Heuchelheim | Es ist Mittag am kleiner Badesee. Er ist umrandet von Hecken und grossen Baeumen die mit ihren dichten Blaettern schatten spenden vor der brennenden Sonne. Man hoert am Ufer die Froesche quaken. Voegel singen und das kuehle Wasser des Sees sorgt fuer eine Erfrischung an meinen Fuessen. Ploetzlich unterbricht ein droehnender Bass und eine sportlicher Motor das Konzert der Natur. Da sind sie ,die Badegaeste. Da die Gemeinde ,,gemeinerweise,, Hindernisse auf dem Feldweg gebaut hat ,fahren sie einfach ueber die Wiese bis ans Ufer des Sees. Sie bemerken nicht einmal das sie das Futter fuer die Kuehe zerstoehren, es ist ja nur Gras. Am See angekommen wird Gebadet und gefeiert. Man Grillt und hat seine Getraenke im Kofferraum des Autos. Achtlos faellt die Verpackung der Steaks , die Grillfolie und Flaschen auf den Boden. Nach durchfeierter Nacht wird wieder mit dem Auto nach Hause gefahren. Zurueck bleiben die schweren leeren Verpackungen die den weg in den Kofferraum nicht geschafft haben. Aus der Hecke kommt ein unguter Geruch nach Menschlichen Hinterlassenschaften. Die Badegaeste am See sind morgens weg. Nur die Natur bleibt zurueck mit all dem Dreck. Leere Verpackungen muessen ungleich schwerer sein als volle. Wie mag der See erst aussehen wenn die Ferien kommen und noch mehr Badegaeste kommen? Schoen das die Gemeinde es ungemuedlich macht, indem der Rasen nicht gemaeht wird. Schoen das es einige Morgenspaziergaenger gibt ,die ein bischen zusammenraeumen und helfen den Bereich zu Saeubern. Ich habe nicht feststellen koennen das die freiwilligen Muellsammler schwer tragen. Es ist mir ein Raetzel wie die Verpackungen abends schwer und morgen leicht sein koennen. Der See koennte eine Quelle der Ruhe und der Freude sein wenn alle ihren Muell wieder mitnehmen.
Guter Beitrag, Frau Freeman.
Ihre tiefsinnige Beobachtung am Badesee bereitet in der Tat so manchen Erholung suchenden Menschen keine Freude. Außerdem ist es eine Vergewaltigung der Natur.
Diese Acht- und Respektlosigkeit ist seeehr bedauerlich.
Wie nur ist es zu verhindern, dass nicht alles fallen und liegen gelassen wird, damit sich auch der Nächste wohl fühlen darf !?
Solange die Leute so faul sind, auch nur 3 m bis zu einer Mülltonne zurückzulegen (Wieseckau und Schwanenteich sind da ebenfalls ein Paradebeispiel dafür), solange wird es wohl nach schönen Tagen so aussehen. Schade, dass man den Verursachern den zurückgelassenen Müll nicht ins Wohnzimmer kippen kann. Das wäre wohl die einzige heilsame Lektion, oder die Hinterlassenschaften der Tiere, um den Spieß mal umzudrehen. Die Leute darauf aufmerksam machen trauen sich die meisten auch nicht, weil man damit rechnen muss, eins auf die Nase zu bekommen.
liebe nicole, ein schöner Beitrag zum aktuellen Geschehen...
schön - wenn ein Mensch Augen für Natur und Umgebung öffnet, sieht und oftmals darüber staunt welch ein Raubau mit der Natur getrieben wird, doch, wie dem entgegnen?
wie Jutta aus Buseck schon darüber schrieb, ist wohl die einzige Möglichkeit Bewusstsein zu schaffen indem man diejenigen welchen mit der eigenen Nase darauf stubst, doch ich befürchte, wer solches tut hat keinerlei Bewusstsein mehr, nicht für die Tiere, die Menschen, die Natur.
Am Geldbeutel könnte man sie erwischen indem man eine Umweltstrafe erhebt.
