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am alten kieswerk wird gejagd

Heuchelheim | an alle die gerne am kieswerk in heuchelheim spazierengehen.
heute morgen entdeckte ich mit schrecken das dort gejagd wird. es wurden auf den wanderwegen keine hinweisschilder aufgestellt, obwohl dort immer menschen mit ihren hunden spazieren gehen. einige darunter auch ich, gehen gerne auch die kleinen nebenwege. dies sollte zur zeit lieber nicht gemacht werden. nehmen sie ihre hunde an die leine und bleiben sie auf den hauptwegen. achtung die jagdzeit hat begonnen!

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.10.2012 um 10:06 Uhr
Würde mich aber wundern wenn da nicht informiert worden wäre.
Michael Beltz
6.508
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 21.10.2012 um 10:21 Uhr
Kann ich kaum glauben.
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 11:33 Uhr
es gab keine infos. aus diesem grund habe ich es geschrieben. keiner sollte da auf den nebenwegen spazieren gehen. man koennte verwechselt werden.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 12:06 Uhr
Danke Nicole, ich habe auch nichts gelesen.
Jutta Skroch
11.635
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 21.10.2012 um 13:14 Uhr
Ich komme da zwar nicht hin, aber dass keine Info erfolgt ist, ist schon bedenklich.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 13:18 Uhr
Was für Wild gibt es im alten Steinbruch?
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 15:25 Uhr
es gibt sehr viel fuchse und rehe dort. auch jede menge kaninchen . ich beobachte die tiere gerne
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 15:36 Uhr
Dann können sich die Herren Grünröcke ja kräftig austoben. Die Heger und Pfleger unserer Natur! :-((
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.10.2012 um 18:23 Uhr
Ab und zu schießen die auch auf ihresgleichen ;-)
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 18:39 Uhr
Mein Mitleid hält sich in Grenzen! ;-)
Karl-Heinz Brabänder
115
Karl-Heinz Brabänder aus Gießen schrieb am 21.10.2012 um 19:44 Uhr
Hegen und Pflegen ist wichtig für das biologische Gleichgewicht. Doch sollte auf die Jagt aufmerksam gemacht werden, was sicher auch geschehen ist.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 20:01 Uhr
Ja, hegen und pflegen ist zu befürworten. Aber Wildtiere in nützlich und schädlich einzuteilen, ist tierverachtend und menschgemacht.
Zweibeinige Jäger, dulden keine vierbeinigen Konkurrenten. Auch so mancher Greifer ist der grünen Lobby ein Dorn im Auge.
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 20:06 Uhr
naja sicher ist was anderes! es gab keine hinweistafeln an dem Wanderweg , keine absicherung ! ich habe keine ahnung ob nachdem ich auf dem weg etwas lauter geschimpft habe noch schilder gestellt wurden. zum glueck bin ich heute auf dem hauptweg gewandert als ich die ballerei und den jagdhund aus dem nebel bemerkt hatte und nicht auf dem kleinen pfad richtung lahn. mein hund war wie immer am und im wald an der leine. gerade bei nebel ohne absperrung oder warntafeln zu jagen ist alles andere als toll.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 20:14 Uhr
Sag es doch mal Herrn Landscheck!
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 20:21 Uhr
es ist doch sonntag ilse. da ist niemand auf der gemeinde. Wenn da morgen frueh wieder ohne absicherung geballert wird ruf ich da auf jeden fall an. ich wollte mit dem artikel gleich warnen bevor da noch jemand reinlaeuft. war echt froh das ich nicht abgekuerzt hatte
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.10.2012 um 20:28 Uhr
Ja, klar Nicole! Aber das Ordnungsamt sollte wissen, was in der Gemeinde passiert, dass sich das nicht wiederholt. Montags wird sicherlich nicht gejagt!
