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Die Lust am Töten!

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Heuchelheim | Jagdfieber, diese Lust Tiere zu zerfetzen, kann heute nur noch als Krankheit begriffen werden. Moralisch gesehen kommt die Jagd auf Wildtiere einem Lustmord gleich, bei dem die Täter feige und hinterhältig ihren Opfern auflauern.
Ökologisch betrachtet stellt sie eine massive Faunenverfälschung dar, da Jäger meist nur Wildtiere für den Abschuss einseitig hegen, sprich züchten,
hingegen andere Tierarten, wie Beutegreifer , als ihre Beutekonkurrenten blutigst verfolgen. ( Detlef Arndt )
Zwei Vorfälle, die sicherlich nicht nur mich zornig, wütend und traurig gemacht haben. Da fliegt ein König mal eben nach Afrika und schießt einen Elefanten ab. Es gibt ja angeblich so viele davon, dass die Europäer wieder "helfend" eingreifen müssen. Dass dieser König auch noch Ehrenpräsident von Worl Wildlife Fund ist, setzt allem im wahrsten Sinne des Wortes die Krone auf. Was empfinden Menschen dabei, ein so herrliches Tier aus sicherer Entfernung mit modernsten Waffen vom Leben in den Tod zu befördern? Durch so einen Abschuss kann eine ganze Herde in ihrem Bestand gefährdet sein. Mit vielen Erklärungen versucht man
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Jäger (21)
nun, einschließlich WWF, den Tod des Elefanten zu rechtfertigen. Der König hat sich die Hüfte gebrochen und hat nun Zeit, über sein Handeln nach zu denken. Oder tun Könige das nicht? Wahrscheinlich nicht, denn die königliche Familie sitzt ja auch auf dem Ehrenplatz bei den Stierkämpfen und ergötzt sich an dem blutigen Gemetzel- genannt Tradition!
Der zweite Fall eines Jägers beschäftig die Gerichte. Da hat sich doch tatsächlich ein Wolf gewagt, in die "heiligen Jagdgründe" eines Grünrockes einzudringen. Und dazu noch ein Ausländer, der böse Wolf kam aus Italien! Der Jäger wurde gesucht- und da es ja ein guter Jäger ist, hat er sich selbst edelmütig gestellt, ehe er gefunden wurde. Hat er doch gedacht, es handele sich um einen wildernden Hund! Schon das ist eine "Lusthandlung"! Nein, er will nicht das Reh vom bösen Hund retten! Das Reh gehört ihm, er allein hat das Recht, das Reh zu "wildern"! In meinen Augen ist es ein kriminelles Gesetz, wo Jäger nach Lust und Laune Hund und Katze ungestraft abballern dürfen. Es wird höchste Zeit, dieses zu annullieren! Denn hier verlangt der Richter keine Zeugen! Da genügt die freche Behauptung des Jäger, das Tier habe gewildert! Aussagen der Tierbesitzer finden wenig, bis keine Beachtung.
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Aber zurück zum Wolf! Nach dem tödlichen Schuss des Jägers ist der Wolf in Rheinland-Pfalz wieder ausgerottet. Die Gewebeprobe des Kadavers hat klar bewiesen, dass es sich um einen Wolf gehandelt hat. Umweltministerin U. Höfken (Rheinland - Pfalz) sagt, dass der Wolf keine Chance hatte, sich nach 123 Jahren wieder in der heimischen Fauna anzusiedeln. Die Nabu ist der Meinung, dass es sich bei dem Abschuss eines Wolfes nicht um ein Kavaliersdelikt handelt. Ein Jäger aus Köln, 71 Jahre, verwechselt einen Wolf mit einem Hund! Sein Alibigerede ist lächerlich! Er "dachte", ein Hund hetzt Rehe! Nabu-Wolfsexperte M. Bathen bezeichnet dies als schlechte Ausrede! Nach dem Bundesjagdgesetz ist es aber zwingend erforderlich, vor dem Erlegen sicher zu sein, um welche Tierart es sich handelt. Solange man unsicher ist, darf nicht geschossen werden, so Bathen.
Der Tierschutzbeirat Rheinland - Pfalz fordert, die Tötung von Haustieren durch Jäger generell zu verbieten. Und dies sollte in jedem Bundeland so sein.
Dieser Jäger muss hart bestraft werden. Ich meine, solchen Jägern gehört auf Lebzeiten der Jagdschein ebenso entzogen wie alle Waffen.
Ein winziger Prozentteil der Bevölkerung sind Jäger. Die breite Masse lehnt die heutige Form der Jagd ab. Aber es ist so, dass die Jäger noch immer Rechte beanspruchen, die völlig veraltet sind und abgeschafft gehören. Unser Wälder und Felder kann man nicht "pachten" und über Tiere nach Lust und Laune "verfügen"!
Mehr zum Wolf im Internet: www.ku-rz.de/gewissheit

