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Der Mensch hat die Verantwortung für das Mitgeschöpf Tier und die Natur

von Ilse Totham 24.01.2009937 mal gelesen5 Kommentare
Heuchelheim | Vernichten wir die Natur und ihre Geschöpfe, so bringen wir unsere eigenen Lebensgrundlagen in Gefahr. Man sollte meinen, dass die Tatsache der täglich fortschreitenden Umweltzerstörung das Gefühl der Menschen für die Natur wachsen läßt. Aber ist es nicht so, dass der Zweck der Umwelt einzig und allein die Nutzung, ja Ausbeutung zu sein scheint? Wir sollten jedoch für nachfolgende Generationen die Treuhänder und Beschützer für die Erhaltung unserer Erde sein. "Macht Euch die Erde untertan" ist keine Aufforderung für ausbeuterischen Verhalten. Wir gefährden täglich die natürlichen Grundlagen unseres eigenen Lebens. Viele Menschen wünschen sich ein notwendiges Umdenken im Verhältnis zur Natur. Menschen und Tiere gehören zusammen als Geschöpfe in einen Lebensraum. Tiere und Natur sind von uns Menschen abhängig, sie sind angewiesen auf unsere Fürsorge. Wir haben kein Recht, uns hochmütig über andere Lebewesen zu stellen. Wenn wir Tiere und Natur vernichten, so nehmen wir uns unsere eigenen Lebensmöglichkeiten , unseren Lebensraum und unsere Lebensversorgung. Wir müssen lernen, unsere Einstellung und Haltung
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gegenüber den Tieren und der Natur grundlegend zu ändern. Uns Menschen fehlt die Achtung , die Dankbarkeit und die Rücksichtnahme. Der Umgang mit unserer Umwelt darf sich nicht nur nach unseren eigenen Bedürfnissen und Interessen richten. Wir haben keinen Herrscheranspruch, sondern eine Fürsorgepflicht. Hegen, pflegen und bewahren, das ist unsere Aufgabe. Unser Empfinden für Mitgefühl muss wachsen. Unsere Gewaltbereitschaft muss aufhören, wir müssen uns wieder auf Werte wie Liebe, Güte, Sanftmut, Friede besinnen. Ein gedankenloser oder gar ein brutaler Umgang mit Tieren ist nicht menschlich. Wir nehmen uns alles von den Tieren, ohne großartig darüber nachzudenken, dass unser "Nehmen" auch bedeutet, dass wir unseren Mitgeschöpfen das Leben nehmen. Wir schlachten und essen sie. Der heutige Fleischkonsum in Deutschland ist im Vergleich zu früheren Zuständen exzessiv. Das ist eine sozialgeschichtliche Entwicklung. Hinzu kommen die problematischen Umstände der Haltung , Transport und Schlachtung, eine Folgeerscheinung des hohen Konsums.
Die Züchtung ist ebenso eine Form der Tiernutzung. Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere werden oft nicht ausreichend berücksichtigt. Die Gentechnik eröffnet weitere Möglichkeiten, Tiere intensiver zu "nutzen".
Noch immer werden Millionen von Tieren im Tierversuch "verbraucht". Man spricht von Tiermodellen. Von der Maus bis zum Primaten werden Tiere für die Forschung genutzt. Über Sinn oder Unsinn dieser Experimente an dieser Stelle zu schreiben, würde den Rahmen sprengen. Es stellt sich die Frage, ob alles, was machbar ist, auch gemacht werden darf und muss.
Tierversuche in der Kosmetik sowie beim Militär sind abzulehnen. Ich persönlich stehe allen Tierversuchen sehr kritisch gegenüber. Die finanzielle Förderungen für die Methoden in der Alternativforschung müssen mehr Beachtung finden.
Die Tätigkeit der Jäger hat eine lange kulturgeschichtliche Tradition.
Über die Jagd, Pelzgewinnung, und andere Themen aus dem Tierschutz folgen Artikel.

Kommentare zum Beitrag

Norbert Fust
2.914
Norbert Fust aus Gießen schrieb am 24.01.2009 um 19:45 Uhr
Meine volle Zustimmung !!!
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 24.01.2009 um 19:51 Uhr
Wer so wunderbare Fotos macht wie Sie, der muss die Natur lieben. Danke, Herr Frust.
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 24.01.2009 um 20:57 Uhr
Liebe Frau Toth,
Trotz meiner Katzenhaarallergie muß ich Ihnen zustimmen. Und selbst bissige Hunde muss man beschützen, auch wenn sie das Grundgesetz nicht kennen.
Gruß Mathias Knoll
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 24.01.2009 um 21:44 Uhr
Schade, dass Sie eine Katzenhaarallergie haben. So eigenwillig wie Ihre Storys, würde eine Katze mit ihrem Wesen sicherlich gut zu Ihnen passen. Ganz lieb gemeint!
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.01.2009 um 11:05 Uhr
Unsere Welt krankt an dem Gewinn orientierten Streben. Macht und Geld bestimmen das Denken und Handeln.
Ohne Lobby sind Tiere und Natur.
Und dort, wo der größte Raubbau stattfindet, leiden die naturverbundenen Einwohner, oft die letzten Indianerstämme, unter der Vernichtung ihres Lebensraumes. Still und unbemerkt vom Rest der Welt verschwinden auch diese Meschen wie viele Tiere und Pflanzen, ehe sie entdeckt worden sind.
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