Karl-Heinz Brabänder
115
Karl-Heinz Brabänder aus Gießen schrieb am 22.10.2012 um 05:51 Uhr
He Ilse, komm mal wieder runter. Heute sind es die Jäger, morgen die Angler. Alles böse Menschen die Tiere quälen. Den eigentlichen Sinn der Jagt wird oft verkannt und von Außenstehenden nicht verstanden.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.10.2012 um 07:57 Uhr
Es geht doch darum, dass hier Menschen(sind ja manchmal schlimmer als Tiere) zu Schaden kommen könnten. Solange sich die Jäger gegenseitig abknallen, nichts dagegen, aber sie sollten dann unter sich bleiben ;-))
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 22.10.2012 um 08:48 Uhr
Danke Peter. genau darum ging es.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.10.2012 um 09:01 Uhr
@ Herrn Brabänder, welchen Sinn soll denn die Jagd machen? Das sollten Sie hier doch mal erklären.
Ich sehe keinen Sinn darinn. Tiere können ganz gut ohne uns Menschen leben. Sie brauchen es nicht bejagt zu werden
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.10.2012 um 10:46 Uhr
Karl Heinz, ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit der Jagd. Es gibt genug gut fundierte Bücher, welche über den Unsinn der heutigen Jagd berichten und es begründen. Die Feudalzeit ist vorbei- die Natur gehört uns allen- auch den Tieren. Die Überpopulationen von Wildtieren ist menschgemacht. Nicht nur in Deutschland! Und wenn es dann noch um Tropäenjagd geht, gibt es keinerlei Rechtfertigung! Aber solange ein König einen Elefanten abknallt und sich noch stolz fotografieren läßt...........................
Karl-Heinz Brabänder
115
Karl-Heinz Brabänder aus Gießen schrieb am 22.10.2012 um 11:30 Uhr
Das ist doch was ganz anders und das verurteile ich auch wenn es um eine Jagdtrophäe geht. Und die Tiere werden durch uns Menschen auch nicht gezüchtet um anschließend wieder abgeknallt zu werden. Das ist, seit wir Die Grünen im Parlament haben, längst vorbei. Und Bücher, die vor 30 Jahren geschrieben sind, haben, so glaube ich, einen veralteten Inhalt.
Wie es dem auch sei, Menschen dürfen durch die Jagt nicht gefährdet werden und das liebe Hundiepuzilein auch nicht.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.10.2012 um 11:46 Uhr
Karl Heinz, ich rede nicht von alten Büchern! Aber die Jagd ist ein sensibles Thema. Da werden Befürworter und Menschen, die der Jagd ablehnend gegenüber stehen, auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Deshalb sollte man sich nicht streiten. Ich akzeptiere die Meinung anderer Menschen, aber ich teile sie nicht.
Wo kommen denn die Fasane her, die zum jagdbaren Wild gehören?
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 22.10.2012 um 13:07 Uhr
Liebe Nicole, ich danke für den Hinweis.
An dieser Stelle (mal wieder) über das üble Thema Jagd zu diskutieren erspare ich mir. Jedenfalls ist Dein Hinweis sehr wichtig denn es hat in der Vergangenheit schon ganz andere Unfälle gegeben ! Beispielsweise wurde der Hund einer Spaziergängerin von einer 17-köpfigen Beaglemeute einer NICHT AUSGESCHILDERTEN Schleppjagd in Fetzen zerrissen.
Ein entsetzliches Schauspiel, bei dem man/frau absolut hilflos mit zusehen muss, wie das eigene Tier auseinandergerissen wird.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.10.2012 um 21:14 Uhr
@ Herrn Brabänder, welchen Sinn soll denn die Jagd machen? Das sollten Sie hier doch mal erklären.
Die Erklärung fehlt mir noch
Karl-Heinz Brabänder
115
Karl-Heinz Brabänder aus Gießen schrieb am 23.10.2012 um 00:47 Uhr
Es hätte sicherlich keinen Zweck Ihnen den Sinn und Zweck einer Jagt zu erklären da Sie dieser offensichtlich negativ gegenüberstehen. - Gute Nacht.