Gut, dass ich so was nur lesen aber nie direkt sehen muss. Aber es erinnert auch ein bißchen an die derzeitige Diskussion um die Sperrung des Uni-Geländes in der Ludwigstraße. Dort sind die selben Auswirkungen der Verpackungen(Bierflaschen) und auch die achtlos in Briefkästen gestekten menschlichen Abfälle festzustellen. Schöne studierte Gesellschaft. ;-((
Um diesen benannten Platz vor dem Uni-Hauptgebäude wurde auf dem Pflaster eine dicke orange Linie aufgetragen - keine Ahnung, was das bezwecken soll !?
Das soll zeigen hinter der Linie in gelb ist kein Alkohol erlaubt und das wissen zumindest die, die dort ihre leeren Flaschen und sonstiges hinterlassen
hier die Info zu der orangefarbenen Linie, die m. E. nicht zur Verschönerung des Platzes dient. Schon traurig, dass man zu solch drastischen Maßnahmen greifen muss.
drastisches benehmen erfordert eben auch manchmal drastische Massnahmen, so bitter, wies auch ist...
Parkknöllchen verteilen wäre natürlich auch ne Idee, aber wo findet man schon noch die Autos" die den dazugehörigen auch zuzuordnen wären?....
Fau Skroch, Herr Herold,
vielen Dank für Eure freundliche Info bezügl, der Markierung rund um den Platz vor der Uni.
" Wir haben verstanden" - aber ob die Studi`s das ebenfalls verstehen,
ist ebenfalls ein Rätsel.
Da helfen keine Schilder und Hinweise. Da helfen nur Kontrollen und Strafen.
Jeder, der erwischt wird, sollte eine Woche das Gelände reinigen. Das trifft auch die, denen eine Geldstrafe gelassen hinnehmen können.
Liebe Frau Hofman-Scharf, wenn jemand schon studiert, dann sollte man meinen er kann sich benehmen und weiß, dass Abfälle jeglicher Art selber zu entsorgen sind, aber nicht in Briefkästen ;-(
Tja, Knigge ist "Out"
( oder wird gerade neu geschrieben, als Taschenbuch im Kleinstformat )
Soviel zum "Benehmen", aber die könnten doch auch beim Bier mal darüber diskutieren, wie und warum man auf die Umwelt und den Mitmenschen etwas mehr achten sollte.
da wird auf der einen seite von studenten der restmuell durchwuehlt um zu sehen ob und wie getrennt wird und dann gehen sie zum relaxen in die natur und vergessen den muell richtig zu entsorgen. ich hoffe mit dem beitrag einen stein ins rollen gebracht zu haben. auch wenn es nur ein steinchen sein wird.
Herr Beltz ich gebe ihnen da recht. Nur wie wollen sie das umsetzen? 2 Wachmänner rund um die Uhr? Videoüberwachung?
Da hilft nur eine gute Erziehung und bei den Älteren ein klares Umdenken.
Herr Jungbluth, sicher ist die Erziehung wichtig, reicht aber nicht aus. Ich sehe da eine gewisse Rücksichtslosigkeit, die irgendwo ihre Vorbilder haben muss.
Wir sind früher auch immer an den Badessen in Offenbach gefahren. Für unseren Abfall hatten wir eine Mülltüte dabei und für die Kippen einen Aschenbecher. Abends wurde der Müll mit nach Hause genommen und in die Mülltonne entsorgt. Der "Grüne See" wurde von den Angelverein bewirtschaftet. Und dann ging es irgendwann so los, dass alle ihren Müll rumwarfen, Flaschen zerschlugen, Mülltonnen umwarfen. Irgendwann durften wir nicht mehr zum Schwimmen dahin, weil die Angler "die Schnauze voll hatten" immer den Dreck der anderen wegzuräumen. Schade für uns. Aber leider nicht zu ändern.
... Vorbilder haben muss ? Wo und wer? das wäre eine Frage, die sicher keiner so einfach beantworten kann. Sagen wir einfach, es ist der "Zeitgeist" wo der "Geiz geil ist" ;-))
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Die beiden Siamkatzen werden in zwei Wochen von uns aufgenommen. Alma...
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