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Hinter Gitter- oder Erhaltung des Lebensraumes in Freiheit?


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Kommentare zum Beitrag

Tara Bornschein
7.125
Tara Bornschein aus Reiskirchen schrieb am 16.12.2008 um 19:37 Uhr
Na,der guckt aber grimmig! Wo ist denn diese Aufnahme entstanden?
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.12.2008 um 19:59 Uhr
Im Frankfurter Zoo. Mich hat es traurig gemacht, dass ein so intelligenter Menschenaffe sein Leben hinter Gitter fristet.
Norbert Fust
2.915
Norbert Fust aus Gießen schrieb am 17.12.2008 um 11:49 Uhr
Ich wünschte mir auch, man könnte diesen 'Mitgeschöpfen' eine artgerechtere Unterkunft (in weniger beengtem Terrain) bieten.

Aber angesichts ihrer Bedrohung in Südostasien finde ich die Zoo-Unterbringung (wie z.B. in Frankfurt oder Wuppertal) akzeptabel.
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.12.2008 um 12:25 Uhr
Hallo Herr Fust, die Aufgabe muss sein, den Lebensraum der Tiere zu erhalten und die Wilderei zu stoppen. Dahin gehört die Kraft, Zeit, die finanziellen Mittel und die richtigen Menschen.
Auf Borneo gibt es Auswilderungsstationen mit gutem Erfolg. Dort werden die Orang Utan wieder ausgewildert.
Was nützt es, wenn wir Tierarten in Gefängnissen halten- und dazu noch unsere nächsten Verwandten- wenn auf unserer Erde kein Platz mehr für diese herrlichen Tiere ist.
Es gibt Zoos mit riesigen Anlagen und dem geeigneten Klima, das finde ich persönlich akzeptabel, z. B. in Miami.
Es stellt sich die Frage, ob wir das Recht haben, Tiere hinter Gitter zu verbannen, damit Besucher sie dort "bewundern" können.
Die wenigsten Menschenaffen in Zoos sind in der Lage, ihre Babys aufzuziehen. Schon das sollte nachdenklich stimmen.
Eine hervorragende Affenhaltung gibt es übrigens im Abenteuerzoo Appendorn in Holland, direkt an der deutschen Grenze. Sehr empfehlenswerter Ausflug!
Jörg Jungbluth
5.113
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 28.12.2008 um 12:02 Uhr
Ich bin auch kein Freund der Käfighaltung von Tieren. Aber es hat sich in der letzten Zeit viel getan. Die Haltungsbedingungen werden immer besser. Und gäbe es keine Zoos wären einige Tierarten schon lange auisgestorben. Man kann als Beispiel den Amur- Leoparden nehmen. Es gibt in Freiheit nur noch ca. 10 - 15 Tiere. Davon sind 5 schon ausgewilderte Zootiere. In Zoologischen Gärten gibt es weltweit ca. 100 dieser Tiere. Und es werden immer wieder Tiere ausgewildert um ein Aussterben zu verhindern.
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2008 um 13:16 Uhr
Das alles macht nur dann Sinn, wenn, wie bereits erwähnt, der Lebensraum erhalten , bzw. wieder geschaffen wird. Es ist ein Thema, über das man diskutieren kann.
Jedes Lebewesen, ob Pflanzen oder Tiere, die meistens still von unserer Erde verschwinden, ist es schade.
Natürlich richtet sich das Augenmerk auf bestimmte Tiere. Von kleinen, unscheinbaren Wesen spricht kaum jemand. Wir alle haben viel zu tun.
Sie haben Recht, in einigen Zoos hat sich viel getan. Aber solange Tiere noch hinter Gitter leben, müssen wir ihr Sprachrohr sein.
Jörg Jungbluth
5.113
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 28.12.2008 um 13:43 Uhr
Solange noch Regenwälder abgeholzt, Flüsse begradigt, die Besiedelung weiterhin so voranschreitet, wird der Lebensraum für die Tiere immer enger. Es liegt an uns Menschen, diesen Wahnsinn zu beenden. Auch die Wilderei muss gnadenlos bekämpft werden.

Dann gibt es auch noch die Chance in 20 Jahren einen Tiger etc. in Wildniss zu sehen.
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2008 um 13:49 Uhr
Sie haben völlig Recht!
Peter Herold
24.464
Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.12.2008 um 14:52 Uhr
Erst werden die Tiere und Pflanzen nicht mehr da sein und eines Tages giobt es sicher auch keine Menschen mehr auf der Erde. Entweder sie bringen sich selber um, siehe dieser Tage in Israel oder es gibt keine Lebebnsmöglichkeit mehr. Wir werden das sicher nicht mehr erleben, aber aufhalten können wir es auch nicht.
Jörg Jungbluth
5.113
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 28.12.2008 um 15:17 Uhr
Doch Herr Herold aufhalten können wir es. Die Menschen müssen nur lernen. Lernen das Möbel aus exotischen Hölzern den Regenwald zerstören. Exotische Tiere nicht ins Wohnzimmer sondern in die Natur gehören. Der Mensch muss lernen dass wir nicht noch mehr Giga Einkaufszentren auf der grünen Wiese brauchen. Anstatt neben einer maroden Firma eine neue zu bauen, die alte wiederaufbauen und weiternutzen sollten. Dadurch wird Lebensraum erhalten.