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 23.10.2012 um 06:50 Uhr
Die Jagd ist noetig weil die grossen Jaeger im Tierreich ( Wolf, Baer und Luchs ) aus unseren Waeldern vertrieben wurden. Jetzt darf der Mensch den Ausgleich der Arten und die Gesundheitspolizei spielen. Wenn Wolf und Baer sich wieder einmal nach Deutschland verirren wird sicher gestellt das sie wieder verschwinden. Uh der ist gefaehrlich, uh der boese Wolf frisst die kleinen Geislein. Nein wenn er genug Reh und Muffelwild findet wird man den Wolf nicht in den Orten sehen!
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 23.10.2012 um 06:54 Uhr
Ich hatte das Glueck in den Staaten ein kleines Rudel Woelfe beobachten zu koennen. Ohne ein sehr gutes Fernglas und jemanden der den Spielplatz der Jungtiere gekannt hat waere das Beobachten nicht moeglich gewesen. Woelfe sind sehr scheue Tiere !
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.10.2012 um 08:05 Uhr
Damit lieber Herr Brabänder sind Sie genau der Mensch, wie ich es mir dachte. Danke für Ihren Willen hier mitzudiskutieren.
Liebe Nicole, Du hast genau das geschrieben, was ich Herrn Brabänder auf seine Erklärung zum Sinn der Jagt geschrieben hätte. Ergänzt um die Bemerkung, dass wir in den Wäldern zu große Wildbestände vorhalten, damit sie gelegentlich, wenn es den Jagdherren passt, abgeschossen werden können.
Ist doch z.B. ein Witz, dass ich mich strafbar maache, wenn ich im Wald eine abgeworfene Geweihstange finde und sie mit nehme.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 23.10.2012 um 17:24 Uhr
Ich kann mich noch gut an ein schlimmes Erlebnis erinnern, als ich noch Vorsitzende im TSV Giessen war. Wir wurden benachrichtigt, dass auf der Strasse am Hangelstein ein schwer verletztes, angefahrenes Rehe liege. Wir holten das Tier mit aufgerissener Bauchdecke ins Tierheim. Wir verständigten den zuständigen Jagdberechtigten, Name will ich keinen nennen, der uns "verbot", das Tier einzuschläfern. Dann könne man das Fleisch nicht mehr verwerten. Er komme am Abend- nach 6!!! Stunden, um das Tier zu töten. Ich weiß nicht, wer von Euch schon einmal ein Reh hat schreien hören. Wir waren sehr empört und haben das Reh natürlich von seinen Qualen erlöst. Dem Herrn Professor haben wir gesagt, dass wir das Fernsehen verständigen, wenn er glaubt, den Tierschutz anzeigen zu müssen. Davor hatte er wohl Angst.
Ich kenne sehr nette Jäger, aber um die meisten mache ich einen Bogen. Ich könnte viel von Zusammenstößen mit diesen Herren berichten.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.10.2012 um 18:34 Uhr
Ja, ja der Sinn der Jagd, den mir Herr Brabänder nicht erklären will. Kann er ja auch nicht, weil es keinen Suinn gibt Tiere zur Lust zu töten
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 23.10.2012 um 19:30 Uhr
"JAGD IST NUR EINE FEIGE UMSCHREIBUNG FÜR BESONDERS FEIGEN MORD AM CHANCENLOSEN MITGESCHÖPF. DIE JAGD IST EINE NEBENFORM MENSCHLICHER GEISTESKRANKHEIT".
Kluge Worte, wer sprach sie wohl ?
Kein anderer als Theodor Heuss.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 23.10.2012 um 20:50 Uhr
Jäger:
======
Nein, wir jagen, weil es uns Freude macht, und was wir Hege nennen, ist blanker Eigennutz, gelegentlich Fressneid. Wir wollen den Habicht nicht fangen, weil uns die armen Fasanen leid tun, weil wir ihnen das ewige Leben wünschen. Wir wollen Habicht, Wiesel, Fuchs und Co. nur ans Leder, weil wir deren Beuteanteile selbst schlagen und kröpfen wollen. Bruno Hespeler, Fachjournalist u. a. für die Zeitschrift, "Jäger"
Emanuel Kant:
=============
Unter allen Lebensweisen ist das Jagdleben ohne Zweifel der gesitteten Verfassung am meisten zuwider;
das noachische Blutverbot scheint uranfänglich nichts anderes als das Verbot des Jägerlebens gewesen zu sein.

