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SPD-Hungen wundert sich über Zick-Zack-Kurs der CDU

Hungen | HUNGEN, Keinen Zickzack-Kurs je nach politischer Stimmungslage kurz vor einer Wahl, wie bei der CDU gerade im Fall der „Horlofftalbahn“ aktuell zu beobachten ist, sondern gemachte Versprechen zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger in Hungen halten, will die SPD Hungen auch in Zukunft bei ihren kommunalpolitischen Themen. Mit dem Motto „Versprochen – Gehalten – Voller Energie für Hungen“ wirbt sie um das Vertrauen der Wähler in die sozialdemokratische Politik in der Schäferstadt, teilt der SPD-Vorsitzende Gerhard Rupp in einer Presseerklärung mit. Gemeinsam mit den Grünen habe die SPD von Beginn an, für die Bahnstrecke Hungen-Wölfersheim gekämpft und gehandelt.

Voller Verwunderung stellen neben den Sozialdemokraten auch unabhängige Beobachter nun den Wandlungskurs gerade auch im Bezug auf die „Horlofftalbahn“ der CDU fest. Nachdem zunächst im Dezember 2008 von der CDU erklärt wurde
„… Es ist richtig, dass die CDU Hungen in der Vergangenheit sich für die Reaktivierung der Bahnstrecke eingesetzt und entsprechende Finanzmittel mitbewilligt hat. Nunmehr sieht die CDU Hungen nach Auslaufen des Infrastruktursicherungsvertrages
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keine weitere Veranlassung auf unveränderter Basis und der uns heute bekannten Haushaltslage der Stadt Hungen weitere Mittel zur Verfügung zu stellen…“ bekräftigte sie die Ablehnung mit einer weiteren Erklärung, diesmal in einer Haushaltsrede des CDU-Fraktionsvorsitzenden Norbert Marsfeld „… Den Kauf der Bahnstrecke Hungen-Wölfersheim für 150 000€ lehnen wir ab. Es wird nach dem heutigen Kenntnisstand dort kein Zug mehr fahren. Diese Strecke kann man bestimmt irgendwann billiger kaufen, wenn man sie dann kaufen will? Aber wir haben es ja in den Ausschüssen erlebt, da nützen alle Anträge nichts, Rot Grün träumt weiter von der Eisenbahn. ...“.

Im Februar 2011 erfolgte wohl aufgrund es Kommunalwahlkampfes beim Kampf um Stimmen erneut eine 180 Grad CDU-Wende. Sie erklärte plötzlich „Der CDU Stadtverband Hungen begrüßt die Anstrengungen der Stadt Hungen nunmehr die Bahnstrecke von Hungen nach Wölfersheim von der Deutsche Bahn AG zu kaufen ....“ und teilte dies der Öffentlichkeit am 3. März in einer Pressemitteilung mit den Worten „… Der im Haushalt 2011 eingestellte Betrag von 150 000 Euro sei mit den Stimmen von CDU und Freien Wählern genehmigt worden…“ mit.

Verantwortliche und verlässliche Politik für Hungen sieht anders aus, finden die Sozialdemokraten. Mit so einer CDU-Politik werden die Wähler „an der Nase herum geführt“.

Noch deutlicher werde diese diffuse CDU-Politik, wenn sie nun in aktuellen Erklärungen noch Wohnmobilstellplätze am Inheiden-/Trais-Horloffer-See fordern. Schlecht recherchiert und erneut nicht aufgepasst habe hier die CDU, findet die SPD. Durch einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung seien aus Mitteln des Konjunkturprogramms bereits sechs Stellplätze im Seegebiet für Wohnmobile geschaffen worden. Sie liegen in Ortsrandlage unweit des Inheidener/Trais-Horloffer Sees am Festplatz Inheiden und werden von den Wohnmobilfreunden bereits genutzt.

So wohl bei der „Horlofftalbahn“ als auch bei den „Wohnmobilplätzen“ war und ist die SPD von Anfang an immer auf der Seite der Interessen der Hungener Bürgerinnen und Bürger, unterstreicht SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gerhard Rupp.

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von:  BM_2011 Hungen

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