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Internationaler Tag des Waldes

Heuchelheim | Heute am 21.03.2011 wird der Tag des Waldes gefeiert. Wie feiert man den Tag eigendlich? Meiner Meinung nach sollte man einfach mit offenen Augen durch die Natur wandern und mal nachdenken was sich ueber die Jahre veraendert hat. Die Felder werden groesser und die Maschienen schwerer. Das Rueckepferd ist weitgehend durch Vollerntemaschienen ersetzt. Die Waldarbeit ist man koennte fast sagen ist Industriealisiert worden. Wenige Forstbetriebe haben erkannt das durch die schweren Maschienen die Boeden stark verdichtet werden und leisten sich wieder ein Rueckepferd. An dem Tag sollte man ueber Umwelteinfluesse und auch ueber die Landwirtschaft nachdenken. Die Globale Erwaermung und ihre Folgen. Wie lange werden wir uns noch am Ruf des Kuckuck erfreuen? Der Vogel des Jahres 2008 ist bereits gefaerdet. Warum ? Die Wirtvoegel also z.B. der Teichrohrsaenger verschwindet weil wir die Feuchtwiesen mit ihrem Schilf den er zum Brueten braucht trockenlegen. Der Tag des Waldes bedeutet auch das man sich ueber die Zusammenhaenge gedanken machen sollte. Warum werden denn Wildschwein und Reh als Schaedling gesehen ? Durch
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die milden Winter und auch durch die Winterfuetterung steigt die Anzahl der Tiere . Welche Moeglichkeit haben denn die Tiere sich im Wald Futter zu suchen wenn zu viele von ihnen auf immer staerker bewirtschafteten Waeldern leben? Ihr Hunger treibt sie in die Felder der Bauern indenen sie wirklich grosse Schaeden anrichten . Einen Lichtblick gibt es aber dennoch. Nichtgenutzte Flaechen wie der alte Kiesabbau in Heuchelheim werden der Natur zurueckgegeben. Das Holz wird nicht genutzt und in den Feuchtwiesen tuemmeln sich Libellen ,Lurche und Froesche. Auch eine Vielzahl an Schmetterlingen flattern durch das hohe Schilf. Hier duerfen auch die kleinen Voegel ungestoehrt Brueten. Storch und Reiher besuchen die alten Kiesgruben und auch den Kuckuck kann man noch finden. Ein kleiner Urwald mitten in Hessen der Natur zurueckgegeben. Geben und Nehmen muss im Einklang stehen. Man sollte sich ueberlegen was man selbst fuer unsere Natur tun kann und sein Handeln ueberpruefen. Muss ich jetzt mit dem Mountenbike quer durch den Wald radeln oder bleib ich auf den Wegen. Lass ich meinen Hund im Wald von der Leine obwohl ich weiss das gerade die Kitze geboren werden. Einfach mal kurz stehen bleiben und ueber das eigene Handeln nachdenken. So wuerde ich den Tag des Waldes feiern.

 
 

Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
19.360
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 21.03.2011 um 09:55 Uhr
Ich werde heute einen Waldspaziergang mit offenen Augen unternehmen.
Ilse Toth
34.032
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.03.2011 um 14:16 Uhr
Ich gehe jetzt auch gleich mit Wilma und Jolly im Kinzenbacher Wald spazieren. Hunde an die Leine- das ist klar!
Es sehr schöner Bericht, Nicole!
Jägervereinigung Oberhessen
225
Jägervereinigung Oberhessen aus Gießen schrieb am 28.03.2011 um 07:39 Uhr
Mein Kompliment zu dem Artikel. Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Nicole Freeman

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Interessensgebiet: Heuchelheim
Nicole Freeman
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