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Kaki, meine Lieblingsfrucht!

Heuchelheim | Der globale Handel hat uns viele, bisher unbekannte Früchte nach Deutschland gebracht. Einige sehen zwar sehr schön und appetitlich aus, dennoch schmecken mir viele nicht. Sie sind mehr Dekoration als Gaumenschmaus. Dann entdeckte ich vor einiger Zeit die Kakifrucht- und bin begeistert. Mindestens eine muss ich täglich essen, wenn ich keine "Entzugserscheinungen" bekommen will! Der Kakibaum mit seinen Früchten, auch Diospyros kaki genannt, hat den Namen "Götterfrucht" oder "Götterspeise" verdient. Nicht dass ich mich als Göttin fühle, aber die Frucht ist himmlich! Botanisch gehört der Kakibaum zu den Ebenholzgewächsen und ist in Asien beheimatet. In China gehört sie seit über 2000 Jahren zu den Kulturpflanzen. Bis zu stattlichen 10 Metern kann der Apfelbaum ähnliche Kakibaum werden. Reif ist die Frucht erst dann, wenn im Herbst die Blätter des Baumes abgefallen sind. Eine Frucht kann bis zu 500 g schwer werden. Je reifer die Frucht, umso leckerer wird sie. Die Chinesen schwärmen von diesem Baum seit Menschengedenken. Sie "ehren" seine vier Tugenden, die sie ihm zuschreiben: langlebig, schattenspendend, Nistplatz für viele Vogelarten und frei von Schädlingen. Ein Kakikuchen, geschmückt mit einem Kiefernzweig und einer Orange gilt als Symbol "Das große Glück in 100 Angelegenheiten"! Auch Heilkräfte werden der Kaki zugesprochen. Sie soll magenstärkend , fiebersenkend sein und gegen Darmbeschwerden helfen. Ist sie unreif, soll sie blutdrucksenkend sein, der Stiel hustenlindernd. Leider ist für den Handel die Zuchtform Scharon oder Sharon aus Israel interessanter, da sie auch in hartem Zustand essbar ist und somit leichter transportiert werden kann. Die klassische Kaki ist in essbarem Zustand weich und somit nur wenige Tage zu lagern. Ausgiebig kann man bei Wikipedia über die Kakifrucht nachlesen.

 
 

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Kakifrucht (1)
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Kommentare zum Beitrag

Christine Stapf
7.663
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 29.12.2013 um 12:10 Uhr
Ilse diese "Götterfrucht" hast du wunderbar vorgestellt !
Ingrid Wittich
20.793
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 29.12.2013 um 12:13 Uhr
Stimmt, Christine. Und: ich esse sie auch sehr gerne. Ich bin sicher, dass gleich wieder einige kritische Stimmen kommen und meinen,wir sollen doch lieber die einheimischen Äppel essen.
Christine Stapf
7.663
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 29.12.2013 um 12:37 Uhr
Ingrid, die essen wir doch auch.
Unser Speiseplan ist doch sehr ausgewogen :-)
Ingrid Wittich
20.793
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 29.12.2013 um 12:54 Uhr
Ja. Aber Du weißt ja, die ewigen Nörgler ... ;-)
Margrit Jacobsen
8.895
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 29.12.2013 um 13:13 Uhr
Da lasse ich mir auch nicht reinreden, ich mag die Frucht gerne.
Ilse Toth
37.423
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2013 um 13:15 Uhr
Nörgler bringen Farbe ins Leben und hellen die Stimmung auf! ;-) Ich kann mich da immer sehr amüsieren!
Lustig ist oft, dass die Kritiker, die den Verzehr von exotischem Gemüse und Obst verurteilen, mehrmals im Jahr ins Ausland in Urlaub fahren. Ob sie dann wohl die deutschen Äpfel und Rotkohl mitnehmen? ;-)
Ingrid Wittich
20.793
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 29.12.2013 um 14:01 Uhr
Das sind dann die, die im Ausland Schnitzel und Bratwurst erwarten.
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 29.12.2013 um 14:47 Uhr
Dann werde ich mal :
Nicht nörgeln, oh nein, aber dennoch kontern.
Ich bin ein Verfechter der einheimischen Früchte, kaufe mir somit nur wenige Exoten ( dazu gehört ja auch schon die Orange ,etc. )

Reise ich in das Ausland, gehören die ansässigen Früchte- und Gemüsesorten selbstverständlich auf den Teller - ganz bestimmt aber keine Bratwurt und Schnitzel ;-)

