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In Duisburg gibt es ein großes Zoogeschäft mit Hunde- und Katzenwelpen in Glaskästen!

Es ist zum laut Heulen! Was Jahrzehnte verboten war- es ist wieder da!  Tierbabys im Glaskasten!
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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.01.2012 um 13:20 Uhr
Es war schon einmal geschafft! Durch Proteste von Tierschützern gab es in den Zoogeschäften keine Hunde- und Katzenwelpen mehr!
Wer sorgt an Feier- und Wochenendtagen für die Tierkinder im Glaskasten?
Wo bleiben die so notwendigen sozialen Kontakte?
Wer kontrolliert, ob die richtigen Menschen die Tiere kaufen?
Wir haben europaweit ein Tierelend ! Nun wird fleißig dazu produziert, um die Glaskästen zu füllen. Auch die Tierheime werden es zu spüren bekommen, wenn die unüberlegten Tierkäufe dort abgegeben werden.
Die Muttertiere nicht zu vergessen, die als Gebärmaschinen ihr Leben fristen!
Jutta Skroch
11.632
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 09.01.2012 um 13:57 Uhr
Hallo Ilse,

ich pflichte dir voll und ganz bei. Was aber in Deutschland verboten ist, ist der Aufruf zu einem Boykott, so bedauerlich das in diesem Fall auch ist. Ohne das Wort "Boykott" und einigen Textstellen ging dieser Aufruf durchaus in Ordnung.
In der Form, wie oben, leider nicht.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.01.2012 um 15:24 Uhr
Danke Jutta, ich habe es so bekommen und weiter geleitet sowie hier eingestellt. Die Tierschützer wollen damit ausdrücken, dass man dieses Geschäft meiden soll. Hast Du einen Vorschlag?
Sandra Ferber
311
Sandra Ferber aus Staufenberg schrieb am 09.01.2012 um 16:00 Uhr
Hallo Frau Skroch, könnten Sie da bitte Genaueres zu sagen bzw. das Gesetz benennen, laut dem ein Boykottaufruf in Deutschland verboten sei? Meines Wissens ist das eine durchaus zulässige Form, sein Recht auf freie Meinungsäußerung auszuüben... Aber vielleicht hat sich da ja auch etwas geändert, von dem ich nichts mitbekommen habe...

Was natürlich verboten ist, ist, in einem Boykottaufruf (oder sonst wo) Unwahrheiten zu verbreiten, sprich: Verleumdung zu betreiben.

Ein Problem könnte es demnach in diesem Fall meines Erachtens nur geben, wenn die Behauptung, dass aktuell dort "Katzen aus Glaskästen" verkauft werden, gar nicht stimmt...

Aber, wie gesagt, vielleicht habe ich da auch nicht den aktuellen Kenntnisstand der Gesetzeslage...
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.01.2012 um 16:39 Uhr
Gut dass Du das ansprichst, liebe Sandra!
Ich kann mich erinnern, dass vor vielen Jahren in Giessen in einem Kaufhaus Hunde- und Katzenwelpen verkauft wurden. Der TSV Giessen, dessen Vorsitzende ich war, hat einen Infostand im Seltersweg
und auf die Problematik hingewiesen. Die damalige Geschäftsleitung wollte mich wegen entgangenem Gewinn anzeigen. Das geschah aber nie. Zum Glück verschwanden die Tierkinder aus dem "Angebot". Viele Jahre hatten wir ein sehr gutes Verhältnis zu der gewechselten Geschäftsleitung, die den TSV Giessen gesponsert hat. Als der TSV in einem Jahr mehrere Jubiläumsveranstalten hatten, die wir in einem großen Fest in einem Bürgerhaus mit ca. 200 Gästen veranstalteten, hat dieses Kaufhaus alle Kosten übernommen und dem Verein ein Festmenü sowie alle Getränke gesponsert! So können Meinungsverschiedenheiten auch enden!
Jutta Skroch
11.632
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 09.01.2012 um 17:45 Uhr
Hallo Frau Ferber,

leider habe ich nichts Eindeutiges zur Rechtslage gefunden. Ich weiß das leider nur vom Hörensagen.

