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Ablehnung durch Hungener

Hungen | Gestern erhielt ich einen Brief von der Stadt Hungen mit folgenden Inhalt:

Sehr geehrter Herr Nehmer,

Sie hatten sich mit Schreiben vom 17.9.2019 um die Tätigkeit als Schiedsperson der Stadt Hungen beworben.

Im Verlauf der letzten Sitzungsrunde wurde durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hungen über die Besetzung des Schiedsamtes beraten und abgestimmt.

Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig die Wiederwahl von Bürgermeister Rainer Wengorsch beschlossen, sodass Ihre Bewerbung leider nicht erfolgreich war

Für evtl. Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Freis

sfreis@hungen.de


Mit dem Ende des Schreibens ist mir eine Frage gekommen:

Ich dachte, der Bürgermeister der Stadt Hungen wird durch eine Wahl der Hungener Bürger*innen bestimmt und nicht durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hungen.

Bitte klären Sie mich auf.

Bernt Nehmer

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Kommentare zum Beitrag

Christine Stapf
7.663
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 14.11.2019 um 19:10 Uhr
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Die Stadtverordneten wählten nicht den Bürgermeister, diese Wahl war ja nicht Thema, sondern die des Schiedsmanns/Frau, und das war bisher der Bürgermeister Wengorsch.

Im übrigen stellte ich vor längerer Zeit schon fest, das Sie für solch ein Amt keinerlei Qualifikation aufweisen können, und man mit Sicherheit auch Ihre schrägen Kommentare gelesen hat.

http://www.giessener-zeitung.de/hungen/beitrag/130599/neuwahl-der-schiedsperson-in-hungen/

Wer in seinem Kommentar sagt "verpiss dich" kann nicht ernsthaft Konflikte anderer lösen, hat selber welche bis unter den Dachstuhl.
Bernt Nehmer
1.970
Bernt Nehmer aus Hungen schrieb am 15.11.2019 um 05:06 Uhr
Schreiben sie auch den Zusammenhang. Mit verpiss dich möchte ich nicht in Zusammenhang mit obigen Text gebracht werden.
Martin Wagner
2.577
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 15.11.2019 um 09:00 Uhr
In dem Vorläuferartikel hatte ich geschrieben:

(...) "Übrigens die Schiedsleute werden im Parlament gewählt. Das ist auch richtig so, denn das Volk hat die Macht (zumindest in der Theorie). D.h. konkret, da werden schon einmal den Machtkartellen bekannte Personen gerne genommen." (...)

Den BGM zur Schiedsperson zu machen mag juristisch korrekt sein. Aber ist es auch politisch sinnvoll?

Da habe ich meine Zweifel.

Egal welcher Partei / Wählergemeinschaft ein BGM angehört in den Augen der Bevölkerung gehört so eine Amtsperson zum herrschenden Block.

Aber es ist nun einmal öfters (nicht immer) Aufgabe des Schiedsgericht den Bürger gegen den Apparat / gegen die Apparatchiks zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Geht es um Befriedung (oder um Kostenersparung, wenn der Bürger nicht vor Gericht geht) sollte meiner Meinung nach eine Person fern der herrschenden Cliquen berufen werden.

Ich kenne Herr Nehmer nicht persönlich. Frau Stapf, vielleicht hatten / haben sie Kontakt zu ihm. Wenn mann /frau ihren obigen Kommentar liest ist denkt mann / frau Herr Nehmer wäre völlig ungeeignet für das ausgelobte Amt. Sollte Herr Nehmer wirklich enmal geschrieben haben "verpiss dich" so stellt das eine grobe Unhöflichkeit dar. Es disqualifiziert ihn meiner Meinung nach aber nicht für dieses Amt.

Gerade eine Schiedsperson muss so nahe am Volk sein, dass er erkennt, dass es Situationen gibt auf dem "auf ein groben Keil gehört ein grober Klotz" notwenig ist. Irgendwelche hochintelligente, aber der Sprache der Bevölkerung nicht mächtige Würdenträger braucht kein Mensch in solchen Positionen.
Christine Stapf
7.663
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 15.11.2019 um 15:43 Uhr
Herr Nehmer warum den Zusammenhang der Ihnen nichts nutzt da das Redaktionsteam Ihnen schon das passende gesagt hat. Hier lesen auch Menschen aus Hunger was Sie über Monate von sich geben.
Auch sollte man zu seiner Entgleisung stehen.

Herr Wagner da leben wir was obiges Thema betrifft in unterschiedlichen Welten.
Stefan Walther
4.565
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.11.2019 um 21:07 Uhr
Martin, ich mach`s kurz = les` dir doch einfach mal die zahlreichen Kommentare von Herrn Nehmer durch... meine Meinung? = um Christine Stapfs Ansicht zu teilen muss man Herrn Nehmer nicht persönlich kennen ( und sie ihn auch nicht ).
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Bernt Nehmer

von:  Bernt Nehmer

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Interessensgebiet: Hungen
Bernt Nehmer
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