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Winterwanderung der Alten Herren und der Freiwilligen Feuerwehr Utphe führte in den Steinbruch nach Unter-Widdersheim.

Hungen | Besichtigung des Basaltwerk Nickel.

Seit vielen Jahren erkunden die Frauen und Männer der Alten Herren und der Freiwilligen Feuerwehr Utphe im Rahmen ihrer Winterwanderung die nähere Umgebung. Jedes Jahr wird ein neues Ziel erkundet um die nähere Heimat besser kennenzulernen.
Diesmal wurde die Firma Basaltwerke Nickel in Unter-Widdersheim besucht. Ein nicht weiter Marsch, der aber mit viel Neuem und sehr interessanten belohnt wurde.
Frau Dr. Nickel empfing die Marschgruppe am Werkstor. Von hier ging es zur professionellen Einkleidung gelbe Westen und rote Schutzhelme wurden an die Gruppe verteilt. Betriebsleiter Uwe Hank und Ingenieur Rene Fecher hatten alles vorbereitet. Gemeinsam begann die Führung im Sozialraum, hier wurde von Frau Dr. Nickel und den beiden genannten, das Basaltwerk Nickel, man muss ja schreiben die Werke der Firma Nickel im Rahmen einer Power Point Präsentation vorgestellt. Angefangen über den vulkanischen Ursprung des Vogelsbergs bis hin zu heutigen Basaltgewinnung und der geographischen Lage des Werkes, sowie die Familiengeschichte der Firma Nickel, die eigentlich bei Gießen begann erfuhren
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die Teilnehmer Dinge, die sie bisher nie gehört hatten. Auch wie es in Zukunft in vielleicht ca. 30 Jahren mit dem Gelände weitergeht wurde anschaulich in einer Fotomontage über Google Earth gezeigt. So soll auch hier ähnlich wie bei Tagebau in Utphe eine See im Restloch entstehen der sich dann hervorragend in die Wetterauer Seenplatte integrieren würde. Während des Vortrages hatte sich Frau Nickel nicht nehmen lassen die Teilnehmer mit Essen und Getränken zu versorgen. Nach dem mehr als informativen Vortrag ging es mit festem Schuhwerk auf das Betriebsgelände. Hier kamen die Teilnehmer aus dem Staunen nicht mehr heraus. Einstimmig kann man sagen war zu hören so Groß oder so Tief hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ein gigantisches Loch von im Moment fast 70 Meter Tiefe. Ein kleiner blauer See auf dem Grund deutet schon die zukünftige Verwendung an. Ein riesiger LKW wirkte wie ein Spielzeug auf dem Grund des Loches. Ausgiebig wurden die Bodenschichten und die Ablagerungen erläutert. Für was alles hier eine Produktion stattfindet und wo einem im täglichen Leben diese Produkte begegnen war erstaunlich.
Die Teilnehmer bedankten sich nach der 2 stündigen Führung am Werkstor angekommen herzlich bei Frau Dr. Nickel und ihrem Team für die Führung. Für viele ein Erlebnis als sie dann auch noch die gelben Westen behalten durften. Diese leisteten auf dem weiteren Weg von Steinheim nach Rodheim entlang der Straße noch gute Dienste zum Erkennen der Wandergruppe. Ziel war das Bürgerhaus. Hier erwartete der Wirt der Gasstätte Regenbogen die Gruppe mit leckerem Essen. Der Abschluss fand dann wie immer in der Gaststätte Zum Löwen in Utphe statt. Einige marschierten von Rodheim nach Utphe zurück, andere ließen sich mit vollem Bauch fahren.

 
 
 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Günther Dickel
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Günther Dickel aus Pohlheim schrieb am 24.03.2020 um 21:16 Uhr
Hallo Karl-Ludwig! Danke für den Link zu deinem Bericht, auf den du mich jetzt im Zusammenhang mit dem Bericht „Grand Canyon in Hessen?“ vom 23. März 2020 hingewiesen hast! Leider hatte ich deinen Bericht hier vom 20.2.2019 überlesen.
Im vorliegenden Fall hat natürlich die Berichtüberschrift "Grand Canyon" sofort bei mir meinen Klick ausgelöst. Da kommen schnell Erinnerungen hoch, denn im Jahr 1995 war ich mit unserem GV-Eintracht im Osten der USA und konnte einen tollen Canyon-Flug mit dem Hubschrauber erleben.
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von:  Karl-Ludwig Büttel

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Interessensgebiet: Hungen
Karl-Ludwig Büttel
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