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Regierung streicht zehntausenden Kindern Schulstart-Packet

Heuchelheim | Wieder werden die Bestraft die lieber fuer kleines Geld arbeiten als sich auf Hartz 4 auszuruhen. Ich habe Heute morgen im Yahoo-Nachrichten diesen Artikel gefunden. Was denken Sie darueben?
Zehntausende Familien mit geringem Arbeitseinkommen müssen einem Zeitungsbericht zufolge wegen der geplanten Hartz-IV-Reform mit Einbußen für ihre Kinder rechnen. Dem Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zufolge sollten Kinder, die wegen des geringen Einkommens der Eltern einen Kinderzuschlag von bis zu 140 Euro erhalten, den Anspruch auf das Schulstarter-Paket im Wert von 100 Euro jährlich verlieren, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" am Donnerstag.
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Elke Ferner, sprach von einem "Skandal". Sie sagte der Zeitung: "Die Bundesregierung macht das genaue Gegenteil dessen, was sie ankündigt: Sie schmälert die Bildungschancen von Kindern aus einkommensschwachen Familien und sie verstößt gegen den Grundsatz: Wer arbeitet, soll mehr haben." Betroffen von der Kürzung sei ein "erheblicher Teil der 300.000 Kinder, die derzeit einen Kinderzuschlag erhalten".

Das Bundesarbeitsministerium räumte der Zeitung zufolge die Kürzung ein. Es seien aber Gespräche mit dem Familienministerium und anderen Ressorts über die Möglichkeit geplant, "das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder aus Bedarfsgemeinschaften auf Kinder aus Familien mit geringen Arbeitseinkommen auszuweiten", sagte ein Ministeriumssprecher der Zeitung

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Kommentare zum Beitrag

Simone Linne
5.040
Simone Linne aus Gießen schrieb am 30.09.2010 um 10:28 Uhr
Ein weiterer Skandal, den wir aber alle wieder schlucken werden ... was denkt sich diese Regierung eigentlich? Und bei jeder Kürzung wird so getan, als ob es eine Verbesserung wäre. Fragt sich nur, für wen?
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2010 um 11:44 Uhr
Es ist unfassbar! Der Staat verabschiedet sich Stück für Stück von seiner sozialen Verpflichtung! Ich bin auch dafür Menschen alle Zuwendungen zu streichen, denen Arbeit angeboten wird und die sie ablehnen.
Aber die Kinder sind doch unsere Zukunft! Sie müssen alle Chancen auf eine gute Schulausbildung bekommen.
Die Parteien sollen sich schämen! Alle reden und keiner sagt was! Und sagen sie was, halten sie es später nicht mehr ein.
Klaus Stadler
4.786
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 30.09.2010 um 12:39 Uhr
Ich bin nach dem 2.Weltkrieg 1947 geboren.Wir waren 3 Kinder und unsere Eltern.Das Einkommen meines Vaters waren 300 DM im Monat.Davon musste alles bezahlt werden.Waren wir arm? Nein. Ich hatte keinen PC,Fahrad usw.
Meine Eltern sorgten fuer uns und wir hatten genug zu essen. Waren wir arm.
Nein. Ich ging nach der Einschulung jeden Morgen mit einem Pausebrot in die
Schule,weil meine Eltern fuer uns gesorgt haben. Und Heute soll der Staat fuer alles verantwortlich gemacht werden.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2010 um 12:55 Uhr
Nein, Herr Stadler, der Staat soll nicht für alles verantwortlich gemacht werden. Ich stimme Ihnen zu, dass die Eltern in erster Linie verantwortlich sind für Ihre Kinder.
Ich bin auch ein Nachkriegskind. Wir haben in den Trümmern gespielt und waren glücklich. Wir haben Nestwärme gehabt und ein intaktes Familienleben. Alle hatten wenig Geld und zum Kaufen gab es nicht viel. Das war der Alltag der Menschen in dieser Zeit. Heute sind- zum Glück- andere Zeiten . Heute klafft zwischen arm und reich eine große Lücke. Kinder sollten aber gleiche Chancen bekommen- wenn sie die Begabung haben. Es gibt unfähige Eltern, wo eine Erhöhung der Bezüge, egal wie sie heißen, nicht den Kindern zugute kommt. Um den KIndern aus solchen Familien die Möglichkeit zu geben, ihr eigenes Leben "gesellschaftsfähig" zu machen, muss der Staat eingreifen. Sonst wächst doch die nächste Generation heran, die nicht arbeiten und uns allen auf der Tasche liegen. Kinder müssen unterstützt, geschützt und gefördert werden. Und dafür zahle ich auch gerne Steuer!
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2010 um 18:12 Uhr
Das verrueckte ist das bei denen gestrichen wird die mit ihrem Gehalt noch Beihilfe beziehen um leben zu koennen. da gehen sie arbeiten obwohl sie weniger haben als manche Hartz 4 Familie und dann wird den Kindern bei der Bildung die Hilfe abgelehnt. Ich bewundere alle die fuer wenig Geld noch arbeiten gehen obwohl sie mit Hartz besser um die runde kommen wuerden. Danke an die Frisoere und Altenpfleger und Taxifahrer die aeglich arbeiten gehen um weniger zu haben aber die Gesellschaft zu endlasten !
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2010 um 19:21 Uhr
Viele Menschen haben einen harten Job und werden viel zu schlecht bezahlt. Diese Leute haben meine größte Achtung! Sie wollen niemanden zur Last fallen, ihr Leben selbst meistern. Für die Kinder in diesen Familien können doch keine Sparmaßnahmen angewandt werden!
Christian Momberger
10.830
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 30.09.2010 um 20:57 Uhr
Ich kann mich nur wiederholen. Das Problem sind die zu niedrigen Löhne und nicht die "zu hohen" Hartz IV-Sätze.
Sicherlich ist das ein Skandal, aber für mich die ganze Regierung Merkel/Westerwelle ein einziger Skandal dem so schnell wie möglich ein Ende bereitet gehört.

