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Ein sonniger Nachmittag im Bad Nauheimer Park.

Säulengang
Säulengang
Heuchelheim | Die Sonne hat heute Ausflugsstimmung gemacht. Wir sind nach Bad Nauheim gefahren und zwei Stunden im Park spazieren gegangen. Viele Menschen waren unterwegs, darunter Kurgäste, Familien mit Kindern und Hunden. Alle waren fröhlich und bester Laune. Die Sonne ist ein Gemütsaufheller. Sogar das Gartenlokal war gut besetzt! Auch im Wintermantel schmeckte der Kuchen an der frischen Luft. Die alten Jugendstil - Gebäude, -lampen und -brunnen sind wunderschön anzusehen. Aufwendige Arbeiten, die heute unbezahlbar und sicherlich auf für viele Menschen kitschig sind. Mir persönlich gefällt diese Epoche sehr.
Die Parkanlagen mit ihren uralten Bäumen sind eine Augenweide. Die Kronenäste der zusammenstehenden Bäume sind so miteinander verflochten, dass man nicht erkennen kann, welcher Ast zu welchem Baum gehört.
Einige starke Äste hat der "Zahn der Zeit" so gebeugt, dass die Kinder ihn als Spielgerät benutzen.
Viele alte Bäume sind mit großen Krebsgeschwüren bewachsen. Bei dem einen Baum hat das Gewächs eine solche Kraft, dass die Zweige auseinander gedrückt wurden.
Ein anderer Baum war vom Boden bis in die Spitze mit einer Binde umwickelt. Hier war sicherlich ein Baumdoktor am Werk. Ich habe keine Ahnung, warum und wie man dem Baum helfen kann mit dieser Anwendung.
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Ein anderer Baum war so mit Misteln bewachsen, dass die Schmarotzerpflanze ihren Wirt umbringt und somit ihr eigenes Todesurteil gefällt hat. So etwas habe ich noch nie bei einem mit Misteln befallenen Baum gesehen.
Der Bach, der den Park an der einen Seite begrenzt, sah durch die Sonnenbestrahlung wie Silber aus. Er funkelte und war wunderschön anzusehen.
Die Fontänen am großen Teich waren angestellt und glitzerten ebenfalls in der Sonne. Ein Regenborgen war sichtbar, was malerisch aussah. Da musste man einfach gute Laune bekommen, wenn man sie nicht schon hatte.
Die Wasservögel waren "außer Rand und Band"! Sie schlugen mit den Flügeln, vollführten wahre Freudentänze und waren wohl in Paarungsstimmung.
Nur das dicke Gänsepaar ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Sie putzen und putzen ihr Gefieder und bearbeiteten jedes einzelne Federchen.
Ob Frau Schwan bereits auf ihrem Nest saß, konnte man nicht beobachten. Das aggressive Verhalten des männlichen Schwans ließ das aber vermuten.
Ihm war es überhaupt nicht angenhem, dass ich ihm auf "die Federn" rückte. Am liebsten hätte er mich angegriffen. Aber ihn verließ der Mut, wie auch mich . Ich zog es vor, die Entfernung zu ihm zu vergrößern.
Es war ein sehr schöner Nachmittag und ich kann nur empfehlen, die erwachende Natur mit ihren Tieren bei einem Spaziergang zu beobachten.

Säulengang
Aufgang zum großen Brunnen
Wie der Knabe wohl heißt?
Fontäne im großen Brunnen
Jugendstilturm
Weg zum großen Brunnen im Atrium
wunderschöne, alte Jugendstillampe
Astwirrwarr
ein schiefer Baum im Park ist ein tolles Spielgerät
Ein riesiges Krebsgeschwür am alten Baum.
warum dieser Baum wohl vom Boden bis zur Spitze bandagiert wurde?
Hier haben die Misteln ganze Arbeit geleistet, sie werden aber sterben wie ihr Wirt.
Blick über den großen See zum Restaurant mit Gartenlokal
Die Sonne hat den Bach versilbert.
Fontäne wie ein Spinnennetz
Regenbogen in der mächtigen Fontäne
Der Schwan ist sich seiner Schönheit bewusst.
Der Schwan in Angriffsposition.
Das Gänsepaar ist glücklich in der Sonne!
Gänsemann beim Frühjahrsputz

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Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
19.808
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 21.03.2009 um 19:42 Uhr
Bad Nauheum ist immer wieder einen Ausflug wert. Waren Sie auch beim Ente-Erna-Treff?
Ilse Toth
34.668
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.03.2009 um 19:54 Uhr
Was ist denn das, Ente-Erna Treff? Hoffentlich habe ich nicht verpaßt!
Ingrid Wittich
19.808
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 21.03.2009 um 22:23 Uhr
Davon habe ich mal im Fernsehen in einer Sendung über Bad Nauheim gehört. Da findet täglich von 16.00 - 17.00 Uhr am Sandstrand am Kleinen Teich in Bad Nauheim eine Wasservogel-Fütterung mit natur-
pädagogischer Begleitung sowie Informationen statt. Ich will mir das schon lange mal anschauen, aber bis jetzt hat es noch nicht geklappt.
Zu finden im Internet: http://www.erna-ente-treff.de/de_erna-ente-treff.html
Ilse Toth
34.668
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.03.2009 um 23:31 Uhr
Dann weiß ich es. Da habe ich schon einmal zugeschaut im letzten Sommer. Momentan finden in dem Park einige Bauarbeiten statt. Außer dem Schwan und noch zwei Enten waren dort keine Wasservögel. Die waren alle im großen Teich. Vermißt habe ich den beringten, schwarzen Schwan.
Marion Wallenfels
2.050
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 22.03.2009 um 00:28 Uhr
Hallo, liebe Frau Toth, schöner Beitrag über den Spaziergang in Bad Nauheim, den kann man richtig nachvollziehen !
Letzten Mittwoch um 21:00 Uhr in "Alles Wissen" im HR-Fernsehen, kam ein Beitrag, warum man kein Brot in die Teiche, zum füttern der gefiederten Freunde, werfen soll. Was dann für chemische Prozesse ablaufen und sich letztlich "Clostridium Botulinum" bildet, ein Bakterium, welches die Enten und Schwäne vergiftet.
Manche Damen lassen sich ja freiwillig mit dem Gift "Botox" die Falten wegspritzen ?!?
Ilse Toth
34.668
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.03.2009 um 09:45 Uhr
Das ist richtig. Ins Wasser soll man kein Brot werfen. Wenn keine geschlossene Schneedecke ist und das Wasser nicht zugeforen. dann sollte gar nicht gefüttert werden.
Allerdings bin ich der Meinung, dass bei dem strengen Winter mit lang anhaltendem Frost die Wasservögel gefüttert werden müssen. Es hat in diesem Winter viele Opfer gefordert. Und das muss nicht sein. Allerdings dürfen bei der Fütterung keine Fehler gemacht werden.
Aber jetzt ist Frühling, die Vögel zwitschern ganz anders!
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von:  Ilse Toth

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Ilse Toth
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