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Tuerchen Nummer 3 fuer euch

Guten Morgen , Ich wuensche euch einen schoenen Tag und denkt daran. Santa sieht alles !
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Heuchelheim | Heute ist hinter dem Tuerchen eine Geschichte die ihr euren Kindern vorlesen koennt. Bei Kerzenschein und Plaetzchen liesst sich diese Geschichte am besten.

Die Geschichte von Rudolph dem Rentier mit der roten Nase

Hoch oben im Norden, wo die Naechte dunkler und laenger und der Schnee viel weißer ist als in unseren Breitengraden, sind die Rentiere beheimatet. In jedem Jahr geht der Weihnachtsmann dort auf die Suche nach den staerksten und schnellsten Tieren, um seinen gewaltigen Schlitten durch die Luft zu befoerdern. In dieser Gegend lebte eine Rentierfamilie mit ihren fünf Kindern.. Das Juengste hoerte auf den Namen Rudolph und war ein besonders lebhaftes und neugieriges Kind, das seine Nase in allerlei Dinge steckte. Tja, und diese Nase hatte es wirklich in sich. Immer, wenn das kleine Rentier-Herz vor Aufregung ein bisschen schneller klopfte, leuchtete sie so rot wie die gluehende Sonne kurz vor dem Untergang.
Egal, ob er sich freute oder zornig war, Rudolphs Nase gluehte in voller Pracht. Seine Eltern und Geschwister hatten ihren Spaß an der roten Nase, aber schon im Rentierkindergarten wurde
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sie zum Gespoett der vierbeinigen Racker. "Das ist der Rudolph mit der roten Nase", riefen sie und tanzten um ihn herum, waehrend sie mit ihren kleinen Hufen auf ihn zeigten. Und dann erst in der Rentierschule! Die Rentier-Kinder haenselten ihn wo sie nur konnten.
Mit allen Mitteln versuchte Rudolph seine Nase zu verbergen, indem er sie mit schwarzer Farbe übermalte. Spielte er mit den anderen verstecken, freute er sich, dass er diesmal nicht entdeckt worden war. Und im gleichen Moment begann seine Nase so zu glühen, dass die Farbe abblaetterte.
Ein anderes Mal stuelpte er sich eine schwarze Gummikappe darueber. Nicht nur, dass er durch den Mund atmen musste. Als er auch noch zu sprechen begann, klang es als saesse eine Waescheklammer auf seiner Nase. Seine Mitschueler hielten sich die Rentier-Baeuche vor Lachen, aber Rudolph lief nach Hause und weinte bitterlich. "Nie wieder werde ich mit diesen Bloedhufen spielen", rief er unter Traenen, und die Worte seiner Eltern und Geschwister konnten ihn dabei nur wenig troesten.
Die Tage wurden kuerzer und wie in jedem Jahr kuendigte sich der Besuch des Weihnachtsmannes an. In allen Rentier-Haushalten wurden die jungen und kraeftigen Burschen herausgeputzt. Ihre Felle wurden so lange gestriegelt und gebuerstet bis sie kupfernfarben schimmerten, die Geweihe mit Schnee geputzt bis sie im fahlen Licht des nordischen Winters glaenzten. Und dann war es endlich soweit. Auf einem riesigen Platz standen Dutzende von Rentieren, die ungeduldig und nervoes mit den Hufen scharrten und schaurig-schoene Rufe ausstießen, um die Mitbewerber zu beeindrucken. Unter ihnen war auch Rudolph, an Groeße und Kraft den anderen Bewerbern zumeist deutlich ueberlegen. Puenktlich zur festgelegten Zeit landete der Weihnachtsmann aus dem nahegelegenen Weihnachtsdorf, seiner Heimat, mit seinem Schlitten, der diesmal nur von Donner, dem getreuen Leittier gezogen wurde. Leichter Schnee hatte eingesetzt und der wallende rote Mantel war mit weißen Tupfern uebersaet. Santa Claus machte sich sofort an die Arbeit, indem er jedes Tier in Augenschein nahm. Immer wieder brummelte er einige Worte in seinen langen weißen Bart.
Rudolph kam es wie eine Ewigkeit vor. Als die Reihe endlich bei ihm angelangt war, gluehte seine Nase vor Aufregung fast so hell wie die Sonne. Santa Claus trat auf ihn zu, laechelte freundlich und - schuettelte den Kopf. "Du bist groß und kraeftig. Und ein huebscher Bursche dazu ", sprach er, "aber leider kann ich dich nicht gebrauchen. Die Kinder wuerden erschrecken, wenn sie dich saehen." Rudolphs Trauer kannte keine Grenzen. So schnell er konnte, lief er hinaus in den Wald und stampfte bruellend und weinend durch den tiefen Schnee.
Die Geraeusche und das weithin sichtbare rote Licht lockten eine Elfe an. Vorsichtig naeherte sie sich, legte ihre Hand auf seine Schulter und fragte : "Was ist mit dir?"
"Schau nur, wie meine Nase leuchtet. Keiner braucht ein Rentier mit einer roten Nase!" antwortete Rudolph.
"Das kenne ich", sprach die Elfe, "ich wuerde gerne im Weihnachtsdorf mit den anderen Elfen arbeiten. Aber immer, wenn ich aufgeregt bin, beginnen meine Ohren zu wackeln. Und wackelnde Ohren mag Santa Claus nicht."
Rudolph blickte auf, wischte sich mit den Hufen die Traenen aus den Augen und sah eine bildhuebsche Elfe, deren Ohren im Rhythmus eines Vogelschlags hin und her wackelten.
"Mein Name ist Herbie", sagte sie schuechtern. Und waehrend sie sich so in die Augen sahen, der eine mit einer leuchtend roten Nase, die andere mit rhythmisch wackelnden Ohren, prusteten sie urploetzlich los und lachten bis ihnen die Baeuche weh taten.
An diesem Tag schlossen sie Freundschaft schwatzten bis in die Nacht und kehrten erst am fruehen Morgen heim.
Mit Riesenschritten ging die Zeit auf Weihnachten zu. Herbie und Rudolph trafen sich in dieser Zeit viele Male im Wald. Alle waren mit den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest so beschaeftigt, dass sie nicht bemerkten, wie sich das Wetter von Tag zu Tag verschlechterte.
Am Vorabend des Weihnachtstages uebergab die Wetterfee Santa Claus den Wetterbericht. Mit sorgenvoller Miene blickte er zum Himmel und seufzte resigniert : "Wenn ich morgen anspanne, kann ich vom Kutschbock aus noch nicht einmal die Rentiere sehen. Wie soll ich da den Weg zu den Kindern finden?"
In dieser Nacht fand Santa Claus keinen Schlaf. Immer wieder gruebelte er ueber einen Ausweg nach. Schließlich zog er Mantel, Stiefel und Muetze an, spannte Donner vor seinen Schlitten und machte sich auf den Weg zur Erde. "Vielleicht finde ich dort eine Loesung", dachte er. Waehrend seines Fluges begann es in dichten Flocken zu schneien. So dicht, dass Santa Claus kaum etwas sehen konnte.
Lediglich ein rotes Licht unter ihm leuchtete so hell, dass ihm der Schnee wie eine riesige Menge Erdbeereis vorkam. Santa Claus liebte Erdbeereis. "Hallo", rief er, "was hast du fuer eine huebsche und wundervolle Nase! Du bist genau der, den ich brauche. Was haeltst du davon, wenn du am Weihnachtstag vor meinem Schlitten herlaeufst und mir so den Weg zu den Kindern zeigst?"
Als Rudolph die Worte des Weihnachtsmannes hoerte, fiel ihm vor Schreck der Tannenbaum zu Boden und seine Nase gluehte so heftig wie noch nie in seinem Leben. Vor lauter Freude fehlten ihm die Worte. Erst langsam fand er seine Fassung wieder.

