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Bayern macht‘s vor

Hüttenberg | Die Süddeutschen machen es uns vor 1Millionen für den Volksentscheid in Bayern

Quelle: br.de

Das will das Volksbegehren zur Artenvielfalt
"Die Biene ist ein Sympathieträger - es geht aber um viel mehr Arten", sagt beispielsweise Agnes Becker, stellvertretende Landesvorsitzende der Bayern-ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) und dort Beauftragte für das Volksbegehren.

"Wir wollen, dass das Bayerische Naturschutzgesetz geändert wird und unter anderem Biotope besser vernetzt werden, Uferrandstreifen stärker geschützt werden und der ökologische Anbau in Bayern gezielt ausgebaut wird."
Agnes Becker, stellvertretende Landesvorsitzende der Bayern-ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) und dort Beauftragte für das Volksbegehren
So möchte das Volksbegehren, dass beispielsweise ab 2030 mindestens 30 Prozent der Anbauflächen in Bayern ökologisch bewirtschaftet werden. Bislang sind es weniger als neun Prozent.

Es geht nicht nur um die Bienen
Seit gut einem Jahr wird an dem Projekt gearbeitet und mittlerweile wird das Vorhaben von mehr als hundert Organisationen unterstützt. Zum Beispiel auch von Lucia Rohr aus Niederbayern. Die studierte Agrarbiologin und Bio-Bäuerin koordiniert im Landkreis Kelheim die Aktivitäten rund um das Volksbegehren. Auch sie sagt, dass die Biene das ideale Aushängeschild für das Volksbegehren ist. Nicht nur, weil die Hälfte der heimischen Bienenarten bedroht ist: "Mit der Biene fühlen alle mit und damit kann man die Leute einfach gewinnen!" Eigentlich geht's aber um Insekten im Allgemeinen. Also den Erhalt der Artenvielfalt.

Ich würde sagen, das ist mal eine Ansage der Bevölkerung!
Aber ich gebe hier aber auch zu bedenken ob die meisten derer die Unterschrieben haben auch genau wissen was für Einschränkung für viele bedeutet.!

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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
9.621
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 14.02.2019 um 09:04 Uhr
man macht sich entlich gedanken um das was unser tun bewirkt.
bayern als vorreiter ist man nicht gewohnt. 19% der wahlberechtigten haben unterschrieben. so einen zuspruch würden sich im wahlkampf einige parteien wünschen.
erst sterben die insekten, dann die vögel und dann der rest.
man erkennt den hilfeschrei der natur und möchte das gehandelt wird. klasse sache ! alle daumen hoch für dieses bürgerbegehren!
Otmar Busse
670
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 14.02.2019 um 10:20 Uhr
@ Meik Schneider

Der letzte Satz ihres Artikels irritiert mich ein wenig. Er irritiert mich, weil ich die Einschränkungen für die, die unterschrieben haben, nicht erkennen kann.
Wir dürfen nicht vergessen, es ist nicht mehr 5 vor 12, es ist drüber. Gerne erinnere ich in diesem Moment an die Botschaft von Alexander Gerst, dem deutschen Astronauten der auf der ISS war und mit Blick auf den geschundenen Planeten Erde, eine Botschaft an uns Menschen hier unten schickte und sich bei den Enkeln für den Zustand, wie wir ihnen Mutter Erde hinterlassen, entschuldigte.
Ein paar Einschränkungen hinzunehmen, sollte es uns allen Wert sein.
Meik Schneider
14
Meik Schneider aus Gießen schrieb am 16.02.2019 um 20:52 Uhr
Genau das ist das was ich meine! Wenn wir weiter so mit unserem Planeten umgehen werden wir uns aus Profitgier vernichtete. Aber wenn wir den Bayern folgen und die Flächenso umlegen das es der Natur zu gute kommt werden die Preise für Lebensmittel und Diesel usw. steigen. Die Landwirte machen den Anbau nicht aus Nächstenliebe sondern sie wollendavon leben. Ein Landwirt baut nun mal lieber was an auf der Fläche als diese still zu legen. Gut wär es schön wenn die Flächen die nicht direkt für die Lebensmittelherstellung genutzt werden umgewandelt werden. Aber das wir leider nicht passieren. Es ist schon erschreckend das bester ackerboden zur Herstellung von Strom und Dieselersatz genutzt wird nur damit wir günstig leben.
Kurt Wirth
1.698
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 17.02.2019 um 13:18 Uhr
Anmerkung zu Frau Freeman:"Bayern als Vorreiter ist man nicht gewohnt". In der Tat gibt es da neuerdings erstaunliche Entwicklungen in Bayern. Da gab es im vorigen Jahr schon 2 völlig überraschende Grossdemonstrationen gegen das neue Polizeiaufgabengesetz und "Ausgehetzt" gegen die bayerische Flüchtlingspolitik.

Allerdings gab es in Bayern schon einige erfolgreiche Volksbegehren:
-Nein zu Studiengebühren (2013)
-Für echten Nichtraucherschutz (2009)
-schlanker Staat ohne Senat (1997)
-mehr Demokratie in Bayern: Bürgerentscheide in Gemeinden und Kreisen (1995)
-Das bessere Müllkonzept (1990)
-Rundfunkfreiheit (1972)
-Christliche Volksschule (1967)
-Christliche Gemeinschaftsschule (1967)

Bisher gab es 12 erfolglose Volksbegehren, die das Quorum nicht erreichten. In Hessen gab es meines Wissens bis dato noch nicht ein landesweites Volksbegehren. Allerdings ist es hier offensichtlich erheblich komplizierter, ein solches zuwege zu bringen und mit grösseren Hürden versehen. Doch auch das sollte man eigentlich ändern können.
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von:  Meik Schneider

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Meik Schneider
14
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