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Wasservögel im Park von Bad Nauheim!

Ein stolzer Schwan!
Ein stolzer Schwan!
Heuchelheim | In Giessen sieht es leider mit der Fürsorge für die Wasservögel traurig aus. Auch im strengsten Winter ist das Füttern durch Tierfeunde verboten. Die Stadt tut nichts, um den Tieren über die Kälteperiode zu helfen. In Hamburg gibt es einen Schwanenvater! Die Enten, Gänse und Schwäne im Park von Bad Nauheim werden fachkundig betreut und beobachtet. Geschulte Menschen klären interessierte Tierfreunde über das Verhalten der Tiere auf. Auch hier ist das wahrlose Füttern verboten mit dem Unterschied, dass sich gezielt um die Tiere gekümmert wird. Alle Vögel machen einen guten und auch zutraulichen Eindruck. Es hat sehr viel Freude gemacht, das "Federvieh" zu beobachten. Vielleicht eine kleine Anregung für die Verantwortlichen der Stadt Giessen, ähnliches zu tun?

Ein stolzer Schwan!
Ein stolzer Schwan! 
Später Nachwuchs!
Später Nachwuchs! 
Gut bewacht von Vater Gans!
Gut bewacht von Vater... 
Kommt Kinder, wir gehen baden!
Kommt Kinder, wir gehen... 
Einen gelassenen, ruhigen Eindruck machen die Tiere.
Einen gelassenen,... 

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Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
18.912
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 04.10.2011 um 23:04 Uhr
Bei den Bad Nauheimer Enten war ich auch schon. Das ist wirklich eine sehr gute Einrichtung.
Jutta Skroch
11.636
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 05.10.2011 um 00:17 Uhr
Da könnten sich die Verantwortlichen der Stadt Gießen wirklich eine Scheibe davon abschneiden. Ich habe schon eine Fütterung der Wasservögel in Bad Nauheim miterlebt. Das ist vor allem für Kinder ein schönes Erlebnis. Ehrenamtliche dafür würden sich sicher finden lassen.
Ein Fütterungsverbot finde ich grundsätzlich ok. Das ist fast überall verboten, nur hält sich keiner dran, und dann wird noch zu allem Überfluss mit z. T. verschimmeltem Brot gefüttert.
Aufklärung läuft dann auch ins Leere, gegen einige Uneinsichtige ist leider kein Kraut gewachsen. Kontrollen fast unmöglich.

Hier der link zu dem Bad Nauheimer Konzept:

http://www.erna-ente-treff.de/index.html
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 05.10.2011 um 12:14 Uhr
Danke Frau Skroch, das ist ein toller Hinweis.
Dr. Tim Mattern
629
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 05.10.2011 um 18:36 Uhr
Der Erna Ente Treff ist ein Verein, der sich ehrenamtlich darum kümmert; die Stadt kann (und will) das mit Sicherheit nicht in dieser Form leisten; also das "fachgerechte" Füttern und die Besucher darüber aufzuklären. Das Fütterungsverbot zu verhängen und auch durchzusetzen wäre natürlich Sache der Stadt.
Der Erna Ente Treff wurde auch erst eingerichtet, nachdem der Kurparkteich danke Tonnenweise Brot umgekippt ist und viele Vögel im Sommer an Botulismus verendet sind und sich eben die "Entenfreunde" vor Ort zu einer Initiative bzw. einem Verein zusammen getan haben. Das ist rund 10 Jahre her.
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 05.10.2011 um 20:24 Uhr
Da wir in Giessen auch mit diesen Problemen zu kämpfen haben, sollte evtl. angedacht werden, die Wasservögel auf ähnlich Art zu schützen. Es hat sich doch in Bad Nauheim bewährt.
Uli Kraft
2.178
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 06.10.2011 um 00:05 Uhr
Stimmt, dies ist eine gute Einrichtung, ich hatte selbst schon Gelegenheit, mich davon zu überzeugen.

