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Hurra die Herbstkueche ist da !

Regionale Produkte der Herbstzeit garantieren umweltbewusste und abwechslungsreiche Kueche
Regionale Produkte der Herbstzeit garantieren umweltbewusste und abwechslungsreiche Kueche
Heuchelheim | Im Herbst aendert sich nicht nur das Wetter und die Landschaft. Auch der Speiseplan aendert sich. Wenn man die Produkte der herbstlichen Heimatlichen Region nutzt werden die Speisen auf den Tellern immer deftiger je aelter das Jahr wird. Wer Regionales auf den Speiseplan bringt unterstuetzt nicht nur die Bauern der Region sondern tut auch was fuer die Umwelt. Weniger CO2 verbrauch durch kurze Transportwege und die dadurch frischeren Produkte beleben die herbstliche Kueche. Warum nicht einmal Kartoffenpuffer mit Apfel-Birnen Kompott selber machen? Natuerlich ist der Griff ins Kuehlregal schneller als Selbstgemacht aber kochen macht doch Spass! Es ist sooo einfach und Kindern machen die Vorbereitungen auch Spass. Als erstes gehts Aepfel und Birnen pfluecken. 3 Teile Aepfel und ein Teil Birne. Ich bevorzuge die Winterbirne zum kochen, aber das ist Geschmacksache. In der Kueche werden Aepfel und Birnen gewaschen und geschaehlt. Das Obst in kleine duenne Stuecke schneiden und in einen mittelgrossen Topf geben. Mit Zucker und Zimt je nach Geschmack bestreuen. Eine kleineTasse Wasser dazu und bei geringer Hitze
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und geschlossenen Deckel koecheln. Jetzt gehts ans Kartoffel schaehlen. Pro Person 4-5 Kartoffeln kann man schon rechnen. Die geschaehlten Kartoffeln ( Festkochend) werden grob gerieben. Die Kartoffeln werden Wasser ziehen. Dies muss abgeschuettet werden. Jetzt die Zwiebel in duenne Wuerfelchen schneiden und zu den geriebenen Kartoffeln geben. Mit Salz , Pfeffer und Muskatnuss Wuerzen. Ein Ei dazu und den Teig mit Mehl bestaeuben. Die Masse gut verruehren. Nicht vergessen der Kompott muss ab und zu geruehrt werden ! Oehl in einer Pfanne erhitzen. Kleiner Tipp : Mit einem Holzloeffel koennen sie Testen ob das Oel heiss genug ist. Gibt es Blasen am Stil ist das Oel heiss genug. Aus der Kartoffelmasse handflaechengrosse duenne Fladen formen und im Oel ausbacken. Wenn die Obststuecke im Kompott fast verkocht sind ist der Kompott fertig. Den Kompott kann man warm oder spaeter auch kalt geniessen. Die Kartoffelpuffer goldgelb braten und dann auf einem Teller mit dem Kompott anrichten. Viel Spass beim Kochen des Herbstgerichtes und guten Hunger !

Fotos und Text sowie Rezept von Nicole Freeman

Regionale Produkte der Herbstzeit garantieren umweltbewusste und abwechslungsreiche Kueche
Frisch gepflueckte Aepfel und Birnen vor dem waschen.
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Das Obst in Stuecke schneiden und mit Zucker und Zimt besteuen
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Festkochende Kartoffeln schaehlen
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Kartoffeln grob Reiben
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Zwiebel, Ei und Gewuerze auf die trockene Kartoffelmasse
mit Mehl bestaeuben und verruehren
Im heissen Oel goldbraun braten
Den Apfel-Birnen Kompott nicht vergessen ! Ruehren !
Anrichten und guten Hunger
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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
9.706
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 24.09.2013 um 19:44 Uhr
Kompliment Frau Freeman, nicht viele junge Frauen bereiten die Puffer noch selbst zu ! Es ist schon mit viel Arbeit verbunden und die Gardinen geben es noch lange preis, was da in der Küche gezaubert wurde.
Ich liebe Kartoffelpuffer, selbst gemacht natürlich.
PS: wer keine Birnen zur Verfügung hat, reiner Apfelkompott schmeckt auch dazu.
Danke für die Anregung !
Nicole Freeman
7.435
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 24.09.2013 um 20:21 Uhr
Die Dinger aus der Tiefkuehlabteilung schmecken doch nicht ! Ich hatte aber auch Glueck das ich bei meiner Familie immer in der Kueche helfen durfte . Da habe ich ,glaube ich so einiges aufgeschnappt.
Margrit Jacobsen
8.497
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 25.09.2013 um 08:14 Uhr
Selbst Puffer herstellen, viel Arbeit und mit dem "Duft", stimmt. Aber es gibt tatsächlich gute, vorgefertigte aus dem Kühlregal.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 25.09.2013 um 08:14 Uhr
Gelegentlich mache ich mir die Kartoffelpuffer auch noch selbst - für eine Person ist das ja ruck zuck gemacht. Und schmeckt viel besser wie aus der Kühltheke

