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Neuerungen bei der Hundeverordnung

Ob sich diese Katze vor einem Hund verstecken will?
Ob sich diese Katze vor einem Hund verstecken will?
Heuchelheim | Seit dem 1. Januar 2009 haben sich durch Änderungen der hess. Hundeverordnung einige wichtige Neuerungen ergeben.
So wurden die Hunderassen Mastiff und Mastino Napoletano aus Liste der gefährlichen Hunde gestrichen und gelten somit nicht mehr als gefährlich.

Neu in diese Liste gefährlicher Hunde aufgenommen wurde die Rasse Rottweiler.

Zur Begründung führt das Hessische Innenministerium an, dass es in den hessischen Kommunen zu überdurchschnittlich vielen Beißvorfällen von Rottweilern gekommen ist.
Allerdings gilt für Rottweiler sowie deren Kreuzungen untereinander, die vor dem 31.12.2008 gehalten wurden, eine Übergangsregelung.
Sie unterliegen nicht der Erlaubnispflicht, wenn die Haltung bei den Ordnungsämtern bis spätestens 30. Juni 2009 schriftlich angezeigt wird.
Die Anzeige wird dem Halter von den Ordnungsämtern schriftlich bestätigt.
Diese Bestätigung muss beim Ausführen der Rottweiler mitgeführt werden und ist bei Kontrollen von Polizei und Ordnungsämtern vorzulegen.
Die steuerliche Anmeldung der Hunde bei den Kommunen reicht dafür nicht aus!

Eine weitere wesentliche Änderung der Hundeverordnung ist, dass eine befristete Erlaubnis für einen gefährlichen Hund durch eine unbefristete Erlaubnis ersetzt werden kann.
Voraussetzung hierfür ist, dass in einem Zeitraum von sieben Jahren ohne zeitliche Unterbrechung bereits mehrere befristete Erlaubnisse erteilt worden sind oder aber ein Hund älter als zehn Jahre ist.

Quelle: Hessisches Innenministerium
Link: http://www.wilfried-j-klein.de/pdf/HundeVO-Text.pdf

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Hundeverordnung (1)
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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.01.2009 um 12:40 Uhr
Ist denn nicht auch so, dass für die gefährlich eingestuften Rassen eine höhere Steuer erhoben wird? Gilt das nun für alle Rotweiler, oder sind die jetzt festgelegten Tiere auch von der höheren Steuer befreit?
Wilfried J. Klein
147
Wilfried J. Klein aus Heuchelheim schrieb am 07.01.2009 um 14:46 Uhr
Bitte mal bei der Kommune (Ordnungsamt) nachfragen.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.01.2009 um 16:35 Uhr
War nur eine provokante Fragestellung. Unsere beiden Hunde im Haus sind absolut harmlose Mischlinge. Sehen Sie mal unter meinen Schnappschüssen nach. Da schwimmen die zwei im Dutenhofener See.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 07.01.2009 um 19:39 Uhr
Wenn ich diese ganzen Verordnungen lese, frage ich mich, wer solche Auflagen zu Papier bringt. Es bringt nichts, wenn wieder bestimmte Rassen in Verruf kommen, die als besonders gefährlich eingestuft werden. Es ist richtig, dass es auch Rottweiler gibt, die von ihren Haltern so laienhaft abgerichtet wurden, dass sie unberechenbar geworden sind. Diese Tiere landen dann oft in den Tierheimen, weil die Besitzer sich eben diesen Auflagen nicht stellen. Sie verzichten aber nicht auf einen Hund, sondern holen sich das nächste Tier einer anderen Rasse und machen ihre Spielchen weiter. Warum nur ist kein Politiker in der Lage dafür zu sorgen, dass nicht jeder Hansel Hunde züchten, abrichten und halten darf? Hier liegt doch der "Hund" begraben. Und wieder trifft es die seriösen Züchter und geeigneten Halter. Die anderen werden sicherlich bei keiner Behörde vorstellig. Viele würden staunen, wenn sie lesen würden, wer in der Beißstatistik die Nummer 1 ist. Bestimmt nicht der Rottweiler, und auch nicht Pit und Co.
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.01.2009 um 15:22 Uhr
Schäferhund? Des Deutschen liebster Hund.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 08.01.2009 um 15:50 Uhr
Ja, da spricht niemand darüber!
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von:  Wilfried J. Klein

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Wilfried J. Klein
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