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Klima- und Tierschutz durch bewusstes Einkaufen leicht gemacht

Heuchelheim | Manchmal haben kleine Verhaltensaenderungen grosse Auswirkungen. Klimaschutz wird zur Zeit gross geschrieben. Autofreie Tage bessere Daemmung in den Haeusern usw. Aber die kleinen Dinge im Leben wie Einkaufen werden vergessen. Wenn man mal nachdenk wieviel LKW fahrten , Schiffstouren und Flugstunden unser Obst und Gemuese sowie Fleisch auf dem Buckel hat kommt man schnell zum Schluss das man doch was anders machen sollte. Produkte aus der Region kaufen erspart unmengen an co2. Aber wie kann den erkennen was aus der Region kommt. Zum einen haben einige Supermaerkte bereits erkannt das einige Kunden gezielt nach Produkten aus der Region fragen. Man findet Schilder wie ,,Aus der Region,, darunter z.b. den Honig aus Heuchelheim. Noch einfacher macht es der Besuch auf dem Wochenmarkt. Da findet man viele Selbstvermarkter und kann die Produkte meist auch probieren. Einige Selbstvermarkter haben sogar Lieferservice. Auf dem Wochenmarkt in Hungen jeden Donnerstag kann man Frisches Lamm aus der Region kaufen und damit spart man im Vergleich des Neuseelandlamm jede Menge co2. Kein Schiffstransport, keine langen
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LKW Transporte und noch besser Die Tiere haben den Transportstress nicht. Lamm aus Neuseeland ist meist in Frankreich oder Holland geschlachtet. Wenn es Neuseelandlamm sein muss sollte man darauf achten das die Tiere auch in Neuseeland geschlachtet wurden. Mal ein Link zum Angebot auf dem Markt http://www.hungen.de/wirtschaft-gewerbe/marktplatz/wochenmarkt-295/ . Weitere Wochenmaerkte sind in Giessen jeden Mittwoch und Samstag
http://www.qype.com/place/89095-Giessener-Wochenmarkt-Giessen , der Wochenmarkt in Gruenberg immer Freitags http://www.gruenberg.de/index.php?sp=de&id=stadt&uid=st_info&uuid=st_info1&nr=0
Laubach jeden Donnerstag http://www.laubach-online.de/wirtschaft/laubacher-wochenmarkt/ .
Aepfel aus Gruenberg schmecken doch auch gut. Warum muss es der Apfel aus Spanien sein. Erdbeeren schmecken doch eigendlich nur gut wenn sie frisch vom Feld gepflueckt sind und den Kindern macht ein Tag im Erdbeerfeld auch Spass. Erdbeeren aus Spanien verbauchen unmengen an Wasser und wie schon gesagt Transport und klimatisierte Lagerraeume produzieren vermeidbares co2 . Neben den Wochenmaerkten gibt es auch die ,, Aktion Giessener Land ,, Dabei werden Selbstvermarkter mit ihren Produkten in Form von zusammengestellten Geschenkkoerben vorgestellt. Die Koerbe finden sie nicht nur in kleinen Geschaeften sindern auch im Internet http://www.giessener-land.de/index.php?section=home.php&hk=20 . Die Aktion Giessener Land wird sogar vom Europaeischen Landwirtschaftsfond fuer die Entwicklung de Laendlichen Raumes gefoerdert. Wer Produkte aus der Region kauft unterstuetzt also nicht nur den Klimaschutz sonder er Unterstuetzt auch die Betriebe der Region. Kleine Verhaltensaenderung mit grosser Wirkung. Ich wuensche ihnen viel Spass beim entdecken der Region.