Brigitte Bardot:
=============
Jäger sind Menschen, denen niemand ausreden kann, dass es für einen Rehbock kein größeres Vergnügen gibt, als von einer Kugel getroffen zu werden.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.10.2012 um 21:04 Uhr
Dabei wäre die so genannte Hege ganz einfach den natürlichen Feiden zu überlassen. Hätten wir noch Bär, Wolf, Luchs und andere Jäger in den Wäldern, dann hätten wir keine Wildschweinplage oder ähnliches. Es würde sich ganz einfach im Gleichgewicht halten. Du kennst sicher den Versuch in Amerika/Canada. Da wurde ein Rudel Rentiere oder ähnliches, weiß es nicht mehr so genau, zusammen mit einem Rudel Wölfe auf einer Insel in einem See ausgesetzt. Die hielten sich in der Waage. Viel Rentiere, viel Nachwuchs bei den Wölfen. Wenig Nachwuchs bei den Rentieren, weniger Nachwuchs bei den Wölfen. Alles ohne Hilfe durch den hegenden Menschen.
Also zu was brauchen wir Jäger?
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 23.10.2012 um 23:53 Uhr
Damit wir uns immer wieder ärgern müssen!
Karl-Heinz Brabänder
115
Karl-Heinz Brabänder aus Gießen schrieb am 24.10.2012 um 07:42 Uhr
Auszug aus der Rhein-Zeitung vom 24.102012:
Am frühen Dienstagmorgen waren die Spaziergänger im Bereich der Krahnenbergbrücke unterwegs und genossen an einem Ausichtspunkt den Blick auf die Stadt. Als die Leute weitergehen wollten, stellte sich ihnen eine Rotte Wilschweine in den Weg. Doch nicht nur das: Die Tiere drängten die Gruppe auch noch in Richtung des Abgrundes. In ihrer Not alarmierten die Leute die Polizei. Als die Beamten eintrafen verzog sich die Rotte zum Glück und gab den Rückweg für die Gruppe frei.
Die Wildschweine wurden bestimmt von den Jägern ausgesetzt damit die bösen Menschen aus dem Wald vertrieben werden.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.10.2012 um 08:17 Uhr
Nein aber da hat Hege versagt. Richtige Hege würde es nicht zulassen, dass sich diese Tiere so sehr vermehren.
Bei Bär und Genossen wäre das sicher nicht so.

Wa mich bei diesen Berichten immer so ärgert ist, wenn solche Sachen passieren und die Polizei kommt, dann werden die Tiere mit unzähligen Schüssen geschlachtet. Da würde dann ein Jäger mit gezieltem Schuss fehlen. Sie sehen, grundsätzlich sind mir Jäger schon willkommen, in Maßen.
Karl-Heinz Brabänder
115
Karl-Heinz Brabänder aus Gießen schrieb am 24.10.2012 um 08:57 Uhr
Da bin ich mir gar nicht so sicher. Sie legen es sich so aus wie Sie es brauchen oder gerne durch Ihre rosarote Brille sehen wollen.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.10.2012 um 09:02 Uhr
Ich sehe es sehr realistisch. Warum sind denn gerade die Wildschwine eine so große Plage geworden? In Berlin einer Groß-stadt treiben sie ihr Unwesen. Ich bite Sie um Verständnis, aber warum wurde hier nicht beizeiten mit geeigneten Maßnahmen für Abhilfe gesorgt. Auslegen tue ich gar nichts, ich habe nur etwas dagegen Tiere zu töten ohne Notwendigkeit und eine solche werden Sie doch nicht abstreiten wollen.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 24.10.2012 um 11:08 Uhr
Karl Heinz, ich muss zu Deinem Statement noch etwas sagen. Durch diese Treibjagden werden die Tiere in Panik versetzt und rennen in Todesangst kopflos davon. Und nicht immer vor die Flinte der auf Beute lauernden Jäger. Wenn eine "Horde" erwachsener Männer gröhlend und mit Kochtopfdeckeln inbteiten Reihen durch den Wald stürmt, dann fragt man sich, ob das normal ist.
