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Bürgernetzwerk-Hüttenberg schaut auf Ehrenamt

Renate Buchenauer
Renate Buchenauer
Hüttenberg | Welch hohen Stellenwert das „ehrenamtliche Tun“ in der Gemeinde Hüttenberg hat, zeigt sich besonders in dem gestarteten Projekt „Bürgernetzwerk-Hüttenberg“. Nach dem in einem ersten Sondierungsworkshop, Anfang diesen Jahres, die vielfältigen Themen in und um das „ehrenamtliche Tun“ in Hüttenberg aufgenommen und sortiert wurden, fand am Aschermittwoch im Rathaus Rechtenbach das erste Forum mit dem Schwerpunktthema „Motivation und Anerkennung im Ehrenamt“ statt.
Dass das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde Hüttenberg auch Bürgermeister Christof Heller ein großes Anliegen ist, unterstrich er in seiner Begrüßungsrede an diesem Abend und ermunterte
die Anwesenden ihr „ehrenamtliches Tun“ besser sichtbar zu machen, sich gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen.
Dank der engagierten Mitarbeiterin Frau Stefanie Gold, in der Gemeindeverwaltung Hüttenberg, hat das „Bürgernetzwerk“ zumindest auch eine erste Kontakt- und Koordinationsstelle.
Die Moderatorin des Aschermittwoch-Workshop Frau Renate Buchenauer hatte die Ergebnisse aus den ersten Arbeitsgruppen auf Moderationstafeln aufbereitet um schneller und zielgerichteter in das aktuelle Thema einsteigen zu können.
Es wurde aber auch schnell deutlich, dass die ehrenamtlichen Tätigkeiten derart vielfältig sind und dadurch „Ehrenämtler/innen“ in Vereinen zum Teil ganz andere Bedürfnisse haben als „Ehrenämtler/innen“ in kirchlichen-, politischen- und sozialen Organisationen. Ganz abgesehen von den ehrenamtlichen „Einzelkämpfer/innen“ in ihre individuellen Betreuungsgebiete.
Als weiterer Faktor wurde die Notwendigkeit der Erfassung der zeitlichen und finanziellen Daten der ehrenamtlichen Arbeiten erachtet. Denn wenn diese bekannt sind, können darauf aufbauend die entsprechenden Anerkennungen und Motivationen besser gestartet werden. Bereits eine Dankeschön-Postkarte als Anerkennung, habe sehr positive Auswirkungen gehabt. Zudem wurde berichtet, dass die höchste Stufe der Anerkennung dann erreicht werde, wenn die verantwortliche Projektleitung im persönlichen Gespräch, der ehrenamtlichen Person ihre Anerkennung ausspricht.
Denn mit der direkten Ansprache habe man in der Vergangenheit sogar neue Mitbürger für „ehrenamtliches Tun“ gewinnen können. Als Beispiel wurde das Spielplatzprojekt „Stieläcker“ in Hüttenberg-Hörnsheim angeführt, bei dem die Neubürger tatkräftig mitgebaut hätten.
Die Wortbeiträge des Abends mit weiteren Fragen und Hinweisen im angenehm-, offen Forum wurden von der Moderatorin Buchenauer erfasst und den Themenschwerpunkten erneut zugeordnet.
Die immense Masse an sozialen Leistungen in unserer Gesellschaft, die nur durch „ehrenamtliches Tun“ zustande kommt, ist beeindruckend. Bleibt zu hoffen, dass das Bürgernetzwerk die bereits ehrenamtlich Tätigen stabilisiert und weitere Bürger motiviert ehrenamtlich aktiv zu werden.
Auch zu den künftigen Foren sind alle Hüttenberger Bürgen herzlich eingeladen und können vor Ort direkt ihre Anregungen einbringen.
Weitere Informationen zu den nächsten Foren und deren Schwerpunkte gibt es im Rathaus unter 06441/700624 und unter www.huettenberg.de.

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