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Kommentare zum Beitrag

Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 17.09.2011 um 10:06 Uhr
man muss oder sollte sich bewusstes Handeln ( auch beim täglichen Einkauf und gerade da ...) immer neu vor Augen führen anstatt gehetzt durch die Gänge zu laufen, schon mit dem gedanken an: " was mache ich gleich auch noch"!...
gedankenlos zu sein und nur an den Verbrauch gedacht, lässt uns oftmals schnell zu Produkten greifen ohne hinzusehen woher sie kommen..
guter Hinweis und Artikel...
Nicole Freeman
7.234
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 17.09.2011 um 10:14 Uhr
danke
Peter Herold
24.451
Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.09.2011 um 14:29 Uhr
Hallo Nicole, riesen Werbung für das bewußte Einkaufen. Gut gemacht.
Astrid Patzak-Schmidt
3.415
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 17.09.2011 um 18:56 Uhr
Auch ich finde diesen Artikel sehr informativ und wertvoll.
Absolut richtig ist, dass die Lebensmittel aus der Region ganz einfach auch besser schmecken. So hat man doch früher auch gelebt: Dinge, die es zur Zeit in den Gärten oder auf den Feldern gibt, muss man nicht importieren.
Zur Zeit gibt es wahnsinnig viele Äpfel. Viele Bäume werden nicht abgeerntet. Hierzu gab es von Herrn Döring aus Rödgen mal einen sehr guten Vorschlag: Schild an den Baum "Zum Ernten freigegeben" oder ähnlich.
Link dazu: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/22557/schade-um-die-schoenen-aepfel-ueberfluss-und-armut-in-deutschland/
Dr. Tim Mattern
629
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 17.09.2011 um 19:50 Uhr
Regionale Produkte gibt es auch in einigen Supermärkten der Kette mit den 5 Buchstaben und dem R vorne dran. Zum Beispiel in Heuchelheim, Klein-Linden und Hungen. Da kann man dann praktischerweise in einem Geschäft Regionale Produkte kaufen und was man sonst noch so braucht, aber vielleicht in der Region nicht produziert wird, bekommt man auch. Man ist nicht an die Zeit des Wochenmarktes gebunden und muss auch nicht einzelne Direktvermarkter anfahren - letzteres wäre umgelegt auf einzelne Artikel am Ende vielleicht sogar Klimaschädlicher, weil viele Leute einzeln wegen kleinen Einkäufen zu einem Hofladen fahren.
Noch eine Empfehlung: Bauernhofeis von Familie Görlach... quasi vom Euter in die Eismaschine... ich kenne kein besseres Eis! Achja, und Weideochsen-Fleisch vom Limes-Metzger Norbert Weil in Hungen...
Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 17.09.2011 um 20:01 Uhr
wooo bitte kriegt man das EIS??????????????????????? zu erwerben/kaufen?
bin ein großes Eisschleckermäulchen und das gewohnte Vanille hier ist mir oft viel zu wässrig...
von der Kuh zur Eismaschine hört sich geradezu verführerisch lecker an...
Dr. Tim Mattern
629
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 17.09.2011 um 20:12 Uhr
In besagten Landmarkt-Abteilungen der Firma R..e oder direkt ab Hof bei Görlachs in Eberstadt.
Nicole Freeman
7.234
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 17.09.2011 um 23:10 Uhr
das geschaeft mit dem r vorne und dem e hinten habe ich mit dem supermarkt und den hinweisen aus der region gemeint. es freut mich das es einige schon bemerkt haben. Auf den Wochenmaerkten hat man nun mal viele selbsterzeuger auf einem platz und braucht nicht ueberall anfahren. jeden selbstvermarkter anfahren wegen kleinen mengen macht keinen sinn. da gebe ich ihnen recht herr mattern. danke fuer die tips mit dem eis und dem rindfleisch.
Peter Herold
24.451
Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.09.2011 um 09:56 Uhr
Ich dachte auch daran, da ich dort nahezu jeden Tag(noch)bin. Leider wird zu Ende Oktober die dortige Poststelle geschlossen. Da werde ich dann nicht mehr so oft dort sein, leider. Leider ja, der angeschlossenen Bäckerei konnte ich mich dann mit Kaffee und Süßem(meistens)versorgen.
Angelika Petri
1.754
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 18.09.2011 um 11:22 Uhr
vieelen Dank für die nützliche Antwort...
Tim Gross
545
Tim Gross aus Gießen schrieb am 20.09.2011 um 09:28 Uhr
Wobei man auch bei Produkten "aus der Region" vorsichtig sein muss. Das steht zwar bei einigen Marken drauf, ist aber nicht wirklich drin, da der Begriff "aus der Region" Auslegungssache ist. So werden manche Lebensmittel ganz woanders hergestellt, aber die Region ist bekannt für die Inhalte, etwa Früchte. Dabei können die Früchte trotzdem von anderer Stelle stammen. Und das, obwohl die "regionalen Produkte" bestimmt 20 Prozent teurer sind. (Gilt nicht für Wochenmarkt und Co.)
Nicole Freeman
7.234
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 25.09.2011 um 10:20 Uhr
oh was eine schoene stilbluete in der printausgabe. die redaktion hat beim aendern dem gemuese und fleisch flugzuge und lkw auf den buckel gebunden. ich musste mal kurz schmunzeln. dumm nur das jetzt die leser der print denken ich haette das so geschrieben. wenigstens habe ich diesmal die samstagausgabe bekommen.
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