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Gebaeude mit Geschichte oder Sagen- Vom Giessener Flugplatz ueber Fliegerhorst zur Kaserne der US Streitkaefte zum ???

Das Wappen das dem Kampfgeschwader Greif seinen Namen gab ueber der Einganstuer
Das Wappen das dem Kampfgeschwader Greif seinen Namen gab ueber der Einganstuer
Heuchelheim | Da ist eine Geisterstadt mitten unter uns. Fahren sie einmal die Roedgener Strasse Stadt auswaerts . Eigendlich faengt das ja schon bei der Miller Hall an. Einige neuere Wohnblocks wurden wiederbelebt. Der Grossteil der Gebaeude in der Roedgener Strasse sind ungenutzt. Zum Beispiel der im Jahr 1929 von der Stadt Giessen erbaute Flughafen. Zuerst wurde der Flughafen Zivil durch die Luftverkehr A.G. Oberhessen-Lahngau mit Sitz in der Johannesstrasse verwaltet. Die Lufthansa hatte Giessen im Streckennetz und war wohl auch Hauptnutzer des Giessener Flughafens. Als der 2. Weltkrieg immer naeher kam wurde aus dem Zivilen Flughafen ein Militaerstuetzpunkt. Im Jahr 1938 war der Ausbau zur Kaserne abgeschlossen. In der Roedgener Strasse (rechte Seite) wurde zuerst die Stab/Kampfgeschwader 254 und die II./Kampfgeschwader 254
stationiert. Aus diesen Kampfgeschwadern wurde am 1. Mai 1939 die Stab/Kampfgeschwader 55 "Greif" und die II./Kampfgeschwader 55 "Greif". Diese Giessener Luftwaffeneinheit war Beteiligt bei Angriffen auf Polen und England ( London). Warum die britischen Flieger am 6.12.1944 fast nur die Innenstadt trafen ist meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Zufall. Nachdem Giessen 1945 von den US Streitkraeften eingenommen wurde, bekam auch Giessens Flugplatz mit Kasserne eine neue Aufgabe. Das schoene alte Gebaeude der Abflughalle lag nun inmitten des Militaerischen Sperrgebietes und war ab da fuer Giessener nicht mehr zu betreten. Die Kasserne des Kampfgeschwader Greif wurde nun von den USStreitkraeften genutzt. Das ehemalige Offizierskasino in der Roedgener Strasse wurde zum Theater mit Bistro indem auch mal ein Tanzabend fuer Abwechslung sorgte. Manches ,,German Fraeulein,, hat hier mit ihrem ,,Amy,, angebandelt. Hier hatte das Keller Theatre seinen Auffuehrungsort . http://www.keller-theatre.de/index.php Noch heute findet man Zeugen beider Nutzungsepochen am Eingang des Gebaeudes. Ueber der Tuer hangt das Wappen das dem Kampfgeschwader Greif seinen Namen gab und darueber ein Pavillon mit der Aufschrift The Keller Theatre. Seit 2007 steht dieses Gebaeude nun lehr. Die seitlichen Gebaeude der Kasserne wurden auch bei den Amerikanern als Unterkunft fuer Soldaten genutzt. Hier Wohnten jedoch nur ledige Soldaten , denn es gab nur einzelne Zimmer . Die Gebaeude wurden in ihrem Ursprung erhalten und nicht Familientauglich gemacht. Zur Zeit wird an den seitlichen Gebaeuden gebaut und einige sind bereits Bewohnt. Bleibt die frage : Was passiert mit dem Kulturdenkmal Abflughalle ? Findet sich jemand der dieses Schmuckstueck fachgerecht Saniert und eventuell wieder ein Kaffee oder Bistro betreibt ? Bekommt Giessen den Flugplatz zurueck ? Die Zeit wird diese Frage beantworten. Leider habe ich kein Foto vom Flugplatzgebaeude.
Wer mehr vom Flughafengebaude lesen moechte hier der link zum Amt fuer Denkmalpflege un Hessen http://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/cgi-bin/mapwalk.pl?obj=61816&event=Query.Details

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.457
Peter Herold aus Gießen schrieb am 16.09.2013 um 08:32 Uhr
Da hast Du wieder ein Stück von Gießen entdeckt, das sein bereits bekanntes Licht hier Gießen auf die Stadtverwaltung wirft. Alle ist wichtig, nur schöne, erhaltenswerte Gebäude werden einfach weiter dem Verfall preisgegeben. Alte Post zum Beispiel;-((
Birgit Hofmann-Scharf
9.632
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 16.09.2013 um 09:45 Uhr
Das ehem. amerikanische Depotgeländer, zwischen Giessener Ring und Rödgener Strasse, auf dem auch der Flughafen ( also das besagte Gebäude ) steht, ist mit großer Wahrscheinlichkeit stark "belastet".
Meines Wissen nach gab / gibt es dort etliche unterirdische Bunker, in denen von der US-Army schwerst bewachtes Gerät lagerte.
Da meine Schwester eine von den Fräuleins war, sie mit ihrem GI ( amerik. Armeeangehörigem ) lange Zeit in Giessen wohnte, habe ich so manches mitbekommen, was ich an dieser Stelle nicht veröffentlichen möchte.
Peter Herold
24.457
Peter Herold aus Gießen schrieb am 16.09.2013 um 10:03 Uhr
Wer gackert muss auch legen ;-)
Birgit Hofmann-Scharf
9.632
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 16.09.2013 um 10:04 Uhr
Ich will doch geschlachtet werden ;-)
Nicole Freeman
7.240
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.09.2013 um 10:23 Uhr
;-) Ich auch nicht ! Es gibt Bunkeranlagen und das Rollfeld ist gross genung fuer die landung der best geschuetzten maschiene die es in den Staaten gibt. soviel dazu . Giessen war im Kalten Krieg einer der wichtigsten Stuetzpunkte und hatte dementsprechende waffensystheme gelagert.
Walter Döring
542
Walter Döring aus Gießen schrieb am 16.09.2013 um 10:57 Uhr
Und das nicht nur im Flughafen.!!!!!!!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Nicole Freeman

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