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Gebaeude mit Geschichten oder Sagen- das Wallenfelsche Haus und die Burgmannen von Schwalbach

rechts das Wallenfelsche Haus
rechts das Wallenfelsche Haus
Heuchelheim | Beim Wallenfelschen Haus ist der Stadt Giessen gelungen ihre Geschichte nicht zu zerstoeren. Das Geaeude ist ein Nachbau aus dem Jahr 1983 ! Das Urspruengliche aus mehreren Gebaeudeteilen bestehende Haus wurde Abgerissen und der Neubau so Gestalltet das die Fassade den barocken Baustil des Abgerissenen Hauses wiederspiegelt. Das Wallenfelsche Haus beherbert heute das Oberhessische Museum Abteilung Archaeologie ,das bei freiem Eintritt besucht werden kann. Das jetzige und das Urspruengliche Haus steht auf den Grundmauern der alten Giessener Burg. Genau wie das Leibsche Haus ist auch das Wallenfelsche Haus ein Burgmannenhaus. Hier lebte und verteidigte die Familie von Schwalbach von 1320 bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1771. Reinhard von Schwalbach war landgraeflicher Amtmann in Giessen. Aus dieser Zeit stammt auch die 2. aelteste Urkunde die im Giessener Stadtarchiv lagert. In dieser Urkunde wird ueber die Besoldung der Burgmannen und ihre Aufgaben sowie die Besteuerung geschrieben. Zu lesen ist ins neue Deutsch uebersetzt ,, 1389 erhaelt Volpracht von Schwalbach, Amtmann Landgaf Hermanns zu Giessen/70 flor. Gehalt und die Bussen zu Giessen, wofuer er Schloss Giessen und Cleen mit 4 Pferden getreulich schuetzen und verantworten soll.,,
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Die Spuren der von Schwalbachs sind in ganz Giessen zu finden. Sie waren fleissig am Stiften. Das grosse Grabmal am alten Friedhof wurde von Johann Melchior von Schwalbach , kursaechsischer Generalfeldzeugmeister im Jahr 1600 in Auftrag gegeben. In diesem Grabmal sind 8 Ahnen jeweils Maennlich und Weiblich verehwigt und geben uns somit heute
Aufschluss ueber die von Schwalbachs in Giessen. Auf dem Friedhof befindet sich jedoch nur eine Kopie des Grabmales. Um es vor der Witterung zu schuetzen kam das Original ins Leibsche Haus. Die Familie von Schwalbach vermietete das Wallenfelsche Haus im Jahr 1527 an den Rathschreiber Johann Hornik. Zu dieser Zeit wird bereits davon Berichtet das es sich um eine ,, verfallene Behausung in der alten Burg mit Scheuer und Garten,, handelt. Nachdem im Jahr 1771 der letzte von Schwalbach beerdigt wurde ging der Besitz wieder an den Landgrafen zurueck. Im Jahr 1763 wurde die Hofkammer in das Wallenfelsche Haus verlegt. Danach wurde es Hofgericht. Im Jahr 1830 wurde das Haus an den Schneidermeister Pimper verkauft, der hier seine Werkstadt einrichtete. Dies war jedoch
Die 2. aelteste Giessener Urkunde regelt die Bezahlung der Burgmannen
Die 2. aelteste Giessener Urkunde regelt die Bezahlung der Burgmannen
nicht von langer Dauer. Bereits im Jahr 1857 wurde das Haus an seine Namengeber verkauft. Die Faerberei Wallenfels uebernahm das Gebaeude und bewirtschaftete es bis 1979. Da kaufte dann die Stadt Giessen und nahm sich dem stark renovierungsbeduerftigen Gebaeude an. Die Schaeden am Fachwerk waren so gross das nur noch Abgerissen werden konnte. Damals wurde aber erkannt wie wichtig das Haus fuer die Stadtgeschichte ist und man baute den Neubau so als wuerde das alte Haus wieder neu geboren. Jetzt kann man behaupten dass das Wallenfelsche Haus eines der Juengsten Denkmalgeschuetzten Haeuser in Giessen ist. Baujahr 1983 nach Richtlinien des Denkmalschutzes zum Museum ausgebaut. Die Stadt hat damit bewiesen das sie es doch kann wenn sie will. Ihre Geschichte fuer nachfolgende Generationen bewahren und zugaenglich fuer jeden halten.

rechts das Wallenfelsche Haus
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Das original Grabmal der Familie von Schwalbach
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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.751
Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.09.2013 um 08:28 Uhr
... Beim Wallenfelschen Haus ist der Stadt Giessen gelungen ihre Geschichte nicht zu zerstoeren....

Dafür an anderen Ecken um so besser ;-(

Gut, Nicole dass es mal ein wenig anklingt.
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