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Bürgernetzwerk hat neue Impulse ausgelöst

Der Abschlussabend im Rathaus mit wieder 20 engagierten Bürgerinnen und Bürgern  vordere Reihe 2.v.r. Christoph Heller (BM und mit Blumenstrauß Dr. Renate Blumenauer (Moderatorin)
Der Abschlussabend im Rathaus mit wieder 20 engagierten Bürgerinnen und Bürgern vordere Reihe 2.v.r. Christoph Heller (BM und mit Blumenstrauß Dr. Renate Blumenauer (Moderatorin)
Hüttenberg | Zum finalen Abschluss der Förderung des LEADER-Projektes
„Bürgernetzwerk" der Gemeinde Hüttenberg waren noch einmal 20 Bürger verschiedener Interessenvertretungen der Einladung von Bürgermeister Christof Heller gefolgt und im Rathaus vom Ortsteil Rechtenbach zusammengekommen. Die Moderation dieser Abschlussveranstaltung lag selbstverständlich in den bewährten Händen von Frau Dr. Renate Blumenauer, die alle Foren, Workshops und Treffen während der 18 monatigen Förderphase sehr angenehm gesteuert, begleitet, analysiert und beraten hatte. Der von BM Heller an sie überreichte Blumenstrauß und der herzliche Applaus der Anwesenden dokumentierten in besonderer Weise die vertrauensvolle Zusammenarbeit auf der Steuerungsebene, durch die eine offene Bürgerkommunikation erst möglich wurde und die das „Hüttenberger Bürgernetzwerk“ gedeihen ließ.

Bürgermeister Heller bilanzierte in seiner Rede dass mit dem Ende des Förderzeitraumes, durch die LEADER Mittel der Region Lahn-Dill-Wetzlar, das Projekt „Bürgernetzwerk" nicht abgeschlossen sei. Denn aus den drei Foren, in denen viele Bürgern zusammen gearbeitet haben,
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seien wichtige Impulse, Ideen und die ganz neue Initiative „Helfen in Hüttenberg“ hervorgegangen, an denen man gemeinsam engagiert weiter arbeiten werde. Denn das „Bürgernetzwerk“ sei die Antwort auf eine Frage, die sich die Hüttenberger Bürger im Gemeindeentwicklungskonzept selbst gestellt hätten:
„Was müssen wir heute tun, damit die Menschen auch in Zukunft gerne in unserer Gemeinde leben?" Hierbei müsse die Politik und die Verwaltung Rahmenbedingungen schaffen, damit die Bürger selbst nach ihren Bedürfnissen, Möglichkeiten und Talenten aktiv werden. Wenn es gelänge, die begonnenen Projekte und Prozesse weiter zu entwickeln, anzuwenden und zu leben, entstünde ein Mehrwert für beide Seiten, der unbezahlbar und unersetzlich sei. Ihm war es auch wichtig darauf hinzuweisen, dass es beim Thema „Ehrenamt" nicht darum geht, Aufgaben auf Freiwillige zu übertragen, für die die Gemeinde kein Personal einsetzen kann oder will. Ihm gehe es darum, dass Bürger für Bürger aktiv werden und genau die Angebote entwickeln, für die sie sich selbst engagieren möchten und für die Bedarfe die aus der Bürgerschaft entstehen. Genauso wie es kein Gemeindeentwicklungskonzept von der Stange gibt, gäbe es auch kein maßgeschneidertes Bürgernetzwerk für eine Kommune.

Nur wer zuhört, erfährt Neues
Nur wer zuhört, erfährt Neues
Hier in Hüttenberg haben ca. 70 Bürger in insgesamt 14 Veranstaltungen/Workshops/Exkursionen die für ihre Ziele notwendigen Erkenntnisse, Erfahrungen, Voraussetzungen und Lösungen selbst erarbeitet und formuliert. Dank der sehr kompetenten, erfahrenen und charmanten Art von Dr. Blumenauer, habe man sich vor Ort sehr schnelle in die drei Foren „A“
(Anerkennung im Ehrenamt), „B“ (Nachbarschaftshilfe) und „C“ (Vereine) einsortiert. Dass dabei im Forum „B“ das neue Bürgerprojekt „Helfen in Hüttenberg“ entwickelt und gestartet wurde, erfreute im Besonderen (wir berichteten bereits).
Dass Ideen, Bedarfe und Notwendigkeiten vorhanden sind, hat sich mehrfach durch das Projekt herauskristallisiert. Dass es aber auch Lösungen, Hilfen und Möglichkeiten bei der Umsetzung/Machbarkeit gibt, hat sich bereits gezeigt und wird die Hüttenberger auch weiterhin anspornen im Bürgernetzwerk aktiv zu bleiben bzw. aktiv zu werden!

Aktuell will man mit die aus dem Forum „C“ entstandene „Vereinsschule“ weiterentwickeln, mit der die Angebote, Spartenvielfalt, Veränderungsprozesse, Bedarfe … für die ca. 100 Vereine in den sechs Hüttenberger Ortschaften präsenter gemacht werden und auch die 10.000 Bürger einen besseren Durchblick bekommen.
Dr. Renate Blumenauer in der Moderation
Dr. Renate Blumenauer in der Moderation
Hierzu gibt es bereits am Samstag, dem 11. Juli im Hüttenberger Rathaus einen kostenlosen Tagesworkshop zum Thema „Erfolgreich in die Vereinszukunft“. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung hatte Dr. Blumenauer für die interessierten Gäste noch einen interessanten Vortrag parat, in dem sie ausblickend anregte; Wir müssen uns die möglichen „Neuen“ (Neubürger, Neurentner und „Egotaktiker“) für unsere sozialen- und freizeitlichen Aktivitäten genauer anschauen und uns entsprechend vorbereiten, positionieren und reagieren. Die Hierbei angestoßenen Themen lösten sofort intensive und kreative Diskussionen unter den Anwesenden aus, die genügten um wieder eine weiteres Forum mit Stoff zu füllen. Hier spürte man förmlich dass durch das „Bürgernetzwerken“ etwas in Bewegung geraten ist, welches zuvor nur in punktuellen Ansätzen vorhanden war. Anmerkung: „Ein Brunnen der regelmäßig geschöpft wird, in den fließt auch immer wieder neues frisches Wasser zu“. Die Hüttenberger schöpfen bereits und Frisches, Neues wird nicht lange auf sich warten lassen.

Anmeldungen zum Tagesworkshop „Erfolgreiche in die Vereinszukunft“ am 11.07.2015 an : u.ketter@freiwilligenzentrum-mittelhessen.de oder Tel. 06441-959295.

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von:  Günther Dickel

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