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Museen in Deutschland Museum für angewandte Kunst in Frankfurt mit der Ausstellung Unter Waffen, Fire & forget 2

Hungen | Ich sah den Film „Vom töten leben“ von Wolfgang Landgraeber auf der Globale Mittelhessen 2017. Dabei stellte sich der Regisseur die Frage: Wie können Menschen von der Produktion von Waffen leben, die zum Töten anderer Menschen dienen? In dem schwäbischen Ort Oberndorf, wo gleich mehrere Firmen Waffen produzieren, begleitet er einen kritisch eingestellten OB- Kandidaten. Er sagt: Die Leute wissen, dass sie eine Todsünde begehen. Von dem Film berührt, stellte ich mir die Frage: Waffen und Kunst-geht das? Ich fuhr nach Frankfurt in das weitläufige Museum für angewandte Kunst und folgte dem blauen Teppich, der mich durch die Ausstellung leitete. Schlagringe in Alltagsgegenständen, jede Menge Munition lose oder in Schmuckstücken verarbeitet oder in einem Zweisitzer gelötet. Video Arbeiten, wobei ein Film an die Substanz ging. Polizisten schießen auf Polizisten während eines Ausbildungsseminars mit neusten Waffen, die sie im Ernstfall gegen Menschengegner einsetzen werden. Ein Künstler fragte sich, warum indianische Namen bei Kampfhubschraubern verwendet werden. Dann eine Fotostrecke auf denen ein Mann mit Gewehr zu sehen ist. Es fällt ein hörbarer Schuss, der mich zusammen zucken lässt. Eine 1 € Münze bei den Schließfächern ist nicht mehr aufzufinden und ich verlasse geplättet das Lokal. Ich möchte eine echte Alternative wählen, die sich gegen Waffen ausspricht und handelt. Laut AfD Wahlprogramm ist das Wählen dieser Partei k e i n e Lösung.

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von:  Bernt Nehmer

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Interessensgebiet: Hungen
Bernt Nehmer
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