Aber apropos Kühltheke: Es ist tatsächlich besser für die CO2-Bilanz, wenn man im Frühsommer einen reifen Apfel aus Neuseeland hier einfliegt als wenn man heimische Äpfel ein 3/4 Jahr in riesigen Kühlhäusern lagert. Die verbrauchen nämlich nicht gerade wenig Energie.
Nicole Freeman
7.435
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 25.09.2013 um 08:48 Uhr
Im Fruehsommer gibts jede menge frische Kraeuter und der Apfel gehoert in Spaetsommer bis Winter. Es geht nichts ueber einen guten Keller ! Genau wie dei Erdbeere in den Hochsommer und nicht in den Winter gehoert. Einfach mal das nutzen was es zur Jahreszeit passt.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 25.09.2013 um 09:23 Uhr
So sehe ich das auch - geht nur leider an der Lebenswirklichkeit vorbei. Es gibt das ganze Jahr Äpfel im Supermarkt und ein Großteil der europäischen Äpfel wird eben in Kühlhäusern zwischengelagert.

Ich bevorzuge das Aufbewahren der Äpfel in flüssiger, mittels Hefe veredelter und haltbar gemachter Form... als Apfelwein, Äbbelwoi oder Stöffsche.

Es gibt hier in der Gemeinde eine winzige Kelterei als Familienbetrieb und da freue ich mich schon immer auf den Herbst...

@Peter Herold: Diese lang lagerfähigen Sorten sterben aber immer weiter aus und wer hat schon einen kalten Keller um die so lange aufzubewahren - in Zeiten von Zentralheizung und Vollwärmedämmung
Nicole Freeman
7.435
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 25.09.2013 um 09:40 Uhr
und genau da muss die info ansetzen um ein umdenken zu erreichen. wie viele junge menschen koennen denn von zuhause aus kochen ? Die meisten erhitzen fertiggerichte weil sie keinen schimmer haben wie das anders gehen koennte . die werbung sagt ja das tk einfach schnell und lecker ist , da muss kochen ja das gegenteil sein. Nur wenn das einkaufsverhalten geaendert wird reagiert auch der handel . Nur wer gezeigt bekommt was man mit lebensmitteln machen kann wird auch anfangen zu kochen. Wenn man dann noch merkt das es spass macht und auf dauer auch noch guenstiger ist selbst zu kochen ist vielen geholfen
Annick Sommer
4.009
Annick Sommer aus Linden schrieb am 25.09.2013 um 09:47 Uhr
Gute Idee! Danke Nicole, es sieht richtig knusprig lecker aus... heute gibt es also auch bei mir selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Apfel-Birnen-Kompott aus dem Ertrag meines Gartens. Ich freue mich schon drauf!
Ich gebe Dir völlig Recht damit, wer es nie gezeigt bekommen hat, ahnt nicht, wie preiswerter, gesünder und schmackhafter Selbstkochen ist.
Ja, und Spaß macht es auch, zu mehreren erst recht!
Ingrid Wittich
19.036
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 25.09.2013 um 10:18 Uhr
Ich koche vieles selber, verwende aber auch TK-Kost. Hauptsächlich Gemüse, auch Kartoffelpuffer. Weil das halt schneller geht. Andere Fertiggerichte in der Regel nicht. Ich denke da vor allem an die vielen Zusatzstoffe, die in diesen Sachen enthalten sind. Seit ich den Roman "Teufelsfrucht" (http://www.giessener-zeitung.de/muecke/beitrag/81994/soeben-ausgelesen-teufelsfrucht-von-tom-hillenbrand/) gelesen habe, bin ich noch sensibler geworden.
Margrit Jacobsen
8.497
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 25.09.2013 um 11:01 Uhr
Ich dachte auch immer, "junge" Leute heute können und mögen nicht kochen. In unserem Verwandten-/Freundeskreis ist das genau das Gegenteil. Sie sind sehr sensibilisiert für eben Zusatzstoffe und wo was herkommt und kochen mit Begeisterung. Viele sind auch Vegetarier, die aber nicht nur rohes Grünes futtern.
Ich übrigens habe nie kochen gelernt, meine Mutter war Köchin, da erübrigte sich das. Dann wurde sie krank, Pflegefall. Und wir überlegten nun: jeden Tag auswärts essen geht nicht nur ins Geld sondern schmeckt irgendwann auch nicht mehr, also ran an den Herd. Und heute kann ich locker für 30 Personen, in meiner kleinen Küche, was zaubern.
Christine Weber
6.943
Christine Weber aus Mücke schrieb am 26.09.2013 um 12:46 Uhr
Selbstgemachte Kartoffelpuffer sind etwas herrliches. Und soviel Arbeit ist es doch gar nicht. Kartoffeln und Zwiebeln schälen, reiben, würzen, ein Ei unterrühren, etwas Haferflocken rein und los mit backen. Und dann genießen. Den Apfelbrei nehme ich aus dem Glas, da ich die Äpfel ja auch kaufen müsste.
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von:  Nicole Freeman

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Nicole Freeman
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