Und Herr Stadler, mag sein, dass sie damals alles toll fanden und es trotz alledem geschafft haben nach oben zu kommen, aber die Vermögens- und Einkommensunterschiede sind heute gegen über damals deutlich größer und die Solidarität innerhalb der Gesellschaft mit anderen (z.B. Nachbarn, Alten oder Schwachen) ist heute viel geringer bzw. kaum noch vorhanden. Ich finde schon, dass der Stadt hier mit in der Verantwortung ist. Aber nicht nur der Staat, sondern insbesondere auch die Reichen und Schönen, die in meinen Augen die wirklich spätromischen Dekadenten sind, um mal die Worte eines Herrn Westerwelle zu gebrauchen! ;-)
Mit diesem Artikel wird noch nur wieder versucht die Ärmeren gegen die noch Ärmeren auszuspielen um damit dem Prinzip "Teil und Herrsche", welches die Herrschenden verfolgen, zu einem neuen Erfolg zu verhelfen. Und das macht mich ehrlich gesagt, fast genauso wütend wie die Politik der Regierung.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2010 um 21:08 Uhr
Hallo Christian, welche Regierung hat es besser gemacht als Merkel/Westerwelle? Mir ist keine bekannt!
Christian Momberger
10.830
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 30.09.2010 um 21:53 Uhr
Also ich würde die Frage eher anders herum stellen: Welche Regierung war noch undemokratischer und hat sich noch mehr über den Willen des Volkes hinweggesetzt sowie das Parlament und die Demokratischen Organe und Instrumente übergangen und noch mehr Lobbypolitk für einige wenige gemacht. Also es gab m.E. schon bessere Bundesregierungen auch wenn eigentlich alle nicht wirklich in allem gut waren. Also ich fühle mich in meinem Kommentar zum Ausgang der letzten Bundestagswahl voll und ganz bestätigt: "Also ich finde schwarz-gelb ist das schlechteste, was Deutschland passieren konnte!" (http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/19973/die-gz-wills-wissen-wie-kommt-das-wahlergebnis-bei-ihnen-an/)
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2010 um 22:11 Uhr
Ich habe schon lange die Entscheidung für mich getroffen, nicht über Politik zu diskutieren.
Was ist der Wille des Volkes? Wenn man mit Menschen ins Gespräch kommt, muss man feststellen, dass jeder einzelne für sich Vorteile von der Politik erwartet.
Ich sagte klar und deutlich, es geht uns gut im Vergleich zu anderen Ländern. Auch dann, wenn wir viel zu meckern haben.
"Es Recht zu machen jedermann ist eine Kunst, die niemand kann!" Dieses geflügelte Wort kenne ich seit meiner Kindheit.
Christian Momberger
10.830
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 30.09.2010 um 22:20 Uhr
Also ich kann ihren Entschluss nicht nachvollziehen! Und selbst wenn es uns wirklich besser gehen sollte oder geht als Menschen in anderen Ländern ist das ja kein Grund, dass wir die in Gang gesetzte Spirale nach unten einfach kommentarlos hinnehmen. ;-)

