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Danke an drei junge Spanierinnen!

Pilar, genannt Pili und Gema, die spanischen Tierschützerinnen.
Pilar, genannt Pili und Gema, die spanischen Tierschützerinnen.
Heuchelheim | Gema, Pilar und Carmen sind Spanierinnen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich um heimat- und herrenlose Tiere kümmern. Der Aufschrei der Jugend und jungen Erwachsenen wird immer lauter, den Tierschutz in Spanien zu fördern. Was nützt ein Tierschutzgesetz, wenn es nicht umgesetzt wird? Es ist Geld vorhanden, in jeder Gemeinde eine Perrera zu betreiben. Eingefangene Strassenhunde und Katzen werden eingefangen, in diese Tötungsstationen eingeliefert und nach kurzer Zeit umgebracht. Und das nicht immer mit "sanften" Methoden. Das kostet den Staat viel Geld für Angestellte, Tierärzte und Unterhaltung der Perrera. Und das Jahr für Jahr! Niemand kommt scheinbar auf die Idee, Kastrationsaktionen durch zu führen, die einzige Methode, Nachwuchs zu verhindern. Ein Tierheim zu betreiben, wo herrenlose Tiere betreut werden, bis sie ein Zuhause finden, wäre wahrscheinlich sogar billiger, als Perreras zu unterhalten. Warum schweigt die EU? Warum wird von den Milliarden, die zur Unterstützung der Finanzkrisen in südliche Länder fließen, kein Geld für den Schutz der Tiere gegeben? Warum ist von Tausenden von Millionen Euros keine einzige Million vorhanden, um das Morden unserer Mitgeschöpfe zu stoppen? Was sind das für Politiker, die schweigen? Sehen sie bei ihren Auslandsreisen nicht das Elend ? Hundertausende von Menschen protestieren gegen das sinnlose Abschlachten der Strassentiere! Ein vereintes Europa heißt auch einen Standart im Tierschutz! Der Widerstand wächst besonders in Spanien! Diese drei jungen Frauen sind ein Beispiel dafür!
Auch Tierschützer möchten, dass es den Menschen in Europa gut geht. Aber das heißt nicht, dass der Tierschutz vergessen wird.

Pilar, genannt Pili und Gema, die spanischen Tierschützerinnen.
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Carmen aus Albacete!
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Das qualvolle Sterben ausrangierter Galgos in Spanien muss ein Ende haben. 7
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Kommentare zum Beitrag

Andrea Mey
10.444
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.06.2012 um 01:13 Uhr
Diesen drei jungen Spanierinnen gebührt mein voller Respekt!!!
Das Bild des armen aufgehängten Galgos bricht mir das Herz!!!
Je mehr ein Hund in "Ungnade" des Menschen gefallen ist, umso grausamer wird sein Tod herbeigeführt - oft trennen den armen Hund nur wenige Zentimeter vom rettenden Boden - diese grausamen Menschen wollen bewußt, daß der arme Hund einen lansamen grausamen Tod stirbt!
Ich habe Galgos kennengelernt - sie sind so wundervolle, sanfte Hunde!
Selbst als ihnen bei der Tieroase vorsichtig ein Geschirr umgelegt wurde schnappten sie zwar in Panik um sich - sie wußten ja nicht daß ihnen in dem Moment nichts böses passiert - aber sie haben nie ernsthaft zugebissen, es war nur eine Warnung: "Bitte tut uns nichts an!!!"
Diese Hunde haben es einfach nicht verdient so grausam ermordet zu werden!!!
Niemand hätte es den Galgos übel genommen wenn sie beim Anlegen des Geschirrs zugebissen hätten - allzu schwer war ihr schlimmes Schicksal - aber nein, sie haben nicht zugebissen, sie sind nicht agressiv und wollen niemanden verletzen - warum tut der Mensch diesen wundervollen Hunden so etwas grausames an???
Im übrigen: ein vereintes Europa bedeutet auch für mich: es soll den Menschen gutgehen aber mir persönlich kann es nur dann wirklich gutgehen wenn ich weiß, daß auch an die Tiere gedacht wird!!!
Vereintes Europa ja, aber dann bitte auch den Tierschutz verankern!!!
Andrea Mey
10.444
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.06.2012 um 01:29 Uhr
Dazu gehört als erstes: ob Hunde oder Katzen: es muß kastriert statt getötet werden - nur so kann langfristig sichergestellt werden, daß die vielen "unerwünschten" Tiere - ob in Spanien oder in den gastgebenden Ländern der Fußball-EM grausam ermordet werden!!!
Ilse Toth
34.876
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 25.06.2012 um 11:20 Uhr
Andrea, Du hast mit jedem Deiner Worte Recht. Wir dürfen nicht resignieren, sondern weiter kämpfen. Obwohl mir so manchesmal danach ist, alles in die Ecke zu werfen, weil es die Nerven nicht mehr aushalten.
Andrea Mey
10.444
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 26.06.2012 um 22:34 Uhr
Ja, Tierschutzarbeit kann einem sehr an die nervliche Substanz gehen.
Aber der vergangene Samstag hat uns doch allen gezeigt, daß sich Tierschutzarbeit immer lohnt, denke nur an die vielen Hunde, die fröhlich in Deinem Garten herumgetobt sind und die beiden Katzen, die gerettet wurden und alle Tiere werden ein schönes zu Hause finden!
Was wäre bloß aus den Tieren geworden, wenn sich nicht die Chance bekommen hätten, nach Deutschland zu reisen?
Wenn es auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, aber wir können mit Sicherheit sagen: diese Tiere wurden dank Deiner Hilfe und dem Engagement der jungen Spanierinnen gerettet!
Ilse Toth
34.876
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.06.2012 um 22:41 Uhr
Nein Andrea, nicht dank meiner Hilfe! Dank UNSERER Hilfe!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Ilse Toth

von:  Ilse Toth

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Ilse Toth
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