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Eine nachdenkliche Adventsgeschichte

von Ilse Totham 16.12.20082557 mal gelesen5 Kommentare
Heuchelheim | Quelle: dropa Zytig

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seutzte:" Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden." Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch.
Die zweite Kerze flackerte und sagte:" Ich hieße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen." Ein Luftzug brachte die Kerze zum Erlöschen.
Traurig und leise meldet sich die dritte Kerze:" Ich heiße Liebe, aber ich habe keine Kraft mehr. Die Menschen sehen nur noch sich selber und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen." Mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht erloschen.
Da kam ein Kind ins Zimmer und begann fast zu weinen. "Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!", sagte es.
Da meldet sich die vierte Kerze zu Wort:" Hab keine Angst! So lange ich brenne, können wir die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung!"
Da nahm das Kind die Kerze und zündete mit ihrer Flamme auch die anderen Kerzen wieder an.

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Kommentare zum Beitrag

Susanne Hermans
803
Susanne Hermans aus Lollar schrieb am 17.12.2008 um 08:47 Uhr
Ja, ich liebe diese Geschichte auch sehr.
Schauen Sie doch mal auf meine Seite :-)

Lieben Gruß
Tara Bornschein
7.125
Tara Bornschein aus Reiskirchen schrieb am 17.12.2008 um 08:56 Uhr
Eine sehr nachdenkliche Geschichte. Schön, dass es die Hoffnung gibt !
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.12.2008 um 10:03 Uhr
Es spricht sehr viel Herzenswärme aus Ihren Beiträgen. Ich denke, die meisten Menschen haben den guten Kern, er muss nur aufgebrochen werden. Dann wird es mehr Harmonie geben.

Herzliche Grüße
Susanne Hermans
803
Susanne Hermans aus Lollar schrieb am 18.12.2008 um 08:25 Uhr
So sehe ich das auch Frau Toth. Ich denke wir können eine ganze Menge dazu beitragen, dass Menschen sich wieder trauen können, diesen guten Kern zu zeigen und zu leben.

alles Liebe für Sie
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.12.2008 um 11:20 Uhr
Ja, liebe Frau Steinrück-Krauß, kein Mensch soll sich verunsichern lassen, der helfen will. Egal wem, ob Menschen oder Tieren- jedem, der Hilfe bedarf. Hauptsache, wir tun etwas! Jeder ein bißchen, dann ist es eine Menge.

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Ilse Toth
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