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Rettung eines Schwanes durch die Feuerwehr

Heuchelheim | Ich erhielt einen Anruf einer besorgten und auch empörten Dame aus Heuchelheim. Sie hatte beobachtet, wie ein Hund im Feld hinter dem neu gebauten Sportplatz einen Schwan jagte. Der schwere Vogel gewann nicht schnell genug an Höhe , prallte gegen den hohen Zaun des Sportplatzes und fiel wie ein Stein zu Boden. Dort blieb er benommen und regungslos liegen. Ich fuhr sofort zu dem verletzten Tier, hatte aber alleine keine Chance, es in ein Tuch zu wickeln. Was also tun? Wer ist zuständig- und das am Sonntag Nachmittag? Die Feuerwehr! Ein sehr netter Herr von der Einsatzzentrale der Giessener Berufsfeuerwehr verständigte seine Kollegen der freiwillen Feuerwehr in Heuchelheim. Und die Feuerwehrleute sind nicht nur schnell, wenn es brennt! Zwar nicht mit Blaulicht, aber eiligen Schritten gelang es ihnen , das Tier zu fangen. Sicher in eine Decke gehüllt wurde es mit einem Auto der Feuerwehr in das Geflügelinstitut der Giessener Veterinärklinik gefahren. Für diesen unbürokratischen, schnellen Einsatz möchte ich meinen persönlichen Dank aussprechen. Hoffentlich kann dem Tier geholfen werden und es muss sein Leben
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nicht lassen, weil ein Hundebesitzer sein Tier nicht unter Kontrolle hat. Dieser Herr hat sich nicht einmal um den Schwan bemüht, er hat eiligen Schrittes einen anderen Weg eingeschlagen und ist verschwunden. Bei Menschen ist das unterlassene Hilfeleistung. Bei Tieren nenne ich es genauso- oder ist es "nur" ein Schwan? Es sollte für alle Hundehalter selbstverständlich sein darauf zu achten, dass sein Tier keinen Schaden anrichtet. Es sollte für Tierfreunde eine Pflicht sein, alle Lebewesen vor Schaden zu bewahren. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist für die Wildtiere ein harte Zeit angebrochen. Jeglicher unnötige Energieverlust- wie z. B. Flucht- muss vermieden werden, um die Gesundheit der Tiere nicht zu gefährden. Wir Hundehalter möchten für unsere Tiere keinen Leinenzwang, um die Lebensfreude unserer Vierbeiner nicht zu schmälern. Damit das auch in Zukunft so bleibt, dürfen solche Vorfälle nicht passieren. Die meisten Hundehalter sind pflichtbewusst. Aber einige wenige gleichgültige Hundebesitzer gefährden nicht nur andere Tiere, sondern sorgen immer wieder für neunen "Zündstoff" ! Dann drohen die Auflagen : HUNDE AN DIE LEINE! Und wieder würden die vielen braven Hunde bestraft für die Leichtsinnigkeit einiger uneinsichtiger Hundehalter.

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
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Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.12.2008 um 15:46 Uhr
Eine schöne Nachricht aus der Veterinärklinik in Giessen. Dem Schwan geht es besser! Er wird sein trauriges Abenteuer überleben. Aller Voraussicht nach wird er in drei bis vier Wochen ausgewildert werden können.
Hallo Lieber Leser
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von:  Ilse Toth

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