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SSG Hungen/Lich verliert Tabellenführung an Wetzlar in der Schachbezirksoberliga

Analyse beim Griechen
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Hungen | Trotz eines deutlichem 5,5:2,5-Siegs gegen stark ersatzgeschwächte Biebertaler hat die SSG Hungen/Lich die Tabellenführung in der Schachbezirksoberliga an Wetzlar verloren, die 6,5:1,5 gegen ebenfalls geschwächte Battenberger gewannen. Wetzlar führt jetzt mit dem hauchdünnen Vorteil eines halben Brettpunktes (Torverhältnis) vor der SSG. Braunfels hat durch ein 4:4 gegen Herborn seine Aufstiegschancen verspielt.

Eine schnelle kampflose 2:0 Führung hatte die SSG an den Brettern von Gerd Euler (1) und Joachim Lehwalder (3) zu verzeichnen, wie auch die Wetzlarer Kontrahenten im Fernduell.
Michael Ranft (8) erledigte seinen Gegner Wasim Faysal im Sämischsystem des Königsinders durch Figurengewinn in kürzester Zeit -3:0. Anschließend landete Björn Stiller einen theoretischen Start-Ziel-Sieg aus der Theorie der schottischen Partie bis zum 15.Zug heraus gegen Leon Arne Engländer- 4:0. Danach kam wieder Sand ins Getriebe, Christoph Soppa (4) hatte aus dem Damengambit zuerst nichts herausgeholt, René Gabel (2) hatte im schottischen Vierspringerspiel eine leicht schlechtere Nebenvariante erwischt, Marco Hofmann (7) hatte
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in einem Caro-Kann/Grünfeld schnell eine gute Stellung, in der es nicht weiter vorwärts ging, weil ihm der Plan fehlte und Dr.Manuel Hölß (5) löste zu schnell die Bauernstellung auf im Leningrader gegen einen unambitionierten Gegner. Da Christoph Soppa (4) gegen Finnegan Pralle aber schnell einen bombenstarken Läufer auf d4 erhielt mit einigen Perspektiven auf Königsangriff, und Marco Hofmanns Stellung gegen Simon Ferber zumindest äußerst perspektivreich erschienen, war sogar ein 7:1 im Bereich des Möglichen. Tatsächlich konnte Soppa nach einigen Vereinfachungen über die vom Gegner fälschlicherweise geöffnete h-Linie eindringen in einem Doppelturmendspiel mit ungleichen Läufern, nachdem die Initiative zeitweise ziemlich dünn geworden war -5:0. Dramatisch allerdings wurde, daß Marco Hofmann die Stellung mit einem durchaus korrektem Figurenopfer auflöste, aber versäumte einen dritten Bauern mitzunehmen und danach in einer völlig chancenlosen Stellung landete 5-1. René Gabel hatte sich derweil zwischendrin rausgearbeitet und einen Mehrbauern in einer Stellung mit Doppeltürmen und Springer gegen Läufer. Die schwere Verteidigung forderte ihren Tribut, Gabel landete letztlich in einem verlorenem Turmendspiel -5:2. Dr.Manuel Hölß bewies dagegen eine erfolgreiche erbitterte Zähigkeit im Turm und Läufer Endspiel mit Minusbauer-5,5:2,5.
Eigentlich ein gutes Ergebnis, aber gegen die deutlich ersatzgeschwächte Mannschaft der Biebertaler zweiten Mannschaft deutlich zu wenig. Es herrschte dann auch einige Frustration als das Wetzlarer Ergebnis und der Verlust der Tabellenführung feststand. Andererseits gibt es immer noch die Möglichkeit den Aufstiegskonkurrenten Wetzlar in der letzten Partie gegen Gladenbach zu überholen, der bei Marburgs vierter Mannschaft antreten muss.

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