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Gebaeude mit Geschichten - Franziskanerkloster Gruenberg und die Sage vom Goldenen Lamm

Barfuesserkloster Gruenberg
Barfuesserkloster Gruenberg
Heuchelheim | Wer nach dem Franziskanerkloster in Gruenberg fragt erntet meist unglaeubige Blicke. In Gruenberg wird dieses Kloster aus dem 13. Jahrhundert liebevoll Barfuesserkloster genannt. Da die Franziskaner einem Armutsgeluebte unterliegen hatten diese Moenche tatsaechlich keine Schuhe. Daher der Name ,,die Barfuesser,, Inmitten der Altstadt direkt auf der alten Stadtmauer neben dem Diebsturm ist das einzige erhaltene Gebaeude dieser Klosteranlage zu finden. Es handelt sich um das Wohngebaeude der Moenche. Das Gebaeude ist im gotischen Stil gebaut. Erhalten ist auch ein Kellergewoelbe mit Brunnen. Im Jahr 1528 wurde das Kloster aufgegeben und die Gebaeude wurden sich selbst ueberlassen. Im 16. Jahrhundert wurden die meisten alten Klosterbauten dieses Klosters Abgetragen und ihre Steine fuer andere Gebaeude wiederverwendet. Nur dieses schlichte Gebaeude mit seinen starken Mauern blieb uebrig. Das Gelaende des Klosters wurde als Scheune , Lagerhalle und Stall benutzt. Der jetzige Besitzer hat sich dann ein Herz gefasst und mit der Sanierung des Klosters einen weiteren Verfall des Gebaudes in heutiger Zeit ausgeschlossen. Es wird nun als Veranstaltungsort der Stadt Gruenberg genutzt .Unter anderen auch durch den Barfuesser Foederkreis Kultur e.V der hier einen Ort fuer Lesungen und Konzerte gefunden hat . Einen Einblick in die Arbeit des Vereins finden sie unter folgenden Link http://www.barfuesser-gruenberg.de/1796058.htm Das Kloster kann im Rahmen einer Stadtfuehrung oder bei Veranstaltungen des Barfuesser Foerderkreises besichtigt werden. Die Fenster zur Stadtmauerseite Richtung Hoefetraenke sind klein denn sie sollten ja nicht als Einstieg in die Stadt benutzt werden. Dieser Klostermauer haengt auch eine alte Sage an, die ich natuerlich auch fuer euch habe.
Der Sage nach soll in den Mauern der Klosteranlage,da wo die alte Kirche stand ein goldenes Bild eines Agnus Dei von den Moenchen vergraben worden sein. Niemand hatte erfahren wo genau sich diese Stelle befand. Es war die Zeit inder die Moenche ihr Kloster aufgeben mussten aber sie hofften einmal wieder zurueck zu kommen. Dies geschah nicht und sie starben dahin. Seit jener Zeit, zwischen Advent und Weihnachten erscheint auf der Klostermauer bei tiefster Nacht ein ueberirdisches Laemmchen, langsam und feierlich und glaenzend weiss wie frisch gefallener Schnee schreitet es ueber den Klosterhof bis es ploetzlich verschwindet. Es wird nicht eher erloesst werden bis das vergrabene Gut wieder ans Tageslicht kommt. Bis heute hat man das Gut noch nicht gefunden und wenn ihr zur richtigen Zeit am richtigenn Ort seit koennt ihr vielleicht das leuchtende Laemmchen auf der Klostermauer sehen.
Wer diese Geschichte vollstaendig lesen moechte findet sie im Buch Volksmaerchen und Sagen aus dem Gruenberger Land.
Aufgeschrieben von Th. Bindewald
Das Buch hat die ISBN Nummer 3-929359-02-2
1993 Mergard, Lauterbach/Hessen.

Barfuesserkloster Gruenberg
Barfuesserkloster... 
Gewoelbekeller im Kloster
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