Im o. g. Fall, wo der Name des betreffenden Zoogeschäftes genannt wird, sehe ich aber eine schwierige Rechtslage, der Inhaber wird sich mit Sicherheit dagegen wehren, denn das sich das Geschäftsschädigend auswirkt, liegt auf der Hand.
Wie ich schon sagte, ein Aufruf in veränderter Form kann ich mir durchaus vorstellen.
Noch besser wäre natürlich , den Inhaber des Geschäftes zur Einsicht zu bewegen. Das können durchaus Proteste sein.

Schaut euch mal die links an:

http://www.zajac.de/hundeverkauf/

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/zoo-zajac-will-welpen-verkaufen-1.1195224
Sandra Ferber
311
Sandra Ferber aus Staufenberg schrieb am 09.01.2012 um 18:17 Uhr
Ich hab dazu auch noch mal ein bisschen recherchiert und ein paar Gerichtsbeschlüsse durchgelesen...

Es scheint so auszusehen, dass die Aufforderung zum Boykott durchaus legitim ist, solange man vor allem a) dabei keine Behauptungen aufstellt, die man nicht belegen kann, solange b) nicht zu illegalen Aktivitäten im Rahmen des Boykotts aufgerufen wird und solange c) man keine eigenen wirtschaftlichen Interessen mit dem Boykott-Aufruf verfolgt.

Ich hab mir allerdings zwischenzeitlich auch die Website von diesem Zoofachgeschäft und ein paar Berichte darüber angeschaut, und ich denke, die Formulierungen in dem Boykott-Aufruf suggerieren schon andere Umstände als sie tatsächlich der Fall sind...

Ich zumindest hatte gleich die "Glaskästen" vor Augen, die ich als Kind noch selbst in besagtem Gießener Kaufhaus, von dem Ilse auch sprach, gesehen habe: klein, karg, hell ausgeleuchtet, keinerlei Rückzugsmöglichkeit für die Tiere etc.

DAMIT zumindest hat das in Duisburg aber nichts zu tun. Es handelt sich bei diesem Laden um das "größte Zoofachgeschäft der Welt" und nach den Fotos, die ich von den Anlagen gefunden habe, geht es den Katzen dort vermutlich nicht schlechter als bei vielen Züchtern und in vielen Tierheimen... Die Gehege, in denen sich die Katzen aufhalten, scheinen durchaus sehr groß und sehr nett eingerichtet zu sein, und die Tiere können sich auch komplett zurückziehen - als "Glaskasten" kann man das, denke ich, nicht wirklich bezeichnen.