> Was ist der Wille des Volkes? Wenn man mit Menschen ins Gespräch kommt, muss man feststellen, dass jeder einzelne für sich Vorteile von der Politik erwartet.

Das mag ja sein. Aber wenn sich viele Einbringen und ihre Stimme erheben würden, dann könnten "die da oben" gar nicht mehr am Volk vorbei regieren. Das ist doch genau das was die wollen, ein Volk von unpolitischen Duckmäusern die nicht aufbegehren und alles kommentarlos Schlucken. ;-)
Nicole Freeman
7.248
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2010 um 22:27 Uhr
Da gebe ich Ihnen Frau Toth nur recht. Wir haben noch ein sehr gutes soziales Netz das seines gleichen sucht. Die Frage ist nur wie lange noch?
Immer weniger Menschen zahlen in die Kassen ein und immer mehr Menschen benoetigen hilfe zum leben. Wenn wir unseren Kindern aber die Moeglichkeit nehmen gute Bildung zu bekommen, egal wieviel Geld die Eltern haben ,werden sie auch keine stuetzende Saeule des Systhems werden koennen. Bereits jetzt ist zu sehen das Hartz 4 bereits in mehreren Generationen einer Familie bezogen wird. Meiner meinung nach nicht weil die Kinder dumm sind sondern weil die Gesellschaft es nicht fertig bringt die Kinder zu foerdern. Viele Eltern die Bezieher von Beihilfen sind haben nicht die Moeglichkeit ihren Kindern die Unterstuetzung zu geben die sie brauchen. Sei es durch Sprachliche Probleme oder Analphabetismus der in Deutschland staerker vertreten ist wie viele Glauben.Um gute Nachhilfe zu bekommen muss Geld ausgegeben werden das durch diese Einsparung gerade wegfaellt. Bei denen eingespart wird die arbeiten gehen um eben kein Hartzer zu sein
Christian Momberger
10.830
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 30.09.2010 um 22:30 Uhr
Bezüglich ihren letzten Kommentars haben Sie völlig recht Frau Freeman und ich kann ihnen hier nur absolut zustimmen!

Und genau deshalb ist es ja so wichtig, dass die Menschen endlich aufstehen und sich einmischen, damit sich eben was zu ihren Gunsten ändert! ;-)
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 01.10.2010 um 00:40 Uhr
Hallo Frau Toth,
wenn Sie hier zu Recht entrüstet kommentieren, dann diskutieren Sie über Politik(!) und das ist auch gut so!!!
über Poltitik zu diskutieren, sich für etwas einsetzen, bedeutet gerade nicht parteipolitik zu betreiben, sondern sich für die Interessen und Bedürfnisse der Menschen einsetzen, und wenn dies dann eine Partei auch tut, dann ist das zwar gut, aber entscheiden sollte immer das Volk!