Es waren schon oft Berichte im Fernsehen, die gezeigt haben, dass die Tiere sehr oft nur angeschossen werden.
Der Abschuss von Wildschweinen sieht doch so aus, dass die Jungtiere geschossen werden. So ist gesichert, dass im kommenden Jahr wieder genug Nachwuchs zum bejagen da ist.
Wildschweine sind schlau! Im letzten Jahr war auch eine Treibjagd am Schiffenberg. Dafür wurde für uns steuerzahlenden Menschen die Strasse gesperrt. Geschossen wurde nicht ein einziges Wildschwein. Aus Frust hat man dann als "Jagdstrecke" einen Bock geschossen- in doppeltem Sinn!
Aber wehe ein Wolf läßt sich blicken! Auch da finden die Herren einen Grund, diesen abzuknallen. Mir kommen die Tränen, dachte "Mann" doch, es sein ein wildernder Hund.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.10.2012 um 12:18 Uhr
Lieber Herr Hilpers Sie müssen besser lesen, alles was hier so geschrieben wurde, denn die Alternative mit den Wildschweinen haben wir ja schon.
Hier z.B. ein Ausschnitt von Frau Toth, die es meiner Meinung nach auf den Punkt bringt:
Der Abschuss von Wildschweinen sieht doch so aus, dass die Jungtiere geschossen werden. So ist gesichert, dass im kommenden Jahr wieder genug Nachwuchs zum bejagen da ist.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 24.10.2012 um 12:52 Uhr
Herr Hilpers, mit Ihnen zu diskutieren ist, als stünde man vor der Klagemauer in Jerusalem. Der können Sie auch alles erzählen, verstehen tut sie es nicht.
Sie wissen und können alles, das haben wir hier schon reichlich zur Kenntnis nehmen müssen. Woher kennen Sie denn die Statistik, wo und wann Menschen Fleischfressern zum Opfer gefallen sind? Das kenne ich nur aus einem Film Roman Polanski! Werden Tiere zu "maneatern", dann sind sie entweder waidwund geschossen, oder man hat ihnen den Lebensraum genommen. Aber die Menschen vermehren sich eh so rasant, dass es in absehbarer Zeit , sprich wenigen Generationen, weder Natur noch wilde Tiere geben wird. Dann ist die Frage, wie gehen die Menschen miteinander um, wenn sie sich immer enger auf die Pelle rücken, Nahrung und Wasser sehr knapp wird.
Wildtiere sind scheu, sie gehen den Menschen aus dem Weg, es sei denn, man versetzt sie in Panik. Die Wildschweinplage ist und bleibt menschgemacht. Die Jagd ist ein Wirtschaftszweig, wo sehr viel Geld umgesetzt wird. Die Jäger sollen endlich aufhören, von Hege und Pflege zu sprechen. Hier ist Lust, Zeitvertreib und Lobby der Grund. Dazu soll man stehen und aufhören, die Menschen zu verdummen.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 24.10.2012 um 12:56 Uhr
Ach, noch was Herr Hilpers, dass Frau Toth sei mehr als 30 Jahren versucht, Tiere zu vermitteln, liegt an dem rücksichtslosen und gedankenlosen Umgang der Menschen mit unseren Mitgeschöpfen. Auch diese Problem ist menschgemacht.
Dass wir überhaupt Tierschutz benötigen, ist ein Armutszeugnis.
Aber wahrscheinlich sind Sie auch da aus Gewohnheit anderer Meinung.
Wenn nicht, wie wäre es denn, wenn Sie ehrenamtlich etwas von Ihrer Zeit dem Schutz der Tiere widmen würden?
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.10.2012 um 13:17 Uhr
Liebe Ilse, sehr gut geschrieben, brauch dem nichts mehr hinzu zu fügen.
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 24.10.2012 um 13:36 Uhr
so jetzt mal wieder ruhe im beitrag bitte. es ging um eine fehlende warnung vor der jagd und die gefahr an diesem tag mit wild verwechselt zu werden.
ich mag es nicht wenn hier wieder beleidigungen ausgeschrieben werden!
den sinn und zweck der jagt zu diskutieren ist vergebene muehe. solange der jagdschein in 2-3 wochen zu machen ist wird es immer wieder schiesswuetige geben die gutes geld zahlen auf die jagd gehen zu duerfen !