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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
9.536
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 02.05.2012 um 08:31 Uhr
Da stimme ich dir in allen Punkten zu, Ilse.
Peter Herold
24.459
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.05.2012 um 09:51 Uhr
Wenn es einem Jäger schwer fällt sein "Beutetier" klar zu erkennen, dann liegt es eventuell an der falschen Brille oder an der Sucht gerade diese(Wolf) Beute in seine Sammlung einzureihen.
GHier sollte der Jagdschein eingezogen werden;-(
Ilse Toth
33.264
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.05.2012 um 11:03 Uhr
Die Zahl der Abschüsse von Hunden und besonders von Katzen wird weit über 100 000 Tiere geschätzt. Viele Tierschutzverbände forden ein Verbot zum Abschuss von Hausstieren. Der Jäger spielt sich auf als Richter auf- und das ist ein Todesurteil. Gleichzeitig ist der "Vollzugsbeamte", der sofort zur Tat schreitet! Eine Katze, die von einem Mauseloch sitzt und weit genug vom letzten Wohnhaus entfernt ist, kann erschossen werden. Meldepflichtig ist das nicht! Verzweifelte Katzenbesitzer suchen ihr geliebtes Haustier. So manches Kind oder alleinstehende Menschen weinen bittere Tränen. Da sie den Kadaver ihres Tieres nie mehr finden, können sie noch nicht einmal Abschied nehmen und abschließen. Die Feudalherrschaft der Jäger ist vorbei! Töten ist kein Hobby! Und um die Natur zu hegen und zu pflegen brauchen wir keine Jäger.
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 02.05.2012 um 12:26 Uhr
Die Jäger haben eine wirklich unglaublich starke Lobby, dieser beugt sich auch ein Fernsehsender. VOX hatte einen Beitrag in der Sendung Hund, Katze, Maus ausgestrahlt, in dem es um einen Jäger ging, der einen Hund vor den Augen seiner Besitzer angeschossen hatte - kein Einzelfall. Daraufhin protestierte der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) "gegen diese Stimmungsmache" – woraufhin der Sender den Beitrag im Internet löschte und VOX zudem einen extra Beitrag zur Problematik streunender Haustiere ankündigte. Das nenne ich einknicken ......

Was das erschießen einer Katze angeht, wenn eine Katze 200 m vom nächsten Priatgrundstück weg ist, darf ein Jäger das Tier erschießen. WAS sind denn 200 Meter? Nichts .....
Peter Herold
24.459
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.05.2012 um 13:38 Uhr
Wie lautet eigentlich die Begründung dafür? Wem wird die Katze gefährlich? Ist es denn nicht die Lust jemanden und sei es "nur" ein Tier zu töten;-(
Ilse Toth
33.264
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.05.2012 um 14:19 Uhr
Ja Peter, es ist die Lust am Töten und der Egoismus der Jäger. Sie zahlen Pacht, also hat keiner das Recht, ihnen ins Handwerk zu pfuschen. Und der "Neid" auf eine so perfekte Jägerin wie die Katze. Sie braucht keine high tec Waffen, die Natur hat sie ausgestattet mit allem, was sie zum jagen benötigt. Die Katze ist ein Mäusejägerin und war über Jahrhunderte hoch geschätzt, als sie die Kornkammern vor Ratten schützte und die Menschen vor Hungersnot und Pest bewahrte. Auch wenn die Katze sich auch an Vögeln oder anderen Kleinsäugern "vergreift", sie hat noch niemals ein anderes Tier in seinem Bestand gefährdet. Das tut nur der Mensch. Es ist ja nicht "nur" die Katze, wo der Jäger auf der Lauer liegt, es sind ja alle Tiere, die Beutegreifer sind. "Beute" darf nur der Jäger "ernten". Sogar in Heuchelheim im Brutgebiet wurde auf Gänse geschossen. Aber wehe, ein Hund läuft frei!
Peter Herold
24.459
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.05.2012 um 18:49 Uhr
Ich hoffe doch, dass es bei den Jägern Ausnahmen gibt und nicht alle solche"Lustmolche" sind ;-)
Ilse Toth
33.264
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.05.2012 um 19:02 Uhr
Es gibt Ausnahmen, sicherlich! Die meisten Ausnahmen sind allerdings Staatsförster.
Jutta Skroch
11.635
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 02.05.2012 um 21:20 Uhr
Hallo Ilse,
das Verhalten der "Jäger" in den von dir geschilderten Fällen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Kein Verständnis habe ich auch für Jäger, die ein Haustier mal eben vorsorglich abknallen.
Dazu passt, das kürzlich gefordert wurde, die Jagd als Kulturgut gesetzlich zu verankern !!!
Einen Hund frei laufen zu lassen, geht aber eigentlich auch nur, wenn der Hund hört. Ansonsten sollte man ihn besser anleinen. Das rechtfertigt jedoch nicht, einen freilaufenden Hund nun einfach abzuknallen.
Ilse Toth
33.264
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.05.2012 um 22:30 Uhr
Ein Hund sollte hören. Aber das gelingt auch bei bester Erziehung nicht immer. Dann muss der Besitzer im Schadensfall eine Ordnungsstrafe zahlen, aber nicht der Hund oder die Katze mit ihrem Leben.
Peter Herold
24.459
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.05.2012 um 11:43 Uhr
Ich glaube der Instinkt ist oft stärker als der Gehorsam, vor allem dann wenn der Hund schon losrennt.
Ilse Toth
33.264
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 03.05.2012 um 12:25 Uhr
Weißt Du Peter, der Hund geht manchmal seinem Trieb nach- was der Mensch unterbinden muss.
Der Mensch jedoch zerstört mit Hirn, Verstand und Lust.
Peter Herold
24.459
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.05.2012 um 12:28 Uhr
Ich glaube wir haben uns verstanden.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Ilse Toth

von:  Ilse Toth

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