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Wie alles begann!

Tierheim Giessen 1995
Tierheim Giessen 1995
Heuchelheim | 1995 wurde der Tierschutz Giessen - dort war ich 20 Jahre Vorsitzende- von einem Amtsveterinär gebeten ,bei der Rettung eines Löwen behilflich zu sein. In Stichworten: wir fanden über die Sendung "Herrchen gesucht" einen Platz auf Mallorca bei Hasso von Schützendorf, der ein riesigen Gelände für Raubtiere hatte. Der Frankfurter Zoo wollte kostenlos eine Flugbox zur Verfügung stellen, die Lufthansa denLöwen kostenlos nach Palma fliegen, eine Tierärztin den Löwen mit einer sog. Hellabrunner Mischung betäuben. Einen Tag vor der Aktion "feierte" der damalige Halter eine Abschiedsparty für seinen Löwen!! Eine angetrunkene Frau ging in den Käfig des Tieres und wurde natürlich angegriffen und verletzt. Daraufhin wurde der Löwe auf behördliche Anordnung erschossen. Durch die Fernsehsendung wurden Tierschützer auf Mallorca auf den TSV Giessen aufmerksam und nahmen Kontakt auf. Eine Frau Lange rief mich an und bat darum, einige kleine Hunde im Tierheim aufzunehmen. Sie betreibe auf der Insel Tierschutz, rettet Hunde von der Strasse und sucht nun in Deutschland gute Plätze. Es wurde bei uns im Vorstand besprochen
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und wir nahmen die Tiere auf. Es war ein Glücksgefühl, den Tieren helfen zu können. Die Giessener Allgemeine schrieb einen Artikel:" im Giessener Tierheim wird spanisch gebellt" ! Was wir nicht wussten, dass wir außer unendlich viel positiver Resonanz auch mit "ausländerfeindlichen" Beschimpfungen zu kämpfen hatten. Einige Bürgermeister des Kreises wollten dem Tierheimschutzverein die Zuschüsse wegen Veruntreuung von Steuergeldern kürzen. Wir haben den Auslandstierschutz verteidigt- wie es leider bis zum heutigen Tag der Fall ist.
Meines Wissens war die Aufnahme der Hunde aus Mallorca vor über 15 Jahren der Beginn des Auslandstierschutzes überhaupt. Mittlerweile gibt es viele fähige und unermüdliche Menschen und Vereine, die das Los der Tiere in Süd- und Osteuropa verbessern möchten. Sie arbeiten Hand in Hand mit den Tierschützern vor Ort mit dem großen Ziel: einen einheitlichen Tierschutz für Europa ohne Hundertausendfache Tötungen von unschuldigen Hunden und Katzen. www.tieroase-heuchelheim.com, iluja@gmx.de

Tierheim Giessen 1995
Tierheim Giessen 1995 
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Manfreds Gruppe
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Kommentare zum Beitrag

Jörg Jungbluth
5.112
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 29.12.2010 um 13:48 Uhr
Ilse, es war gut das du diese Geschichte mal veröffentlichst. Den das war ein Meilenstein, der den gesamten Tierschutz verändert hat.
In den 60er Jahren kamen die ersten "Gastarbeiter" und in den 90er die ersten "Gastbeller". Und beiden Gruppen haben sich bis bis heute gut integriert.
Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 29.12.2010 um 14:01 Uhr
Sie haben wohl recht, Sie kennen sich besser aus. Ich praktiziere seit 20 Jahren Tier- und Menschenschutz. Es gibt keine schwarzen Schafe, keine Mißstände auf der Welt ist alles Gut. Dann müssen wir ja nichts mehr tun.
Danke Frau Toth das Sie mir die Augen geöffnet haben!
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2010 um 14:32 Uhr
Sehen Sie Frau Amstein, das ist der Ton und die Wortwahl, die zu einer fairen Diskussion führt! Was möchten Sie eigentlich? Sie reden von "Fällen", die Sie nicht benennen, Sie beziehen sich auf irgendwelche Internetlinks, die jeder einsetzen kann, egal ob sie der Wahrheit entsprechen oder nicht. Sie sagen, was andere "gesagt" haben. Ich kenne mich in der Tat im Tierschutz aus. Aber ich habe nie behauptet, dass andere das nicht auch tun! Was soll das? Bündeln wir doch all unsere Kraft und helfen den Tieren. Jeder auf seine Art, wie er es für richtig hält und mit wem er zusammen arbeiten möchte. Viele Wege führen zum Ziel!
Frau Dr. Madeleine Martin, die ich gut kenne, hat einmal gesagt: nur wer die Menschen mag, sollte Tierschutz betreiben!
Wie aber schützt man Menschen vor Unheil? Das interessiert mich. Bisher konnten wir nur mit Spenden versuchen, ein bißchen zu helfen.
Andrea Mey
9.766
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 29.12.2010 um 22:15 Uhr
@ Frau Amstein,
eigentlich sollten wir Tierschützer zusammenhalten, denn wir ziehen doch alle am gleichen Strang, oder?
Ist es nicht unser aller Anliegen, wehrlosen und vernachlässigten Tieren zu helfen?
Ob vor der eigenen Haustür oder im Ausland, ALLE Tiere benötigen unsere Hilfe!
Solange die "Menschen", die den Tieren im Ausland unvorstellbares Leid zufügen, nichts dazulernen, müssen wir helfend eingreifen!
Warum wird hier die Arbeit einer Person, die sich seit so vielen Jahren erfolgreich für unsere Mitgeschöpfe einsetzt, in Frage gestellt?
Es gibt wohl doch schwarze Schafe unter den Tierschützern, nämlich jene, die nicht in der Lage sind, die Arbeit anderer zu würdigen!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Ilse Toth

von:  Ilse Toth

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