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Kennen Sie die Lebenserwartung unserer Nutztiere?

Von dieser Haltungsform können die Hühner heute nur träumen!
Von dieser Haltungsform können die Hühner heute nur träumen!
Heuchelheim | Machen wir uns Gedanken, woher unser Fleisch kommt? Wie die Tiere gehalten wurden? In welchem Alter sie geschlachtet werden? Die meisten Menschen verdrängen es- all zu lecker ist Wurst, Schnitzel, Braten und Co. Der große Konsum von Fleisch ist der Grund, warum so viele Tiere geboren werden, um nach kurzer Zeit auf unserem Teller zu landen.
Ein Hähnchen könnte zehn Jahr leben- geschlachtet wird es als Masthähnchen mit 5 bis 6 Wochen.
Ein Schwein könnte 20 Jahre alt werden, geschlachtet wird es mit 5 Monaten. Ein Spanferkel ist ein Säugling!
Rinder könnte 25 Jahre "auf dem Buckel" haben, noch kein Jahr wird ein Jungrind, die Kälber 3 bis 5 Monate.
20 Jahre kann ein Schaf werden, mit sechs Monaten landet es im Schlachthof. Als "Delikatesse" gilt im Ausland ein sog. Milchlamm, ein Säugling.
Truthähne könnten 15 Jahre werden, sie leben 2 bis 3 Monate.
Eine Ente könnte das 18. Lebensjahr erreichen, Schlachtalter 3 bis 4 Monate.
Eine Gans gar ca. 40 Jahre, ihr Leben endet noch vor dem 1. Lebensjahr.
Kaninchen würden ca. 10 Jahre alt, Schlachtalter 10 bis 12 Wochen.
Fast alle Tiere werden getötet, bevor sie erwachsen sind.
Ein Sechsel ihrer natürlichen Lebenserwartung- um der Ernährung der Menschen zu dienen.
Ist es nicht wert darüber nachzudenken, ein oder zwei Tage in der Woche auf Fleisch zu verzichten? Weniger Fleisch pro Mahlzeit? Das wäre doch ein Start, weniger Tiere töten zu müssen! Weniger Fleisch ist auch für die menschliche Gesundheit gut!
In Deutschland essen die Menschen durchschnittlich 60 kg Fleisch. In Argentien sogar 150 kg im Durchschnitt, in Indien nur wenige Kilogramm.
Tragen wir doch alle ein wenig dazu bei, den Fleischkonsum zu reduzieren! Machen wir uns Gedanken über die vielseitigen Möglichkeiten von fleischlosen, leckeren Gerichten.

Von dieser Haltungsform können die Hühner heute nur träumen!
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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
9.943
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 09.03.2011 um 20:53 Uhr
Es ist sicher wert, sich darüber Gedanken zu machen. Auch richtig, dass der Fleischkonsum besser reduziert würde, schon aus Gesundheitsgründen. Allerdings würden die Nutztiere dadurch nicht älter, es gäbe nur weniger. Die Tiere, die durch weniger Fleischkonsum überzählig wären, würden ja nicht bis ins Erwachsenenalter durchgefüttert. Auch früher wurden nur die Tiere älter, die den Menschen dadurch von Nutzen waren, z.B. Bullen, die nicht zum Decken gebraucht wurden, kastriert als Ochsen als Zugtiere. Auch kein schönes Schicksal.
Ilse Toth
34.220
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.03.2011 um 21:54 Uhr
Ich wollte zum Nachdenken anregen!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Ilse Toth

von:  Ilse Toth

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Interessensgebiet: Heuchelheim
Ilse Toth
34.220
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