Ich finde die Idee, sich im Laden außer dem Kratzbaum und dem Sack Trockenfutter auch die Katze gleich noch "in den Wagen laden" zu können dennoch schräg... :-/ Aber ich persönlich kann auch der Idee nichts abgewinnen, mir ein extra in die Welt gesetztes Tier vom Züchter (und wenn es auch der allerbeste, seriöseste, liebevollste Züchter ist) zu kaufen, solange täglich auf der ganzen Welt Abertausende von Tieren, die niemand haben will, ermordet werden...
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.01.2012 um 19:15 Uhr
Liebe Sandra, Du sprichst mir und vielen Menschen aus der Seele. Hunderttausende von unschuldigen Tieren werden jedes Jahr ermordet. Sie haben nicht getan, als zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort geboren worden zu sein. Da werden Strassen "gesäubert" von Katzen und Hunden, als fege man Unrat weg. Auf der anderen Seite produziert man Hunde und Katzen, um sie gewinnbringend zu verkaufen. Kein seriöser Züchter gibt seine Nachzuchten in ein Zoogeschäft, wo jeder kaufen kann ohne jegliche Überprüfung des zukünftigen Zuhauses . Wo also werden diese Welpen produziert? Im Ostblock? Inoffiziel werden eh schon Hundewelpen kreuz und quer durch Europa gekarrt, viel zu jung und oft krank aus Autos heraus verkauft. Man setzt auf das Mitleid der Leute. Es hat den Anschein, als seien die Behörden hier etwas "lasch", während Tierschützer immer mehr Auflagen zu erfüllen haben.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 11.01.2012 um 15:59 Uhr
Ich habe mir die Aussage des Herrn Zajac durchgelesen. Wenn dem Herrn doch der Tierschutz nicht gleichgültig ist, wie kann er dann so ein Projekt starten? Was geschieht mit den Tieren, die unüberlegt angeschafft werden? Landen die dann wieder in den Tierheimen? Wie können diese Welpen vernünftig sozialisiert werden, ohne genügend menschlichen Kontakt? Es reicht doch nicht, den Tieren alle 4 Stunden Futter hinzustellen, man muss sich auch mit den Welpen befassen. Wo kommen denn diese bedauernswerten Welpen her? Da schafft jemand 10 neue Arbeitsplätze auf Kosten der Tiere und schon ist die Genehmigung vorhanden. Das darf doch nicht wahr sein.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 12.01.2012 um 16:21 Uhr
Gestern Abend wurde im ZDF eine Sendung ausgestrahlt über Welpenzucht in Polen. Leider habe ich nicht alles von Anfang an gesehen. Aber der Rest, den ich gesehen habe, der hat mir eiskalte Schauer über den Rücken laufen lassen. die Hündinnen sind reine Gebärmaschinen. Sie leben auf kleinstem Raum in unwürdigen Käfigen. Die Welpen kommen viel zu früh von der Mutter weg. Im Kofferraum in Katzentransportboxen reingepfercht, werden sie nach Deutschland transportiert. Sind das die Welpen, die Herr Zajac in seinen Glaskäfigen für teures Geld verkaufen will? Denn von einem seriösen Züchter wird er ja wohl keine Welpen bekommen. Man kann nur jeden Kunden davor warnen, sich aus diesem Bestand ein Tier zu nehmen. Alles Geld, was man beim Kauf dieser Tiere spart, trägt man hinterher zum Tierarzt. Denn gesund sind diese armseligen Geschöpfe alle nicht.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 12.01.2012 um 23:27 Uhr
Ich habe den Film auch gesehen. Wie kann man Tieren so ihre Würde nehmen, sie demütigen, im Dreck verkommen lassen. Muttertiere ein Leben lang eingepfercht in Drahtkäftigen, mit Hormonen behandelt, damit noch mehr Elend auf die Welt kommt. Zuständige Ämter, wo sind sie, wenn die Jammerware Welpe nach Deutschland kommt? Warum arbeiten die Vet. Ämter nicht zusammen? Warum macht man den Tierschützern oft das Leben zur Hölle, die ohne jeglichen Gewinnabsichten ein paar Geschöpfe retten wollen? Auf der einen Seite werden Tausende von Welpen produziert, auf der andere Seite werden sie getötet. Die Zeit, nur Tierschutz vor der Haustür zu machen ist vorbei! Wir haben eine Ostblock Hundemaffia, die heißt es zu bekämpfen!
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 13.01.2012 um 10:00 Uhr
Solange sich die Vet.-Ämter so "dezent" verhalten, werden wir nur in kleinen, sehr kleinen Schrittchen vorwärts kommen. Aber Hauptsache, man macht den Tierschützern genug Schwierigkeiten. - Trotzdem - jedes kleine Schrittchen ist ein Erfolg für die Tiere.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.01.2012 um 14:54 Uhr
Der Verband des Deutschen Hundewesens, VDH, hat Zoo Zajac scharf kritisiert. Kein seriöser Züchter wird einen Welpen in den Handel geben! Bleibt die Frage, wo kommen die Welpen her?
Die erste Futtermittelfirma beliefert Zoo Zajac nicht mehr! Werden die anderen Firmen auch so reagieren?
Der Protest nimmt immer mehr Form an!
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 16.01.2012 um 15:00 Uhr
Das ist aber eine sehr schöne Nachricht. Wenn keiner mehr die bedauernswerten Welpen aus dem Ostblock kauft, vielleicht ist dann für die "Gebärmaschinen" etwas gewonnen.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.01.2012 um 15:07 Uhr
Jedem, der darüber nachdenkt wird schnell klar, dass die Welpen nur aus diesen Zuchtfabriken kommen können. Und jeder, der so ein bedauernswertes Geschöpf aus Mitleid gekauft hat, kann "ein Lied davon singen", welche Tierarztkosten auf die meisten der Käufer zugekommen sind. Meine Tochter hat gerade drei "Ostblockwelpen" in Behandlung. Einer ist gesund, die anderen täglich in Notbehandlungen.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 16.01.2012 um 16:40 Uhr
Was hat sich eigentlich in diesem Zoogeschäft geändert. Werden dort immer noch die Ostblock-Welpen verkauft? Oder haben die Proteste Früchte getragen?
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.01.2012 um 16:56 Uhr
Das Zoogeschäft ist neu eröffnet. Der Verkauf hat gerade begonnen. Im Vorfeld gab es schon Proteste von großen Tierschutzorganisationen. Nun sind auch die Züchter und deren Dachverband "wach" geworden. Es wird aber nur dann Früchte tragen, wenn niemand dort die Ware Tier kauft.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 16.01.2012 um 17:41 Uhr
Wann ist denn der Verkauf gestartet worden? Es hat mich gewundert, weil der Artikel vom März 2011 war. - Es k a n n nur Früchte tragen, wenn keiner die Tiere kauft. Aber es wid wohl immer solche hirnlosen Menschen geben, die sich noch freuen, ein paar Euro zu sparen, wenn sie aus diesen dubiosen Quellen ein Tier kaufen.
Jutta Skroch
11.632
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 16.01.2012 um 22:07 Uhr
> Die erste Futtermittelfirma beliefert Zoo Zajac nicht mehr! Werden die anderen Firmen auch so reagieren?
Der Protest nimmt immer mehr Form an! <