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.10.2012 um 13:42 Uhr
Lieber Her Hilpers, Sie schreiben und schreiben. Eventuell sollten sie es mal vorher mit lesen versuchen. Ich schrieb davon die Wildschweine, von denen ist hier ja hautsächlich die Rede ... siehe weiter oben ... warum wurde hier nicht beizeiten mit geeigneten Maßnahmen für Abhilfe gesorgt.
Also wie bereits richtig von Frau Toth angemerkt, durch Abschuss der Alttiere. Da stand nirgends, dass Bachen mit Jungen abgeschossen werden sollten. Ich schrieb, mit geeigneten Maßnahmen!
Lesen Sie einfach mal den Artikel im Internet: Jagd verursacht Bestandsexplosion bei Wildschweinen
Da steht alles dazu. Wie sagte meine Frau immer: Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;-))
@Nicole Freemann. Ich versuche hier einfach Fakten zu erklären und komme m.E. ohne beleidigende Attribute aus.
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 24.10.2012 um 13:52 Uhr
@peter herold. sie wurden nicht beleidigend!
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 24.10.2012 um 14:18 Uhr
herr hilpers mir reicht es langsam. ich habe lediglich vor dem spaziergang an diesem tag gewarnt weil die jaeger es vergessen hatten. das jagen war wohl wichtiger. ich habe nichts gegen echte diskusion aber wenn es in beleidigungen ausartet reichts! beleidigung um 12.24 !
Karl-Ludwig Büttel
3.228
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.10.2012 um 15:16 Uhr
Darf ich mal Fragen was hier als Beleidigung angesehen wird? Habe ich was überlesen?
Ständig wird auf Leuten rumgehackt die eine andere Meinung vertreten denen wird dann Beleidigung oder sonst was unterstellt. Bitte klären Sie mich auf.

Zu den natürlichen Feinden Herr Herold kann ich Ihnen ein Beispiel aus unserem nicht bejagbaren Naturschutzgebiet nennen. Früher bevor unser wirklich sehr schönes Naturschutzgebiete entstanden ist, nisteten bei uns 6-8 Brachvogel- Pärchen. Sie wurden von den Landwirten beachtete und geschützt. Die Jagdpächter des Gebietes achteten darauf, dass der natürliche Feind eines Niederbrüters in seiner Population sich nicht zu stark ausbreitete. Das Gleichgewicht war hergestellt. Heute darf nicht mehr gejagt werden in diesem Gebiet und was denken Sie ist geschehen? Die Füchse und der Nutria haben sich unkontrolliert vermehrt und stellen jetzt einen unnatürliche Population dar. Die Brachvögel gibt es jetzt leider in unserem Naturschutzgebiet nicht mehr. Es wird auch nicht wie früher bei uns wild rumgeballert. Treibjagden gibt es keine mehr. Wildäcker wurden angelegt nachdem man das in der ländlichen Entwicklung der 70er und 80er Jahre versäumt hatte. Seitdem gibt es bei uns wieder Rehe die Hasen vermehren sich und das Feldhuhn hüpft wieder über die Äcker. Bei uns macht das der Jagdpächter. Für mich ist das Hege und Pflege. Ich akzeptiere auch die Meinungen derjenigen die aus Grundüberzeugung gegen die Jagdausübung sind ich teile diese aber nicht. Trotzdem würde ich mich als Tierfreund der sich für die Natur interessiert bezeichnen. Ein Jäger bin ich auch nicht und gehöre auch nicht zu denen die in irgendeiner Weise von der Jagd profitieren.
Und das man vor einer Jagd warnen sollte ist selbstverständlich.
Das Jäger in der Jagdsaison in ihrem Revier ansitzen, dürfte auch bekannt sein, dass betrifft besonders die Nebenwege da habe ich mich entsprechend zu verhalten.
