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Politik der Angst und Repression

Heuchelheim | Der Heuchelheimer Gemeindevorstand soll beauftragt werden, den Gesamtenergieverbrauch aller privaten Haushalte zu ermitteln, so der Antrag der SPD. Firmen sollen eine Ökobilanz vorlegen und die Liegenschaften der Gemeinde sollen zukünftig "energetisch" verbessert werden.

In den Nachbargemeinden sind längst Energie-Beiräte aktiv, in denen Bürger aktiv mitmischen. "Wir als Gemeinde sollten herausfinden, wie wir unseren heimischen Unternehmen helfen können und sie auf dem Weg zu einer besseren Energieverwendung unterstützen", so die Heuchelheimer Sozialdemokraten.

Dies hört sich nach Zwangsverordnungen - von oben herab - an, anstatt ein vertrauensvolles Miteinander anzustreben. Diskussionen mit der Bürgerschaft scheinen nicht erwünscht zu sein.

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
18.724
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.01.2009 um 11:02 Uhr
Ich stimme Ihnen zu, lieber Herr Klein. Es geschieht so einiges, ohne die Bürger/Innen zu fragen. Und nicht nur in Heuchelheim. Viele Politiker scheinen nach der Wahl zu denken: was geht mich mein dummes Geschwätz von gestern an! Trotzdem- wählen ist Bürgerpflicht. Wer nicht wählt, darf auch nachher nicht meckern.
Wilfried J. Klein
147
Wilfried J. Klein aus Heuchelheim schrieb am 16.01.2009 um 11:17 Uhr
Liebe Frau Toth,

neben den - von Ihnen aufgeführten Bürgerpflichten - haben wir auch Rechte, die im Grundgesetz verbrieft sind. Auch ohne Parteibuch steht den Bürgerinnen und Bürgern das Recht zu, am politischen Geschehen mitzuwirken. Stichwort: Direkte Demokratie.

Natürlich gehe auch ich am Sonntag zur Hessen-Wahl - jede Stimme ist wichtig!
Ilse Toth
18.724
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.01.2009 um 12:58 Uhr
Lieber Herr Klein, wir haben viele Rechte . Grundgesetz hin oder her- durchsetzen können wir nur wenig. Leider! Aber es wird weiter gekämpft, besonders für den sozialen Bereich.
Detlef Theiß
690
Detlef Theiß aus Lich schrieb am 16.01.2009 um 22:27 Uhr
Hallo,
warum wählen wir? Wir wählen doch und geben den gewählten damit einen so genannten Wählerauftrag, wenn die gewählten, egal ob in der Gemeinde beim Kreis, oder wie jetzt am Sonntag für den Landtag, jedes Mal wenn eine Entscheidung ansteht die Bürger erst durch Einberufung einer Bürgerversammlung um Rat fragen würden uns das ganze durch eine Volksabstimmung absegnen lassen würden wäre das nicht absolut lächerlich? Dadurch würde ein Rattenschwanz von Kosten entstehen, es würden Jahrelange Diskussionen herbeigeführt werden, (als Beispiel sei genannt die Ortsumgehung Reiskirchen, wo ganz schlaue Menschen sogar einen Tunnelbau vorschlagen) solche Auswüchse nimmt gar manch klein erscheinendes Problem an, wenn sie sich das wünschen dann muss erst einmal unser Grundgesetz geändert werden.
Am besten wäre es jedoch ein sich selbst zur Wahl stellen und dann was bewirken.
Dann nichts wie los und gehen Sie mit gutem Beispiel voran.

Mit freundlichen Grüßen

D.Theiß
Ilse Toth
18.724
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.01.2009 um 23:21 Uhr
Die Politik ist wie die Religion ein endloses Thema. Da würde diese Plattform "platzen", wenn wir es ausdiskutieren. Wählen ist Bürgerpflicht! Meckern ist Bürgerrecht! Und es jedem Recht zu machen ist unmöglich. In diesem Sinne: auf zur Wahl!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Wilfried J. Klein

von:  Wilfried J. Klein

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Wilfried J. Klein
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