Hallo Christian,
auch wenn die derzeitige Regierung das schlechteste und unsozialste ist was wir je hatten ist es trotzdem falsch auf andere Parteien zu setzen, die zum Beispiel in ihrer Regierungszeit mit der Agenda 2010 den Anfang der Umverteilung von unten nach oben gemacht haben. Zu stärken sind alle überparteilichen Bürgerbewegungen, die nur den Interessen der Bevölkerung und nicht irgendwelchen Parteien verpflichtet sind! Die Entscheidung welche Vorhaben von der Politik umgesetzt werden fällt sowieso schon lange nicht mehr im Parlament, die Entscheidungen treffen Banken und Konzerne und da ist es (fast) egal wer gerade "regiert".

Wieso schreibt hier keiner für was der Staat alles nach wie vor Geld in Hülle und Fülle hat? Was ist mit den Milliarden für die Banken? Mit dem Verzicht auf Vermögenssteuer? Mit der Finanzierung des Afghanistankrieges? usw.
Lassen wir uns doch nicht auf solche Diskussionen ein, geht`s dem einen Armen noch schlechter wie dem anderen!!!
Geld ist genug da, es muss nur anders verteilt werden! Deshalb, Hartz IV - Sätze rauf (oder am besten weg mit Hartz IV) und Mindestlöhne für alle z.B. 10,- Euro! Und wenn dies dann auf Kosten der Banken und Konzerne geht, ist völlig klar, aber das sollte uns so was von egal sein!
Und Herr Stadler, das Geld, das der Staat ausgibt (oder auch nicht) ist UNSER Geld und da sollten wir auch ein entscheidendes Wörtchen mitreden dürfen wofür es verwendet wird!
Christian Momberger
10.830
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 01.10.2010 um 06:27 Uhr
Hallo Stefan,

bezüglich Deines Kommentars zu Frau Thoth kann ich nur zustimmen!

Und zu dem Teil der mich betrifft kann/muss ich folgendes antworten:
> auch wenn die derzeitige Regierung das schlechteste und unsozialste ist was wir je hatten ist es trotzdem falsch auf andere Parteien zu setzen, die zum Beispiel in ihrer Regierungszeit mit der Agenda 2010 den Anfang der Umverteilung von unten nach oben gemacht haben.

Das habe ich auch nie getan und würde ich auch nicht tun! Ich hatte alle Bundesregierungen seit 1949 in meiner Aussage betrachtet. Mir ist klar, dass es rot-grün waren, die das ganze eingeführt haben.

> Zu stärken sind alle überparteilichen Bürgerbewegungen, die nur den Interessen der Bevölkerung und nicht irgendwelchen Parteien verpflichtet sind!

Du meinst die außerparlamentarische Bewegung?

> Die Entscheidung welche Vorhaben von der Politik umgesetzt werden fällt sowieso schon lange nicht mehr im Parlament, die Entscheidungen treffen Banken und Konzerne und da ist es (fast) egal wer gerade "regiert".

Da hast Du völlig recht! Aber trotzdem behaupte ich, so unverforen wie jetzt war noch keine Bundesregierung, dass sie 1 zu 1 Texte der Lobbyisten und Konzerne in Gesetze gießt und geheime Kungeleien vorbei am Parlament macht.

