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Limesfreunde Hungen unterwegs in Weißenburg

Biem Keltenfest gab es auch echte Römer zu bestaunen.
Biem Keltenfest gab es auch echte Römer zu bestaunen.
Hungen | Unter der Führung von Tom Weichmann stand für zehn Mitgliedernder Limesfreunde Hungen dieser Tage eine Fahrt nach Weißenburg an.
Weißenburg liegt etwa 40 Kilometer südlich von Nürnberg und ist eine ehemalige Stätte der Römer, also eine Grenzstadt am Limes. Die Stadt hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten, so dass die Fahrt sehr interessant wurde. Am Freitag wurde die Gruppe durch eine Stadtführung mit den Sehenswürdigkeiten bekannt gemacht. Dabei sind die alten wunderschönen Fachwerkbauten, das Stadttor, die evangelische Kirche und der Marktplatz zu nennen. Unter anderem gibt es einige Brauereien, wobei in einer auch „Limes Bier“ gebraut wird. Das Bier wurde in den Zeiten, wo es noch keine gekühlten Lagerhäuser gab, in Stollen gelagert. Hier hatten die Mitfahrer die Gelegenheit, einen der Stollen, die tief in den Hang gegraben sind, zu besuchen.
Am Samstag wurden die Hinterlassenschaften der Römer besichtigt. In dem Römermuseum waren viele Exponate, wie Keramiken, Waffen, Rüstungen und Reste von Statuen zu sehen.
Nach dem Besuch des Museums wurde das nächste Ziel, das Reiterkastell in Weißenburg, angesteuert.
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Die Weißenburger haben dort das ehemalige Kastell durch Errichten der ehemaligen Umfassungsmauer, sowie durch den Wiederaufbau eines der Kastelltore kenntlich gemacht. Im Inneren der Kastellfläche sind einige Grundrisse der ehemaligen Bauten durch Verlegung von Platten zu sehen. Als Baumaterial benutzten die Römer den weißen Kalksandstein, der im nahe liegendem Juragebiet gewonnen wurde.
Das nächste Ziel der Besichtigungstour war die in der Nähe des Kastells liegende ehemalige Therme der Römer. Ein Laufsteg führt über diese Mauerreste, so dass eine optimale Besichtigung der einzelnen Räume, Feuerstätten und Saunen möglich ist. Bemerkenswert ist der freigelegte Abwasserkanal der Therme.
Nach Besichtigung der Therme konnten die Limesfreunde in der näheren Umgebung von Weißenburg noch ein freigelegtes Kleinkastell sowie einen aufgebauten Wachturm aus Holz ansehen.
Auf dem Heimweg am Sonntag konnte die Gruppe noch ein Keltenfest“besuchen. Dort waren Hütten aus geflochtenen Weiden aufgebaut. Es gab Stände mit Köstlichkeiten zu sehen und es galt, diese zu probieren. Auf Beeten konnte man ursprüngliche Getreidesorten betrachten. Zwei echte Römer hatten sich ebenfalls zu diesem Fest eingefunden.

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