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Kochtopfhunde!

Das läßt jeglich Menschlichkeit vermissen.
Das läßt jeglich Menschlichkeit vermissen.
Heuchelheim | Menschen essen Fleisch, das war schon immer so und wird sich nicht ändern. Das soll auch nicht das Thema sein. Es geht auch nicht darum, welche Tiere geschlachtet werden. Kein Tier gibt freiwillig sein Leben, ob Huhn, Kaninchen, Schweine Rinder oder Hunde und Katzen. Empörend ist der Transport der Tiere. In diesem Falle der "Transport" der eingefangenen Hund in China zu verschiedenen Gaststätten oder zur Pelzgewinnung. Eingepfercht bei glühender Hitze liegen die Hunde dicht an dicht. Viele der Tiere erreichen nicht mehr lebend ihr trauriges Ziel. Sie haben sich tot gebissen, verdursten oder ersticken. Gewiss, China ist weit weg! Aber ab welcher Kilometerzahl sollen wir uns bequem zurück legen: "das ist ja nicht vor unserer Haustür"! Wie soll man Menschen beurteilen, die so grausam, verachtend und gefühllos mit Lebewesen umgehen? Die Transporte sind eine einzige Qual, wie auch das Töten der Tiere! Sie werden tot geschlagen, z. T. noch lebend ins kochende Wasser geworfen, damit man ihnen besser das Fell abziehen kann. Sie werden aufgehängt, bis sie der Tod von ihren Qualen erlöst. Warum nur geht man nicht human und mit Ehrfurcht mit den Tieren um, bis sie als Delikatesse auf den Tellern der Menschen landen? Egal welches Tier der Lebensmittelgewinnung "dient", sie müssen bis zum Tod respektvoll behandelt werden. Der auf dem Foto zu sehende Transport wurde von Tierschützern gestoppt, die Hunde beschlagnahmt, tierärztlich versorgt und in Sicherheit gebracht. Viele der Hunde hatten Besitzer, denen man die Tiere in ländlichen Gegenden gestohlen hatte.
Wir dürfen nicht vergessen, das auch in Europa der lange Transport von "Schlachtieren" gut beobachtet werden muss. Denn auch bei uns liegt vieles noch im Argen.

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Hundetransporte (1)
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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
9.537
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 25.01.2012 um 15:45 Uhr
Die Kontaktseite der Chinesischen Botschaft in Berlin, mit Fax und e-mail, da kann man seinen Protest hinterlassen http://www.china-botschaft.de/det/gywm/t162052.htm
"hoffentlich" war es auch China und nicht die Ukraine oder ein anderes Land, auf dem Nummernschild kann ich kein chin. Schriftzeichen erkennnen.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 25.01.2012 um 15:48 Uhr
Das ist ja grausam. Für mich unvorstellbar, meinen oder einen anderen Hund zu essen. Eher werde ich zum Vegetarier.
Warum müssen die Tiere lebend zum Sclachten transportiert werden? Auch dieser Leidensweg für die Tiere muss mehr kontrolliert werden. Der Verbraucher sollte anfangen umzudenken und nicht das billige Fleisch in den Großmärkten kaufen. Dann müsste kein Tier mehr quer durch Europa gekarrt werden. Wir haben auch noch Metzger, die ihre Tiere beim Bauern nebenan kaufen und selber schlachten.
Ingrid Wittich
18.898
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 25.01.2012 um 15:57 Uhr
Ich kaufe kein billiges Fleisch in Großmärkten. Aber für viele Menschen ist das auch ein finanzielles Problem.
Birgit Hofmann-Scharf
9.635
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 25.01.2012 um 16:11 Uhr
Hallo Frau Weber,
um diese Metzger beneide ich Sie ! Gehört in Giessen und Umgebung leider der Vergangenheit an. Es ist nicht "nur" der Transport der in die Schlachthöfe beförderten Tiere sondern auch schon die Tierhaltung ist teilweise ein Skandal, auch in unserem Lande.
Ich sah vor kurzem ein Bericht über die Massenhaltung von Hühnern in DEUTSCHLAND. Ein Grund, zum Vegetarier zu werden.
Doch mein Mann wird nur sehr schlecht oder garnicht auf Fleisch verzichten wollen.
Sorry Frau Toth, ich glaube , man muss leider gar nicht weit über unsere Grenzen hinausschauen, aber ich denke, dass wissen Sie selbst am besten.
Jutta Skroch
11.635
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 25.01.2012 um 16:17 Uhr
Mir wird gerade übel. Es stimmt, das auch bei uns noch einiges im Argen liegt. Eine Gießener Bäckerei hat(te) eine Unterschriftenliste ausliegen, die sich gegn zu lange Zeiten bei Tiertransporten wendet.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 25.01.2012 um 21:14 Uhr
Hallo Bernd, so stand es im Internetverteiler. Man hat auch einen Bericht im Fernsehen gebracht, allerdings ist das schon ein paar Wochen her.
Ja Frau Hofmann-Scharf, hier und überall werden die "Nutztiere" zu sog. Einheiten,denen man immer mehr Leidensfähigkeiten abspricht. Alle fühlen sich ja "so wohl" in ihren Unterkünften, die kaum Bewegungsfreiheit lassen. "Zum Glück" gibt es ja Antibiotika, sodass diese armen Geschöpfe es bis zum mechanisierten Schlachtung aushalten. Wir alle sollten uns aber informieren, was auf der Welt geschieht, mit Menschen, Tieren und der Natur. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es Verbesserungen gibt. Und dafür möchte ich im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen.
Jutta Skroch
11.635
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 25.01.2012 um 23:10 Uhr
So langsam weiß man fast nicht mehr, was man noch essen darf und wo man überhaupt noch guten Gewissens einkaufen könnte. Hatte mir die Folgen von Marktcheck im Ersten angesehen. Es existiert in weiten Teilen nur noch das Wort "Gewinnmaximierung". Ein Umdenken ist nicht in Sicht.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 25.01.2012 um 23:50 Uhr
Wir gehen einen falschen Weg, was die "Produktion" des Fleisches angeht. Wir verlangen von den Tieren mehr, als sie leisten können. Und das auf Kosten unserer Mitgeschöpfe und letztendlich auf unsere Kosten. Fleisch ist Ramsch geworden, je billiger je besser für einen Großteil der Verbraucher. Die wenigsten Menschen sind bereit, auf Quantität zu verzichten und auf Qualität zu setzen. Wie soll man Hühner halten, wenn ein Ei für 15 Cent zu kaufen ist, wie sollen Schweine leben, wenn 1 kg Hackfleisch für € 3,50 haben ist? Und wir kaufen noch massenhaft tierische Produkte aus dem Ausland, weil dort noch billiger produziert wird. Und vielleicht gibt es in Europa auch schon Menschen, die nach Hunde- und Katzenfleisch verlangen. Oder vielleicht "bushmeat"- noch gibt es ja Wildtiere in den Urwäldern. Aber "keine Sorge", der Raubauk geht rasant voran und die Bevölkerung explodiert. Da ist bald kein Platz mehr für Tiere und Natur auf unserer Erde.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 26.01.2012 um 10:16 Uhr
Hallo, Frau Hofmann-Scharf,
ja, unser Metzger in dem kleinen Ort Lardenbach schlachtet noch selber und kauft sein Vieh in der Umgebung. Und das merkt man auch an der Qualität. Die Kunden kommen zum Teil aus Ffm. Auch ich fahre immer wieder gerne hin zum Einkaufen. - Ich stimme Ihnen und Frau Toth zu, was die Tierhaltung angeht. Es ist schlimm, wie die armen Kreaturen geschunden werden. Mittlerweile geht es bei den Ponys ja genau so zu. Es wird gezüchtet auf Teufel komm raus und was sich nicht verkaufen läßt, wird nach Italien zum Schlachten gekarrt. Zu was verkommt der Mensch, der so handelt und noch stolz darauf ist? Furchtbar.
Dr. Manfred Klein
1.389
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 26.01.2012 um 13:19 Uhr
In einem Land ohne Menschenrechte, bleibt natürlich auch das Tier rechtlich auf der Strecke...