Es wäre schön, wenn sich andere Firmen anschließen würden, sofern sie es sich leisten können.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.01.2012 um 22:26 Uhr
Die anderen Futtermittelhersteller sind Giganten gegen das Unternehmen, was reagiert hat. Bleibt immer noch das Ausland, wo Zajac bestellen kann.
Ich kann nur wiederholen: ohne Nachfrage kein Angebot! Den Laden meiden- dann wird es unrentabel!
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 17.01.2012 um 09:00 Uhr
So neu ist das Zoofachgeschäft gar nicht, es gab schon - glaube ich - vor zwei Jahren im Rahmen der Fernsehsendung "Wildes Wohnzimmer oder Kinderzimmer" von VOX einige Berichte über das Zoofachgeschäft. Schon da standen einem die Haare zu Berge, denn dieser Mensch handelt nicht nur mit heimischen Haustieren, sondern man kann dort auch viele Exoten kaufen - wie z. B. Faultiere!

Schon eine ganze Zeit kann man dort Katzenwelpen kaufen, jetzt ist der werte Herr dazu übergegangen eben auch Hundewelpen anzubieten. Dafür wurde extra ein entsprechender Anbau fertiggestellt :-( Mann kann wirklich nur durch viel Aufklärungsarbeit die Menschen wach rütteln, dort keinen Welpen zu kaufen. Ich hoffe inständig, dass die vielen Aufrufe von Tierschützern in ganz Deutschland etwas bewirken und die Menschen sensibler machen.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 17.01.2012 um 10:04 Uhr
Solange es noch so Hirnlose gibt, die einen Rassehund als Statussymbol betrachten und damit angeben, einen solchen zu besitzen - z.B. Nackthund und andere Qualzuchten - wird dieser Herr wohl seinen Profit auf dem Rücken der Tiere machen. Man muss durch Aufklärungsarbeit immer weiter versuchen, die Menschen wach zu rütteln.
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 17.01.2012 um 11:12 Uhr
Das ist richtig, doch er bietet nicht nur Rassehunde an :( sondern auch Mischlingswelpen - außerdem inseriert er entsprechend, kauft die Tiere an und verkauft sie gewinnbringend weiter:

http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/wir-kaufen-hundwelpen-gerne-auch-mischlinge-aus-familienaufzucht-bedingungen-geimpft-entwurmt-a19315010/
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 17.01.2012 um 11:53 Uhr
Gerade als Hinweis erhalten - ein offener Brief an Herrn Zajac, ob er ihn beantwortet?

