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Familientragödie in Spanien- Glück über Rettung der Familienhunde

Ivo und Wotan nach der Ankunft am Flughafen Ffm.
Ivo und Wotan nach der Ankunft am Flughafen Ffm.
Heuchelheim | Es sollte ein schöner Urlaub werden. Wie jedes Jahr wollte die Familie Weihnachten und Sylvester in Spanien verbringen. Das Ehepaar, zwei Kinder und die beiden Hunde fuhren gen Süden. Schon am ersten Tag der Ankunft geschah das unfassbar Schreckliche. Der Familienvater erlitt einen tödlichen Herzinfarkt. Von einer Sekunde zur anderen war die Familie zerrissen. Mit bewundernswerter Kraft erledigte die Ehefrau alle erforderlichen Formalitäten und wollte nur eines- nach Hause. Auf der Heimfahrt verlor sie die Kontrolle über das Wohnmobil und verunglückte schwer. Wie durch ein Wunder blieben die Kinder unverletzt. Die Mutter liegt noch immer- mittlerweile in Deutschland- im Krankenhaus. "Unsere Hunde, wo sind Ivo und Wotan"? Diese Frage beschäfte die Mutter und die beiden Kinder trotz all ihrem Kummer. Besonders das jüngere Kind litt schwer unter der Ungewissheit, was mit den Tieren geschehen war. Mit Hilfe von Verwandten und der Tierschützerin Gertrud Hanis von dem Verein www.hundeleben-retten.de begann eine intensive Suche. Folgendes wurde recherchiert. Drei Tage verbrachten die zwei Tiere in dem geschlossenen,
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verunglückten Wohnmobil. Der Kontakt von Frau Hanis zu ihren spanischen Tierschutzfreunden vor Ort führte zur Rettung der Tiere. Die örtliche Polizei befreite die beiden Hunde nach heftigem Drängen der spanischen Tierschützer. Die Ordnungshüter übergaben sie aber nicht den dortigen Tierschützern, sondern brachten sie nach Malaga in die Tötungsstation. Jetzt lief die Zeit davon! Doch die Hartnäckigkeit der Tierschützer rettete den Tieren das Leben. Frau Hanis, eine sehr aktive und energische Tierschützerin, setzte sich ins Flugzeug, traf sich mit ihren Kollegen in Malaga und holte die Tiere aus der Tötungsstation. Die beiden Kinder, die ein schweres Trauma erlebten, die Ehefrau, die den Verlust ihres Mannes verschmerzen und selbst um ihr Leben kämpfen musste, konnten ihre geliebeten Vierbeiner wieder in die Arme schließen. Das unvorstellbare Glück für diese Menschen in all ihrem Leid, rührte die Herzen aller.
Soziale Aufgaben in humanitären , sozialen Bereichen- wie auch im Tierschutz- bringt die Menschen in Europa näher zusammen und fördert das europäische Denken. Wenn Sie die Tierschutzarbeit von Frau Hanis interessiert,schauen Sie bitte auf deren Homepage. Vielleicht hat ja der eine oder andere von Ihnen Interesse an der Tierschutzarbeit.

Kommentare zum Beitrag

Marion Wallenfels
2.035
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 21.01.2009 um 14:46 Uhr
Diese ganze Aktion wäre nicht möglich gewesen, wenn keine Zusammenarbeit unter den Tierschützern wäre, denn dann wären die "DEUTSCHEN HUNDE" im Ausland getötet worden. Ich denke Tier ist Tier und Mensch ist Mensch egal woher es oder er kommt, wenn es oder er in Not ist sollte man helfen, wenn es möglich ist. Entweder man liebt Tiere, dann liebt man nicht nur deutsche Tiere, sondern auch Tiere anderer Nationalität.
Ilse Toth
33.269
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.01.2009 um 15:21 Uhr
Liebe Frau Wallenfels, Sie sprechen mir aus der Seele. Wir alle, ob mit zwei oder vier Beinen sind irgendwo auf der Welt immer Ausländer. Aber wir sollten von Menschen und Tieren sprechen- nicht von Ausländern! Die Menschen haben Grenzen gezogen, unser Ursprung hat die gleichen Wurzeln.
Unser Herz ist groß genug, um viel helfen zu können, überall auf der Welt. Wir müssen nur wollen, dann klappt so unendlich viel- und wenn es noch so aussichtslos erscheint. In allen sozialen Bereichen arbeiten die Menschen vieler Nationalitäten Hand in Hand friedlich und fruchtbar zusammen. Das ist nicht nur wunderschön, man lernt so viele tolle Meschen kennen. Ich werde nie vergessen, als mir eine Spanierin mit "Händen und Füßen" sagte: wir müssen nicht die gleiche Sprache sprechen, wir verstehen uns mit dem Herzen.
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