Jedoch, um unseren Mitmenschen mit Migrationshintegrund gerecht zu werden, kommen wir gar nicht umhin, die noch so exotischen Lebensmittel zu importieren.
Guten Appetit, die Damen !
Ilse Toth
37.423
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2013 um 15:17 Uhr
Den haben wir, Birgit! Die Welt verändert sich, da müssen wir mitmarschieren oder uns "erschießen"!
Ich kaufe z. B. niemals Obst, was bei uns saisonbedingt wächst. Erdbeeren oder Himbeeren im Dezember, das kommt nicht auf den Tisch. Aber exotische Köstlichkeiten , die kaufe ich gerne ohne nur einen Gedanken an Migrationshintergrund zu vergeuden. ;-)
Ingrid Wittich
20.793
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 29.12.2013 um 15:23 Uhr
Außerdem schmecken die Erdbeeren im Dezember ohnehin nicht.
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 29.12.2013 um 16:12 Uhr
Dann darf ich meinen Grund für die Abneigung von "Physalis", "Papaya" etc. nennen. Nicht etwa, weil ich ein konservativer Mensch bin, der die Veränderungen im Leben verweigert ( natürlich dreht sich die Welt weiter und weiter ) , sondern alleine aus Umweltgründen :

Exotische Früchte, Fleisch, Gemüse werden über weite Strecken zu uns gebracht. Der Transport verschlingt große Mengen Energie und ist mit verantwortlich für die Zunahme der Kohlenstoffdioxid-Emissionen und den damit verbundenen Klimawandel.
Die im großen Stil angelegten Obstplantagen nehmen den Menschen oft das Wasser zum täglichen Leben. ( Erdbeeren in Spanien, Ananas in
Südamerika etc. )
Dies und mehr schreckt mich von diesen Konsumgütern ab.
Aber : und hier passt mein letzter Absatz des obigen Kommentars.

Ich möchte dennoch nicht nörgeln. Das soll natürlich jeder für sich alleine entscheiden.
Margrit Jacobsen
8.895
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 29.12.2013 um 17:58 Uhr
Aber es gibt doch auch "faire" Produkte und von denen leben die Menschen im Ausland, sollte man es nicht auch so mal betrachten?
Ilse Toth
37.423
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2013 um 18:06 Uhr
Birgit, wenn die Menschen zu Hundertausenden in ferne Länder verreisen, dann haben wir dieses Problem auch. Nicht alles Obst kommt aus groß angelegten Obstplantagen. Richtig ist, dass die riesigen Gewächshäuser in Andalusien ein Problem darstellen, was die Umwelt betrifft. Auf der anderen Seite ist es für viele Menschen die einzige Möglichkeit, ihre Familie zu ernähren, weil sie sonst keine Arbeit finden. Keine Konsumgüter, keine Arbeit für die Menschen. Wir müssen mit unserem Kaufverhalten dafür sorgen, dass die Arbeitsbedingungen vor Ort menschlich sind. Und wir müssen wieder lernen, kein "geschöntes" Obst zu verlangen, denn dies ist ein Faktor der Verschwendung und Umweltzerstörung.
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 29.12.2013 um 20:25 Uhr
Ich möchte nun keine Zahlen und Statistiken aufführen
sondern diese Diskussion für mich mit folgenden Worten beenden:
( denn wir kennen nun unser gegenseitige Meinung zu diesem Thema )

"Mein Gehalt schließt die Verpflichtung ein, Vorwürfe geduldig zu ertragen."

Georges Pompidou (1911-74)

:-))))))
Bernd Zeun
11.355
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 29.12.2013 um 22:13 Uhr
Wie sang Willy Millowitsch: Wir sind alle kleine Sünderlein, s'war immer so, s' war immer so ...
Nicole Freeman
10.321
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 30.12.2013 um 07:27 Uhr
bei mir gibts auch wenig exoten . da teile ich die ansicht von birgit. aber probiert wird das schon mal. an die vorgestellte frucht habe ich mich noch nicht gewagt. wie isst man die ? schaelen wie ein apfel oder einfach reinbeissen ? Meine erste Mango werde ich nie ergessen. das ding besteht fast nur aus stein und ist glitschig suess und schmeckt. litschi = igit brrr
kaktusfeige lecker und dekorativ. kaki dekorativ aber ob das was fuer mich ist ? Frage an die spezialisten . Wie wird die richtig zubereitet ?
Christiane Pausch
6.393
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 30.12.2013 um 10:07 Uhr
Also ich liebe die Kaki auch! Noch besser sind die kleineren Sharonfrüchte die mein Mann aus dem persischem Geschäft mitbringt, manchmal gibt es die auch im Supermarkt.
Im pers. Geschäft gibt es auch süße Zitronen in dieser Jahreszeit.
Ilse Toth
37.423
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.12.2013 um 11:04 Uhr
Nicole, ich habe in Australien Mangofrüchte vom Baum gepflückt und genossen. Dort teilt man sich die Früchte mit den Flughunden, die zu Tausenden die Mangofarmen besuchen. Das stört dort übrigens niemand!
Die Mangos, die man hier kauft, haben nicht mit der Frucht zu tun, wie ich sie kennen gelernt habe.
Die Kaki hat eine sehr dünne Schale, die man schälen kann. Man kann sie auch halbieren und die reife Frucht mit dem Löffel essen. Sie hat nicht wie die Mango einen Kern und ist auch nicht faserig. Probiere doch einfach einmal!
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von:  Ilse Toth

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