http://www.bulldog-nachrichten.de/aktuell/offener-brief-zoo-zajac/
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.01.2012 um 12:14 Uhr
Zwei gute Hinweise! Danke Frau Allamode!
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 17.01.2012 um 12:15 Uhr
Bitte schön :)
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 17.01.2012 um 13:00 Uhr
Ich glaube nicht, dass der Herr Zajac die Fragen in dem offenen Brief beantworten wird. Es ist furchtbar, wenn ich an die armen Tiere - und da meine ich alle, auch Exoten, die da nichts zu suchen haben - denke, dreht sich mir das Herz rum.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.01.2012 um 13:47 Uhr
Die "Wünsche" der Menschen nach besonderen Tieren wird immer extremer. Dies muss erfüllt werden. Zum Leid der betreffenden Tierarten. Ich denke im Besonderen an die Exoten.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 17.01.2012 um 14:15 Uhr
Ja, wann lernen die Menschen mit den Tieren verständnisvoll umzugehen? Das wird nie geschehen. Exoten sollte man dort belassen, wo sie hingehören und nicht im Glaskasten halten. Das kann doch nicht artgerecht sein.
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 19.01.2012 um 19:28 Uhr
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.01.2012 um 10:54 Uhr
Da muss man sich anmelden. Möchte ich eigentlich nicht. Können Sie kurz schreiben, um was es geht? Danke!
Andrea Allamode
768
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 20.01.2012 um 12:18 Uhr
Sorry, gestern war es noch frei zugänglich - habe jetzt gelesen, dass Herr Zajac wohl seine Anwälte von der Leine gelassen haben soll, deshalb ist es jetzt nicht mehr online. In dem Thread wurde ein Schreiben einer Tierärztin veröffentlicht, die bei Zoo Zajac beschäftigt ist und eine (VDH) Züchterin von Pudeln angeschrieben hatte. Sie stellte erst einmal sich selbst vor, um dann der Züchterin eine neue Möglichkeit vorzustellen, wie sie für Ihre Welpen ein gutes zu Hause finden könnte.
Kurzum sie warb für die neue - ach so tolle - Hundeanlage des Geschäfts Zajac. Sie schilderte genau, wie der Ankauf von statten gehen würde, d. h. detalliert wurden die Ankaufsbedingungen dargestellt und man versäumte nicht darauf hinzuweisen, dass für die Welpen während der Quarantänezeit und auch später im Verkauf Welpenlernstunden stattfinden werden. Durch extra von den angestellten Tierärzten und von einem Hundetrainer fortgebildete Angestellte soll sichergestellt werden, dass die Welpen spielerisch wichtige Dinge lernen (wie z. B. Tragen eines Halsbandes, verschiedene Geräusche oder verschiedene Bodenuntergründe kennenlernen).

Und jeder Züchter der sich das Konzept gerne mal näher anschauen möchte, ist herzlich eingeladen sich vor Ort umzusehen.