Es gibt in Gießen ein Fütterungsverbot, siehe hier:
http://giessen.de/media/custom/684_630_1.PDF?1264582434
(siehe § 11)
oder hier:
http://giessen.de/media/custom/684_6818_1.PDF?1295270424

Nur leider sind diese Hinweise auf der Webseite der Stadt alleine wenig hilfreich. Eine geeignete Beschilderung vor Ort (an den Teichen ) ist in meinen Augen sicherlich förderlicher. Die relativ kleine Beschilderung an den Teichen, die mit einem Piktogramm auf das Fütterungsverbot verweisen, werden ignoriert.
Daher wurde jetzt der oben verlinkte PDF-Flyer der Unteren Naturschutzbehörde auf meine Anregung hin in ein DIN A2-Poster umgewandelt und soll demnächst in mehreren Exemplaren in der Wieseckaue angebracht werden.
Ich gehe aber davon aus, dass dies erst im zeitigen Frühjahr geschieht, da die Probleme in der beginnenden 'Kalten Jahreszeit' nicht so drastisch sind und man möglichen Vandalismus nicht noch fördern will.
Ich bin überzeugt, dass Aufklärung (warum/wieso nicht füttern) mehr bringt, als ein reines Verbotsschild. Kontrolliert wird dies von städtischer Seite eh nicht.
Nach den Ereignissen der vergangenen Monate fürchte ich allerdings, dass eine Initiative wie in Bad Nauheim derzeit in Gießen im Vorfeld der LGS 2014 eine schlechte Basis hätte.
Dr. Tim Mattern
629
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 06.10.2011 um 09:20 Uhr
In Bad Nauheim war der Erna Ente Treff doch auch in die LaGa eingebunden, oder irre ich mich? Eigentlich wäre die LaGa doch ein passender Anlass, so etwas in Gießen zu etablieren - aus der Not eine Tugend machen sozusagen. die LaGa-Besucher werden zwar wohl kaum die Wasservögel am Schwanenteich mit Brot füttern, aber wenn man Veranstaltungen macht, wo die Tiere vorgestellt werden und man über die Thematik aufklärt, erreicht man si cherlich viele Leute, die dann zu hause nicht gedankenlos Brot in die Teiche werfen.

@ Herr Kraft: Wie gesagt, ein Fütterungsverbot zu verhängen ist die eine Seite, es durchzusetzen die andere... Mit Beschilderungen zum Schutze von Natur und Vogelbruten habe ich am Uferweg auch so meine Erfahrungen mit dem Gartenamt...
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 06.10.2011 um 11:43 Uhr
Hallo Herr Mattern, ich stimme Ihnen voll zu. Verbotsschilde wecken in den Menschen Widerstand. Niemand läßt sich ohne weitere Erklärung gerne etwas verbieten. Fütterungsverbot ja- aber warum!
In harten Wintern mit zugefrorenen Teichen bin ich allerdings für ein kontrolliertes Füttern der Vögel mit artgerechtem Futter.
Die vielen Verbotsschilder in Deutschland - wenn auch oftmals nötig- sind in der gewählten Form unhöflich.
In Amerika und Australien steht auf "Verbotsschildern": Danke, dass Sie nicht rauchen"! "Danke, dass Sie diesen Rasen nicht betreten"!
Jutta Skroch
11.636
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 06.10.2011 um 12:29 Uhr
Ich habe an der Brücke zwischen den neuen Teichen mal versucht, jemandem das Weshalb und Warum des Fütterungsverbotes zu erklären, leider erfolglos. Während des Gesprächs wurde munter weiter das Brot in den Teich geworfen.
Da hatten wir (Uli und ich) schon Schilder angebracht, die informativ darauf hinweisen, warum nicht gefüttert werden soll.
Die Schilder wurden dann ein paar Tage später schon wieder abgerissen und landeten ebenfalls im Teich.
Es gibt aber auch Einsichtige, denen es halt nicht so bewusst war. Sie sind aber in der Minderheit.
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 06.10.2011 um 13:16 Uhr
Im Kleinen wie im Großen macht der Mensch was machbar ist- und meistens für sich selbst.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Ilse Toth

von:  Ilse Toth

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