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Die Naturschutzarbeit wird oft mit Füßen getreten, lohnt es sich noch aktiv zu sein?

Zum Füttern der Jungvögel, bereit
Zum Füttern der Jungvögel, bereit
Hüttenberg | Ein Fernsehbericht von einem Eisvogel Projekt am 1. Februar im HR Fernsehen animierte mich zu diesem Bericht.
Wir hatten in Hüttenberg am Kleebach schon früher den Eisvogel, durch ein Unwetter und Hochwasser hatten sich Äste und auch stärkeres Holz so verkeilt, dass das Wasser sich einen anderen Weg gesucht hatte und genau die natürliche Eisvogelwand beschädigte und die Einfluglöcher verschloss. Wir haben in mühseliger Arbeit von Hand alles weggeräumt, die Wand senkrecht abgestochen und mit 7cm starken Erdbohrer neue Löcher 100cm tief in die Wand gebohrt. Nach kurzer Zeit der Lohn der Arbeit, die Eisvögel haben die neuen Löcher angenommen und auch Nachwuchs groß gezogen. Man kann es daran erkennen, wenn der Eisvogel füttert, dann hat er die kleinen Fische, Schwanz im Schnabel und den Kopf nach vorne, für den Nachwuchs, das rutscht dann besser beim Füttern wegen den Kiemen. Es war einfach nur schön, wir haben mit mehreren Fotografen diese schönen Vogel ablichten können. Wenn die Jungen schon fast flügge sind, beginnt das Weibchen, voraus gesetzt, es sind genügend kleine Fische da, eine zweite Brut in einer anderen Bruthöhle. Jetzt kam das was man sich nicht vorstellen kann, ein Landwirt, der seinen Acker direkt davor hatte, entledigte sich von seinem Unkraut und Kartoffelkraut vom Acker genau über der Eisvogelwand. Ob die Eisvögel ihre zweite Brut durch bekommen haben, weis ich nicht, es war dann sehr ruhig und man hat die Altvögel nicht mehr gesehen. Für meine Freunde der Vogel- und Naturschutzgruppe ist es frustrierend, wenn die vielen Arbeitsstunden zu so einem Ergebnis führen.

Zum Füttern der Jungvögel, bereit
so war die natürlche Wand vor dem Unwetter
Nach dem Unwetter, zerstörte Eisvogelwand
beim Anlegen der neuen Wand
die neuen Höhlen sind angenommen worden
neues Futter holen für den Nachwuchs
Futter für die Jungen
1
mit dem Kopf zuerst in die Höhle
dieses Bild habe ich aus dem Auto heraus gemacht
ein Jungvogel
so ähnlich sah es nach der Tat aus, keine Wand zu sehen
2

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Kommentare zum Beitrag

Klaus Viehmann
1.309
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 02.02.2019 um 15:30 Uhr
Die Überschrift ist provokativ gemeint, selbstverständlich machen wir weiter. Es ist beschämend wie sich manche verhalten.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Klaus Viehmann

von:  Klaus Viehmann

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Interessensgebiet: Hüttenberg
Klaus Viehmann
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