Natürlich ging durch die ganzen Foren ein Aufschrei - verständlicherweise ....
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 20.01.2012 um 12:34 Uhr
Mein Gott, das ist ja furchtbar. Wenn ich mir vorstelle, dass die Züchter ihre "überzähligen" Welpen dort abgeben können. Es wird dann wohl gezüchtet auf Teufel komm raus. Die armen Zuchthündinnen.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.01.2012 um 13:17 Uhr
Und das wird erst der Anfang sein! Das lange ersehnte und heiß erkämpfte neue Tierschutzgesetzt mit Verfassungsrang hat nichts gebracht. Die Tierschutzvereine müssen um "jeden müden Euro" kämpfen. Viele TSV stehen vor dem finanziellen Ruin. Man muss doch nur zwei und zwei zusammen zählen um zu erkennen, was hier passiert. Eine Flut von Hunden und Katzen wird gezüchtet werden, um die Zooshops zu füllen. Aus Spontanität oder aus Mitleid werden die Tiere gekauft. Und dann? Schnell kann die Freude an dem neuen Hausgenossen vorbei sein. Ich bezweifle, dass die Verkaufsgespräche so geführt werden, wie die Vermittlungsgespräche beim Tierschutz. Denn die "Ware Tier" ist ein Handelsobjekt, was dem Gewinnerstreben unterliegt. Materielle Vorteile jedoch sucht der Tierschutz nicht, sondern ein geeignetes Zuhause. Wenn die Hunde und Katzen unbeliebt werden und nicht weiter verkauft werden können, werden sie in ein Tierheim gebracht oder sogar ausgesetzt. Eine große, weitere Belastung wird auf die Tierschützer zu kommen, die bald nicht mehr zu stämmen sind.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 20.01.2012 um 13:39 Uhr
Wann werden die Politiker endlich wach und schaffen Gesetze, die diese Schande wirklich unterbinden können.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.01.2012 um 14:25 Uhr
Nie! Das sieht man in vielen Bereichen unserer gesellschaftlichen Probleme Geht man den Weg des geringsten Widerstandes, macht man es wie die drei Affen: nichts sehen, nichts hören und nichts sagen!
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 20.01.2012 um 15:34 Uhr
So wird die "Ware Tier" nur weiterhin eine Sache sein. Wer gibt uns das Recht so zu handeln?
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.01.2012 um 15:43 Uhr
Der Mensch nimmt sich was er braucht und macht, was machbar ist.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 21.01.2012 um 10:29 Uhr
Hallo, liebe Leute,
heute morgen stand ein Artikel in der Zeitung. Der Hundehandel hat gestern begonnen. Mit Preisschild ist ein Dackelwelpe abgelichtet. Der Herr Zajac will im Jahr 1.000 (eintausend) Welpen verkaufen. Die Preisvorstellungen liegen bei 800,-- bis 1000,-- Euro. Außerdem wären die Tiere durch festangestellte Tierärzte und reichlich Personal rund um die Uhr bestens versorgt. Er meint, bei diesen Preisen kommt es nicht zu unüberlegten Spontankäufen. Oh Gott, was kommt da auf uns zu? Ich will es mir nicht ausmalen.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.01.2012 um 11:14 Uhr
Die angestellte Tierärztin von Zajac wirbt im Internet für die bestens versorgten Welpen. Sie haben doppelt so viel Platz, wie das Tierschutzgesetz fordert, nämlich 35 m² stehen den Welpen zur Verfügung! Wo sind die zuständigen Juristen, die unser Tierschutzgesetz umsetzen? Tier sind keine Handelsware! Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden farbige Menschen zur Schau gestellt und als Sklaven verkauft. Bitte entschuldigt diesen Vergleich, ich will damit sagen, dass es ein kleiner Schritt ist auch Menschen verachtend zu behandeln und als Ware zu verkaufen. War alles schon da und es gibt es heute noch. Sextourismus und Menschenhandel sei als ein Beispiel genannt. Menschen und auch Tiere haben verdammt nochmal eine Würde, die zu achten ist und die es zu verteidigen gilt.
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 21.01.2012 um 11:52 Uhr
Solange es sich mit den Tieren "gutes" Geld verdienen läßt, wird sich wohl nie etwas ändern. Der Raffgier der Menschen ist Tür und Tor geöffnet. Wenn ich an die armen Tiere denke, wird mir hundeelend.
Ilse Toth
33.256
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.01.2012 um 18:32 Uhr
Gerade kam im Tierschutzverteiler der Bericht einer Familie, die aus Mitleid, wie sie selbst sagen, aus einer Glasvitrine für fast 700 Euro ein Rassekätzchen gekauft haben. Von der angestellten Tierärztin wurde eine Abschlussuntersuchung vorgenommen- natürlich ist das Tier gesund! Von wegen, es hat einen Hirnschaden, wie eine Duisburger Tierklinik festgestellt hat und es sieht sehr schlecht. Für die Diagnosestellung wurden nochmals 400 Euro bezahlt. Für mich nicht verständlich haben die Leute das Katzenkind zurück gebracht und ihr Geld wieder bekommen. Die kleine Katze wird für den gleichen Preis wieder angeboten. Diese Erkrankung sei bei dieser Rasse "verbreitet"! Diese Familie hat auch bei der Züchterin angerufen, sie hat an Zoo Zajac die Kitten für Euro 200 verkauft. Wer sich für die Mail interessiert, ich sende sie gerne weiter.
Andrea Mey
9.751
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 30.01.2012 um 00:20 Uhr
Ich habe den Bericht in der Zeitung auch gelesen.
Über "einen Supermarkt der Tiere" wird dort berichtet .
Das ist ja wohl das allerletzte, hat man mal wieder vergessen daß Tiere lebende Kreaturen mit Herz und Gefühl und einem Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit sind, die man nicht einfach in einem Glaskasten zum Kauf anbieten kann???
Das gehört verboten!
Christine Weber
6.910
Christine Weber aus Mücke schrieb am 30.01.2012 um 10:17 Uhr
Das darf doch nicht wahr sein, diese Aussage "dieser Hirnschaden ist bei dieser Rasse weit verbreitet". Warum wird mit solch armen kranken Tieren weitergezüchtet. Hier sind die Vet.-Ämter und vor allem der Gesetzgeber, aufgerufen endlich gegen diese Qualzuchten einzuschreiten. Diese Menschen mutieren ja zu Monstern.
Hallo Lieber Leser
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