Das liegt daran, dass die philosophische Tradituione (Buddhismus, Konfuzianismus u. a.) nicht weiter geführt wurde.

Langsam aber sicher wird aber immer mehr westliche Philosophie in China gelesen und verbreitet, man sieht wie nötig dies ist.
Birgit Hofmann-Scharf
9.635
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 26.01.2012 um 13:56 Uhr
"In einem Land ohne Menschenrechte.............. "

Herr Klein, ein sehr inhaltsreicher Satz, der mir äußerst gut gefällt
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.01.2012 um 14:36 Uhr
Hallo Herr Klein, ich stimme Ihnen voll zu. Länder ohne Menschenrechte in unserer heutigen Zeit sind ein Armutszeugnis für alle freien Staaten. Ob China auf einem guten Weg ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Der Staat hält nach meiner Auffassung nicht schützend die Hände über die Bevölkerung, sondern die Freiheiten werden - wenn man den Berichten glauben kann- immer noch sehr beschnitten. Aber wenn es in kleinen Schritten voran geht, dann ist es schon der richtige Weg. Die Philosophie gehört vor allen Dingen in die Hände der Machthaber- mit Lesezwang!
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 26.01.2012 um 17:14 Uhr
Hauptsache es wird bald etwas für die armen Tiere getan.
Andrea Mey
9.759
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 31.01.2012 um 10:50 Uhr
In einem Land ohne Menschenrechte...das trifft es auf den Punkt!
In einem Land, wo die Rechte der Menschen nicht geachtet werden, wird leider unser Mitgeschöpf, das Tier, erst recht verachtet!
@ Bernd, ich werde gleich einmal auf den obign Link gehen und meinen Protest hinterlassen
@ Frau Hofmann-Scharf, bei uns in Lollar gibt es auch einen Metzger, der noch selber schlachtet und die Kunden werden informiert, woher die Tiere kommen, nämlich von Bauern aus der näherern Umgebung. Wir essen sehr wenig Fleisch aber wenn, dann nicht aus dem Supermarkt.
Unsere Eier kaufen wir auf einem Bio-Hof, wo man die Hühner auf einer riesigen Wiese beobachten kann. Leider gibt es noch immer Hühner- und Pelztierfarmen, auch Kaninchen werden in Massentierhaltung "produziert", nach und nach wird die Bevölkerung jedoch etwas mehr für dieses Thema sensibilisiert, weil Tierschützer immer wieder auf die Mißstände aufmerksam machen!
Aber zurück zum Thema: das unsagbare Leid der Tiere im Fernen Osten wie z.B. China und auch Korea darf an uns nicht spurlos vorübergehen. Auch wenn es weit weg ist: die Schreie der zu Tode gequälten Tiere hallen bis zu uns, denn sie brauchen unsere Hilfe!
Das ist ein langwieriger und schwieriger Prozess, aber nur mit Beharrlichkeit kommt man hier weiter!
Irgendwann wird es auch bei den Menschen im Fernen Osten ankommen, auch das letzte Provinz-Dorf wird dann hoffentlich merken, daß die Tiere unsere Mitgeschöpfe sind, die wie Frau Toth oben schreibt, respektvoll behandelt werden müssen.
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von:  Ilse Toth

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