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 24.10.2012 um 16:03 Uhr
ich weiss nicht wie sie sich fuehlen wuerden wenn es normal waere jedem einen komplex anzuhaengen. solch ein verhalten ist beleidigend! ich habe auch nichts gegen jaeger wenn sie sich und ihre jagd ankuendigen und warnen! wenn gewarnt wurde wird niemand so dumm sein in den bereich einer jagd zu laufen. es sei denn man hat den hang zum selbstmord.
Karl-Ludwig Büttel
3.228
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.10.2012 um 16:21 Uhr
Meinen Sie das mit dem Syndrom? Ich hatte bei 12.24 Uhr und bei Ihnen gesucht. Na ja das ist veilleicht eine etwas zu heftige Diskussionkultur aber eine Beleidigung...Sie haben aber Recht, dass empfindet jeder anders.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.10.2012 um 16:25 Uhr
Lieber Herr Büttel, ich finde die Formulierung von H. HJilpers, 13:24 nicht 12.24 : .... dann könnte man sie auch ernstnehmen und nicht als Tiervermittlerin mit Bambi-Syndrom wahrnehmen...
schon als gewisse, zuindest Anmache, war. Ist nicht der Stil mit dem sich Mitteleuropäer zu unterhalten, zu diskutieren pflegen.

Jetzt kann Herr Hilpers daraufhin schreiben was er will. Meine Gedanken sind dann ja frei ;-))

Nachdem ich erst jetzt den 2,. Beitrag von Ihnen Herr Büttel sehe, dann noch eine Anmerkung. Warum wählt Herr HIlpers denn als Bild eine Katze, die dauernd die Zunge sehen lässt.
Hosenbandorden Inschrift:
"Honi soit qui mal y pense"
Eine häufige deutschsprachige Übersetzung lautet:

„Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“ ;-))
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 24.10.2012 um 16:31 Uhr
@herr hilpers. sie wollten wissen wo sie beleidigt haben und ich habe es ihnen geschrieben. schade das sie es nicht selbst bemerkt haben. mit zweierlei mass messe ich bestimmt nicht und werde es auch nicht anfangen. das thema des beitrags war nicht jagt gut oder boese sondern eine warnung fuer die spaziergaenger die in diesem gebiet unterwegs sind.
es ist ein radwanderweg um den es geht und eine gefaehrdung von menschenleben durch unachtsamkeit, vergessen der absicherung des jagdgebietes durch schilder. die art wie die diskusion wieder auslaeuft ist einfach nicht mehr hinzunehmen. was aus einer einfachen warnung werden kann. ich hoffe es wird bald wieder normal mit einander umgegangen.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 24.10.2012 um 18:40 Uhr
Herr Büttel, danke für Ihre sachliche Darstellung.
Nicole , Du hast Recht. Man sollte die Sache beenden.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.10.2012 um 08:45 Uhr
Nachdem Frau Bieden sich jetzt auch geäußert hat, ist sie dabei wenn die Katze uns allen die Zunge rausstreckt(Vermutung), dann könnte der Beitrag ja gelöscht werden. Ihren Auftritt hat sie gehabt. Aus und Schluss. Klatschen, Vorhang fällt.
KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 25.10.2012 um 09:07 Uhr
Da auch diese Diskussion sich nicht mehr auf das eigentliche Beitragsthema bezieht, schließe ich sie hiermit.
Alle noch kommenden Beiträge werden ausnahmslos gelöscht.

Ich bitte nochmals alle Bürgerreporter darum, eine gesunde Diskussion nicht durch persönliche Indifferenzen verkommen zu lassen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.10.2012 um 09:48 Uhr
Liebe Frau Pöppler, Frau Freemann hatte in Erwägungb gezogen, ihn zu löschen. Danke dafür, dass Sie einschreiten, so kann er noch gelesen werden.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.10.2012 um 09:53 Uhr
Nein, denn der Beitrag wird nur geschlossen. Wer lesen kann ....
Aber ich schwörs, Fau Bieden bekommt von mir nie mehr einen Kommentar, ich beschränke mich darauf meine Meinung zum Beitrag abzugeben.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Nicole Freeman

von:  Nicole Freeman

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