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Vom Augustiner Jungfrauenstift zum Ausgezeichneten Museum im Spital Gruenberg

Heuchelheim | Heute habe ich fuer euch die Geschichte eines Gebaeudes bei dem man sagen kann ,, Gelungene Sanierung und Wiederbelebung,, Link zur Aufnahmehttp://www.gruenberg.de/inhalt/Panorama2_Museum_im_Spital.html. Aus dem Jahr 1377 stammen die ersten Gebaeude des im Jahr 1457 gegruendete Augustinerinnen Klosters. Im Jahr 1720 wurde die alte Klosterkirche Baufaellig. Nachdem sie abgetragen wurde hat man mit einem Neubau begonnen. Hierzu fehlte das Geld. Selbst nachdem der Landgraf eine grosszuegige Kollekte erbrachte reichte das Geld nicht um der Kirche einen Turm zu bauen. Noch heute steht die Hospitalskirche ohne Turm auf dem alten Friedhof in der Neustadt. Eine Glocke aus dem 14. Jahrhundert ist heute noch in der Hospitalkirche zu finden. Das Augustiner Kloster in Gruenberg war ein Nonnenkloster das sich die Pflege unheilbar Kranker Menschen und Altenfuersorge sowie Bestattungen zur Aufgabe gemacht hatte. Auch die Betreuung eines Armenhauses lag in den Haenden des Bettelordens dem auch Martin Luther angehoerte. Wichtig
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Museum im Spital (9)Grünberg (1873)Augustinerkloster (1)
fuer das Kloster war auch der Kraeutergarten der jetzt , im Rahmen des Museums im Spital, wieder angelegt wurde. Auch nach der Reformation die durch Landgraf Philipp dem Grossmuetigen eine Schliessung der anderen beiden Gruenberger Kloster zur Folge hatte, blieben die Augustinerinnen in Gruenberg. Jetzt nannte sich das Kloster einfach nur noch,, Neues Hospital,, und stand unter staedtischer Leitung. Die Nonnen leisteten weiter ihren Dienst an den Armen und Kranken auch wenn das Kloster von ueber 20 Nonnen auf 12 Nonnen schrumpfte. Ein Teil der Nonnen blieb bis zum Tod in Gruenberg.1853 erfolgte der Umbau des Hospitals. Im unteren Stockwerk wurden zwei
Wohnungen eingerichtet, eine für den Hospitalmeister
und eine für die Lehrerin der Industrieschule, hinzu kamen ein grosserer Raum fuer gottesdienstliche Versammlungen und eine Grosskueche die fuer die versorgung des Spitals und des Armen- Altenhauses zustaendig war. Unter einer Industrieschule kann man sich eine Art Schule fuer Kinder der armen Arbeiter vorstellen. In Gruenberg wurden dort hauptsaechlich Maedchen im Katechismus und Hauswirtschaft Unterrichtet. Waerend den Weltkriegen wurde das Hospital und die Hospitalskirche als Feldlazarett genutzt. Man kann davon ausgehen das dieses Kloster auch waerend den Kriegen davor seinen Dienst als Lazaret tat.
Erst im Jahr 1952 wurde das Hospital aufgegeben, das Gebaeude als Wohngebaeude umgebaut. Jetzt fanden sozial schwache Familien Gruenbergs ein Zuhause in den Notwohnungen im Inneren der Klostermauern. Nach wenigen Jahren wurden die Wohnungen aufgegeben und die Stadt lagerte dort Akten und Dokumente vergangener Zeiten ein. Ein ungeordnetes Stadtarchiv mit denkbar schlechten Lagerbedingungen. Heute befindet sich das Stadtarchiv im Obergeschoss des Schwimmbad und die Urkunden werden heute auch besser behandelt. Lange stand das Gebaeude leer. Die Idee eines Museum der Stadtgeschichte wurde im Magistrat der Stadt Gruenberg beraten und eine Museumskommision gegruendet.
Bereits im Jahr 1988 wurde das Spital als Standort des Museums vorgeschlagen. Das Gebaeude war jedoch sehr stark Sanierungsbeduerftig. Es Begann ein steiniger Weg der Beratung , Genehmigung und Sanierung nach Denkmalschutzrichtlinie . Schliesslich sollte das neue Museum nicht nur die Geschichte der Stadt zeigen sondern auch fuer jeden Besucher geeignet sein. Barrierefreiheit im denkmalgeschuetzten Augustinerinnen Kloster war ein grosses Thema der Planer. Man einigte sich fuer einen modernen Glasvorbau an das historische Gebaeude als Eingangsbereich um die Barrierefreiheit zu erreichen. Im Jahr 1999 wurden die Grundmauern isoliert und getrocknet. Die Innenbaumassnahmen wie Freilegung und Teilentkernung starteten im Jahr 2002 und wurde 2003 beendet. 2004 konnte das Museum im Spital eroeffnet werden. Bereits im Jahr 2010 gab es fuer das noch junge Museum die Auszeichnung Museumspreis 2010. Das Museum ist einen Besuch wert. Nicht nur die Mischung aus Neu und Alt in der Architektur und die Dauerausstellung zum Thema Theo Koch machen das Museum zu einer Perle der Fachwerkstadt. Schauen sie vorbei und geniessen sie den Kraeutergarten ! Hier der Link zum Museum http://museen-in-hessen.de/museum/?id=356
http://www.gruenberg.de/inhalt/Tourismus+Freizeit/Kultur/Museum_im_Spital.html

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