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1977 kamen die ersten Labortiere vom Händler ins Tierheim Giessen!

Frau Porto mit den frei gekauften Glückspilzen!
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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
33.671
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 25.07.2013 um 14:06 Uhr
Zum Jahrerswechsel 1976/77 begann meine ehrenamtlich Zeit im Giessener Tierheim. Damals kauften die Labore, die Versuchstiere benutzten, die Hunde und Katzen noch "an der Tür" der Institute. Zu damaliger Zeit gab es üble Händler, die über die Dörfer zogen. So manch ein Tier wurde gestohlen und von verzweifelten Menschen gesucht. Wir suchten Kontakt zu den "Händlern" und kauften ihnen von Spendengeldern die Tiere ab, um sie vor ihrem Schicksal zu bewahren. Wir zeigten die Händler aber auch an und brachten sie vor Gericht. Diese Foto fiel mir in die Hände. Ich erinnere mich noch genau an die Situation, als wir die Hunde aus unseren Autos holten. Es war eine bewegende Situation . Wir waren überglücklich und die Hunde ebenso.
Andrea Mey
10.008
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.07.2013 um 23:44 Uhr
Hallo liebe Ilse,
DAS ist wahrer Tierschutz!
Unvorstellbar, dass alle diese netten Hunde für Tierversuche missbraucht werden sollten.
Wie viele Hunde und Katzen wurden damals verzweifelt von ihren Besitzern gesucht!
Ilse Toth
33.671
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.07.2013 um 10:46 Uhr
Erinnerst Du Dich noch daran? Wieviele "Gebrauchshunde" saßen in Giessen in der Physiologie! Wie oft war ich dort, weil die damalige Verantwortlich, Frau Dr. Merker, mich immer rief, wenn neue Tiere "geliefert" wurden. So konnte ich anhand der Vermisstenmeldungen verzweifelter Hunde- und Katzenbesitzer schauen, ob ihr Tier dabei war. Im Labor saßen sie, die "unbrauchbaren" Schäferhunde mit einem Hoden, Knickohr,zu groß, zu klein, mit längerem Fell, durch die 1. Prüfung gefallen, ausgediente und unwirtschaftlicheHüte- und Jagdhunde! Erinnerst Du Dich noch an einen üblen Händler namens "Karlchen", der auf den Bauernhöfen Katzen gegen Bürsten und Besen getauscht hat? Versuchstiere gibt es bis heute, aber diese üblen Händler sind verschwunden. Heute werden die "Labortiere " gezüchtet, was ihr Los nicht leichter macht.
Erinnerst Du Dich noch, als wir im Giessener Tierheim von dem Labortierhändler aus Langenselbold 150 Beagle, Labradore, Schäferhunde und Mischungen aus diesen Rassen bekamen?
Christine Weber
6.983
Christine Weber aus Mücke schrieb am 26.07.2013 um 13:46 Uhr
Karlchen war doch aus dem Vogelsberg. Aus dem Kreis Alsfeld. Ich war einmal dort. Da hat er mir erzählt, dass seine Dackelhündin in der Nacht gestohlen wurde. Er war furchtbar wütend auf die Diebe. Und ich war "tief erschüttert". Der Hündin ging es mittlerweile in Marburg, bei ihrem neuen Frauchen sehr gut. - Karlchen kam immer wieder mit seinem gelb/beigefarbenen alten Mercedes, den Kofferraum voller Hunde, die er an das Gießener TH verkaufen wollte.
Angelika Petri
1.774
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 28.07.2013 um 17:29 Uhr
das sind Geschichten, !!!! - °°°erschütternd, °°°bewegend, °°°unglaublich und: sind keine Märchen sondern
die Realität....
sie sollten alle gelesen werden, bin grad dabei...
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Ilse Toth

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