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Familienunternehmen Rinn setzt seit 112 Jahren auf Weitsicht- Tag der offenen Tür am 19. September, dem 2. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit

Die Geschäftsführer Christian Rinn, Hartmut Schramm und Alfred Metz setzten auf Nachhaltigkeit (von links nach rechts)
Die Geschäftsführer Christian Rinn, Hartmut Schramm und Alfred Metz setzten auf Nachhaltigkeit (von links nach rechts)
Heuchelheim | Am Mittwoch, dem 19. September findet der 2. Hessische Tag der Nachhaltigkeit statt. Das Familienunternehmen Rinn Beton- und Naturstein in Heuchelheim nutzt den Tag und öffnet für alle Interessierten seine Tore von 10 bis 18 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“, um über die firmeneigene Umsetzung des Konzeptes der Nachhaltigkeit zu informieren.
Nachhaltigkeit- das bedeutet heute so zu leben, dass auch künftige Generationen noch gut leben können. Bei Familienunternehmen wie der Firma Rinn wird dies auch ohne den Modebegriff der Nachhaltigkeit schon seit 112 Jahren gelebt. „Man kann an den nächsten Quartalsbericht denken, oder an die nächste Generation“, zitierte Christian Rinn. Der Vater baut etwas auf, sodass der Sohn damit genauso gut- oder vielleicht sogar noch besser- leben kann. Vorausschauendes und langfristiges Denken und Handeln also- ein Prinzip, das in durch austauschbare Manager geführten Firmen gerade erst wiederentdeckt wird.
Am Tag der offenen Tür kann man bei Rinn sehen, wie die drei Säulen der Nachhaltigkeit: Mensch- Natur- Wirtschaft- in einem modernen Wirtschaftsbetrieb umgesetzt werden.
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Von 10 Uhr bis 18 Uhr finden zu jeder vollen Stunde geführte Rundgänge durch den Betrieb statt. Man bekommt als Besucher die seltene Gelegenheit die Produktionsstätten zu besuchen. Dabei erfährt man alles Wissenswerte zur Betonherstellung. Beton wird aus Sand, Kies, Zement, Wasser und einigen chemischen Zusätzen hergestellt. Der größte CO² Verursacher ist dabei die Zementproduktion. Bei Rinn produziert und verwendet man daher Komposit-Zement, der bei der Herstellung wesentlich weniger CO² verursacht als herkömmlicher Portland-Zement. Dazu werden u.a. Ersatzstoffe aus der Stromindustrie wie Flugasche und Steinmehl verwendet, sodass diese Reststoffe nicht entsorgt werden müssen und auch keine Deponien belasten können. Außerdem verwendet man zur Zementherstellung Recyclingwasser und spart so wertvolles Trinkwasser ein. Besonderes Augenmerk wird bei den Führungen auch auf das neue Energiekonzept bei Rinn gelegt werden. Mit Hilfe von Wärmespeichern, die durch verschiedene interne Energiequellen gespeist werden, wird Abwärme die sonst sinnlos verloren ginge zurückgeführt und durch Wärmetauscher wieder nutzbar gemacht. Mit dieser Wärmetechnik konnten im vergangenen Winter bereits die Büro- und Sozialgebäude und eine Produktionshalle geheizt werden. Für zusätzliche Wärme und Kühlung im Sommer sorgt zudem die eigene Geothermie-Anlage, die seit 2010 in Betrieb ist.
In der Firmenkantine können sich Besucher an heimischen Spezialitäten stärken. Parkplätze sind ausreichend vorhanden und ausgeschildert.

Die Geschäftsführer Christian Rinn, Hartmut Schramm und Alfred Metz setzten auf Nachhaltigkeit (von links nach rechts)
Die Geschäftsführer... 
Die Geschäftsführer Christian Rinn, Hartmut Schramm und Alfred Metz setzten auf Nachhaltigkeit (von links nach rechts)
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Der Tag der offenen Tür bietet interessate Einblicke in die Produktion
Der Tag der offenen Tür... 
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Christiane Kowollik
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