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Motorradtour in den Naturpark Rothaargebirge zur Lahnquelle

Kaum zu glauben, die Lahn
Kaum zu glauben, die Lahn
Heuchelheim | Ein herrlicher Sonntag mit wunderschönem Spätsommerwetter, wie gemacht für Zweiradfahrer, die mit und ohne Motor unterwegs sind. Schnell war der Entschluss gefasst mit unserer Neuerwerbung, einer (nicht mehr ganz jungen) BMW K 75 RT die erste Tour zu unternehmen.
Von Heuchelheim starteten wir am frühen Vormittag Richtung Biebertal. Durch Rodheim, Königsberg, Hohensolms, Mudersbach ging es zum beliebten Treffpunkt für Biker, dem Aartalsee, der malerisch in der Morgensonne glänzte. Nach einem kurzen Zwischenstopp und einem Schwätzchen mit dem ein oder anderen Motorradfreund fuhren wir weiter durch Offenbach, Uebernthal, Eisemroth, Oberndorf, Tringenstein durch den Schelder Wald über wenig befahrene kurvenreiche Straßen nach Nanzenbach, einen kleinen Ort mit wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern. Weiter ging es Richtung Eschenburg, durch Dietzhölztal, Rittershausen, Hainchen gelangten wir über eine sehr schmale Straße mit vielen Schlaglöchern nach Stiegelburg zur Lahnquelle.
Im einem idyllisch gelegenen Restaurant direkt an der Quelle machten wir Mittagsrast und genossen das herrliche Wetter und
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leckere Pfifferlinge. Gut gestärkt und ausgeruht fuhren wir entlang der Lahn, die hier noch ein schmales Rinnsal ist, über die Lahn-Ferienstraße in den Luftkurort Feudingen, der seit 1975 zur Stadt Bad Laasphe gehört, eingebettet in das obere Lahntal. In Bad Laasphe legten wir die nächste Rast ein, um ein köstliches Eis zu genießen. Erwähnenswert sind zwei Museen der Stadt, das pilzkundliche Museum, das sonntags leider nicht geöffnet hat und das Radiomuseum.
Weiter auf der Lahn-Ferienstraße ging es vorbei an Biedenkopf immer an der Lahn entlang nach Marburg. Bei Bellnhausen wechselten wir auf die rechte Lahnseite und fuhren durch Fronhausen, Ruttershausen, Wißmar zurück nach Heuchelheim.
Alles in allem ein Bilderbuchtag für eine Motorradtour, bei der sich wieder einmal gezeigt hat, dass man nicht weit fahren muss, um landschaftlich schöne Strecken mit kurvenreichen Straßen zu entdecken. Besonders sehenswert und interessant war dabei, wie das nur armbreite Rinnsal Lahn von der Quelle bis zu uns innerhalb weniger Kilometer zu einem viele Meter breiten Fluss wird. Die gesamte Tour umfasste ca. 225 km und ist ein schöner Sonntagsausflug nicht nur für Biker.

Kaum zu glauben, die Lahn
Kaum zu glauben, die Lahn 
Unser neu erworbenes 'Schätzchen'
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Kommentare zum Beitrag

Irmtraut Gottschald
5.372
Irmtraut Gottschald aus Heuchelheim schrieb am 10.09.2012 um 17:50 Uhr
Hört sich sehr gut an und auf dem Motorrad ist man ja noch näher dran. Gestern war ja auch ein perfektes Wetter und vielleicht auch die letzte
Möglichkeit bei solchen Temperaturen zu fahren.
Ilona Kreiling
2.235
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 10.09.2012 um 19:45 Uhr
Ja, es war einfach perfekt. Aber vielleicht gibt es noch den ein oder anderen schönen Tag. Wenn es nicht ganz so warm ist, ziehen wir uns halt dicker an :-)
Peter Herold
24.746
Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.09.2012 um 12:13 Uhr
Hallo Ilona,seit heute 13. neun Uhr bin ich "Bikelos", werde aber weiterhin diese Gruppe versuchen zu führen. Danke für Deinen guten Beitrag. Eventuell sollte man/frau daran denken, solche Beiträge mir einem kleinen Klick der Gruppe bekannt zu geben, dann hätte ich ihn schon lange gelesen.
Die Tour liegt mir schon lange wie eine süße Verführung vor der Nase. Jetzt muss ich halt schauen wie so was mit dem Auto geht.
Ilona Kreiling
2.235
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 13.09.2012 um 20:00 Uhr
Hallo Peter, die Tour kann man auch mit dem Auto fahren, aber mit dem Bike ist man halt 'näher dran'. Hoffe, der Abschiedsschmerz von Deinem Bike ist nicht zu schwer.
Peter Herold
24.746
Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.09.2012 um 20:54 Uhr
Ich gewinne dabei ja auch. Etwas ruhigers Leben, keine ANGST - bin ja gerade so was wie ein BLUTER. Aber es war schon ein blödes Gefühl, wie da ein Fremder mit meinem Bike wegfuhr.
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Ilona Kreiling
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