"Natuerlich furchtbar gerne. Ich freu' mich riesig."
Doch ploetzlich wurde er sehr traurig. "Aber wie finde ich den Weg zurueck zum Weihnachtsdorf, wenn es so dicht schneit?"
Im gleichen Moment, in dem er die Worte aussprach, kam ihm eine Idee.
"Bin gleich wieder da", rief er, waehrend er schon in schnellem Galopp auf dem Weg in den Wald war und einen verdutzten Santa Claus zurueckließ. Wenige Minuten spaeter kehrten ein Rentier mit einer gluehenden Nase und eine Elfe mit wackelnden Ohren aus dem Wald zurueck. "Sie wird uns fuehren, Santa Claus", sagte Rudolph voller Stolz und zeigte auf Herbie. "Mit ihren Ohren haelt sie uns den Schnee vom Leibe. Und sie kennt den Weg."
"Das ist eine prachtvolle Idee", droehnte Santa Claus. "Aber jetzt muss ich zurueck. Auf morgen dann."
Und so geschah es, dass Santa Claus am Weihnachtstag von einem Rentier mit einer roten Nase und einer Elfe mit wackelnden Ohren begleitet wurde.
Rudolph wurde für seine treuen Dienste am naechsten Tag von allen Rentieren begeistert gefeiert. Den ganzen Tag tanzten sie auf dem großen Marktplatz und sangen dazu : "Rudolph mit der roten Nase, du wirst in die Geschichte eingehen."
Und es muss jemanden gegeben haben, der Santa Claus und seine beiden Helfer beobachtet hat. Sonst gaebe es sie heute nicht, die Geschichte von Rudolph mit der roten Nase.

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.446
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.12.2013 um 08:41 Uhr
hätte m einer Tochter als sie klein war sicher gefallen
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 03.12.2013 um 10:19 Uhr
Sehr schön geschrieben. Du bist romantisch!
Nicole Freeman
7.225
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 03.12.2013 um 20:25 Uhr
Das ist eine alte Geschichte . Kommt aus den USA , wer es geschrieben hat weiss ich nicht.
Hallo Lieber Leser
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von:  Nicole Freeman

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Nicole Freeman
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