Und der Mensch muss lernen die Natur zu lieben.
Peter Herold
24.464
Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.12.2008 um 15:23 Uhr
Es gibt hier den Wahn, dass man/frau nach spätestens 20 bis 25 Jahre Ehe alles im Haushalt neu anschaffen muss. Das finde ich grotesk. Klar gibt es einige Dinge, die wenn abgearbeitet, ersetzt werden müssen. Das aber an solchen Daten festmachen?
Mein vorletztes Auto führ ich 19 Jahre. Es war noch ok, aber ab nächstem TÜV wäre es teuer geworden. Ich bemühe mich immer meine Dinge in Ordnung zu halten, bin halt ein gebürtiger Schwabe.
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2008 um 15:58 Uhr
Der Mensch ist unbelehrbar. Das einzige Lebewesen auf unserem Planeten, der den Ast selbst absägt, auf dem er sitzt. Die Erde hätte für uns alle genug, aber nicht für unsere unerträgliche Raffgier. Wir können nicht verzichten. Auf nichts- und alles muss billig sein. Einige wenige verdienen Unmengen an der Zerstörung der Natur und nehmen Menschen, Tieren und Pflanzen die Lebensgrundlage.
Da muss man sich Gedanken machen, ob es sinnvoll ist, Tiere in Gefangenschaft zu halten, damit unsere Nachkommen sie sehe können, deren Lebensraum von unserer Generation zerstört wurde. Wie viele Tiere im Zoo leiden unter Hospitalismus, laufen stereotyp hin und her- auch wenn das Gehege für unser Auge noch so schön sein mag.
Peter Herold
24.464
Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.12.2008 um 14:45 Uhr
LIebe Frau Toth, haben Sie vor kurzem den Bericht über Zirkus Krone gesehen. Die haben Auflagen bekommen, weil sie ihre Tier mit denen sie reisen, nicht artgerecht halten. Ein Nilpferd quasi in einer größeren Badewanne, in der es sich fast nicht bewegen konnte.
Jörg Jungbluth
5.113
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 29.12.2008 um 18:14 Uhr
Einen Zirkus besuche ich schon lange nicht mehr. Das ist für mich Tierquälerei hoch zehn. Und der Zirkus Krone ist in Sachen Tierhaltung noch ein Vorzeigezirkus. Wenn man sieht was in kleinen Familienbetrieben abgeht, dann wird es einem schlecht. In Großen Linden hat mal einer gastiert, die hatten einen Löwen, der hatte wenigstens noch Auslauf. Habe es damals fotografiert. Wenn ich das Bild noch finde, stelle ich es hier mal rein.
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2008 um 19:08 Uhr
Lieber Herr Herold, große Tierschutzorganisationen, allen voran unsere Hessische Tierschutzbeauftrage, Frau Dr. Madeleine Martin, kämpfen für ein Verbot von Tierhaltung in Zirkussen. Im besonderen jegliche Art von Exoten. Es ist ein Trauerspiel, was sich da abspielt. Hoch intelligente Tiere müssen den Clown spielen für Zuschauer, die sich auch noch darüber belustigen.
Tiere müssen für alles herhalten. Sie werden gegessen, "hoch modern" gehalten und gezüchtet- spricht von der künstlichen Befruchtung bishin zur mechanisierten Schlachtung- Versuchstiere, Pelztiere, Kinder- Partnerersatz. Die Verantwortlichen müssen sich fragen lassen, ob Zirkustiere wirklich noch notwendig sind, um Menschen vergnügliche Stunden zu bereiten. Die Zeiten haben sich geändert. Heute kann niemand mehr sagen, wie vor 1oo Jahren, wir sind unwissend. Aber es ist wie überall, ginge niemand in den Zirkus, der Tiere mitführt, dann hätte das ganze Drama schon lange ein Ende.
Peter Herold
24.464
Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.12.2008 um 17:24 Uhr
Es sind aber insbesondere die Tiere, die im mobilen Zoo mit dem Zirkus reisen und das nur um damit Eintrittsgelder zu erzielen. Diese Zoos müssten veboten werden.
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.12.2008 um 19:01 Uhr
Menschen reisen freiwillig im Zirkus mit. Sie mögen es auch als Tradition empfinden und es von Generation zu Generation weiter geben. Die Tiere werden nicht gefragt, die Gittertür fällt zu und macht sie zu lebenslangen Knasttieren. Wie oft habe ich den Satz gehört: die sind hier geboren, die kennen es nicht anders! Schon alleine dieser Gedankengang zeigt die Ignoranz und die Mißachtung der Kreatur. Auch wenn ich jetzt vielleicht jemanden "auf die Füße" trete, wir haben Meinungsfreiheit.

Alles Gute im Neuen Jahr!
Peter Herold
24.464
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.12.2008 um 13:12 Uhr
Treten Sie ruhig zu. Wer sich getroffen fühlt wird sich schon melden. Frei nach dem Spruch:"Getroffene Hunde bellen".
Guten Rutsch nach 2009.
Ilse Toth
33.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 31.12.2008 um 15:05 Uhr
Stimmt! Tierschützer fühlen sich als Sprachrohr für die stumme Kreatur. Ich diskutiere gern und wenn es sein muss auch hart. Wenn es gar zu "dolle" kommt, kann ch auch treten.
Feiern Sie schön ins neue Jahr!
Hallo Lieber Leser
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von:  Ilse Toth

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Ilse Toth
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