> Wieso schreibt hier keiner für was der Staat alles nach wie vor Geld in Hülle und Fülle hat? Was ist mit den Milliarden für die Banken? Mit dem Verzicht auf Vermögenssteuer? Mit der Finanzierung des Afghanistankrieges? usw.
Lassen wir uns doch nicht auf solche Diskussionen ein, geht`s dem einen Armen noch schlechter wie dem anderen!!!
Geld ist genug da, es muss nur anders verteilt werden! Deshalb, Hartz IV - Sätze rauf (oder am besten weg mit Hartz IV) und Mindestlöhne für alle z.B. 10,- Euro! Und wenn dies dann auf Kosten der Banken und Konzerne geht, ist völlig klar, aber das sollte uns so was von egal sein!

Absolute Zustimmung,Stefan! Ganz meiner Meinung! Genauso sehe ich das auch!
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 01.10.2010 um 16:08 Uhr
Hallo Christian,

"mir ist klar, dass es rot-grün waren, die das ganze eingeführt haben" = dass du(!) das weisst habe ich nicht bezweifelt :-)) , nur man muss dies, und das tun wir zur Zeit auch überall wenn es um Aktionen/Konferenzen zur DGB-Kampagne "gerecht geht anders" geht, allen immer wieder klar machen, sonst besteht die Gefahr, dass wir uns von "falschen Freunden" vereinnahmen lassen, die jetzt in der Opposition wieder tönen wie sozial sie doch Politik machen würden....

Ja, ich meine die außerparlamentarische Bewegung! Alle 4 Jahre "ein Kreuzchen machen" hat erstens mit Demokratie nichts zu tun und wird zweitens nichts ändern

Richtig, es gab noch keine Regierung, die so unverfroren und offen die Interessen der Wirtschaft (zum Teil sogar per Gesetz) umsetzt. Nur, das so genannte "kleinere Übel" soll`s dann vielleicht beim nächsten Mal wieder richten, wenn die Bevölkerung mitspielt. Diese Wechselspielchen von einer Regierungskoalition zu anderen durchschauen aber auch immer mehr Menschen!
Peter Herold
24.460
Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.10.2010 um 17:01 Uhr
rot/grün kann nach Aussage einiger schlecht gewesen sein, aber woher kam denn der Aufschwung den die rot7schwarze Regierung und hier besonders der schwarze Teil für sich als Erfolg verbucht hat? Das war eindeutig durch rot/grün eingeleitet worden. Jetzt wird von scharz/gelb wieder alles an die Wand gefahren.
Christian Momberger
10.830
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 01.10.2010 um 17:15 Uhr
Hallo Stefan,
danke für Deine Erläuterung. Ich gebe Dir völlig recht!
Klaus Stadler
4.786
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 01.10.2010 um 20:12 Uhr
Wr hat denn Hartz vier ins Leben gerufen.Wer hat denn alle Dämme brechen
lassen und dem großen Kapital aus den USA die Möglichkeiten eröffnet um
in Deutschland Firmen aufzukaufen,auszusaugen und dann zu zerschlagen.Die SPD und ihr Superkanzler zusammen mit Joschka.
Also erzählt uns nichts und bleibt bei der Wahrheit.Sagt lieber den Leuten
die jeden Tag arbeiten gehen und ihre Steuern bezahlen wie sie von allen Politikern beschissen werden.
Christian Momberger
10.830
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 01.10.2010 um 20:37 Uhr
Herr Stadler, sie haben völlig recht! Und ich persönlich habe nie rot-grün verteidigt, geschweige denn dass ich jemals Herrn Schröder und die SPD oder die Grünen bei einer Bundestagswahl gewählt habe.
Klaus Stadler
4.786
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 01.10.2010 um 22:18 Uhr
Wir als Wähler und Steuerzahler sollten mehr Transperenz und Offenheit von den Politikern fordern.Warum wird nicht offen und ehrlich über Sozialmißbrauch gesprochen? Warum wird soviel vertuscht und verheimlicht! Irgendwann richtet sich diese Verhaltensweise gegen die Politiker und dann ist das Geschrei groß.Die Damen und Herren sollten ihr Wahlvolk nicht für naiv und blöd halten.Auch am sogenannten Stammtischgeschwätz ist etwas wahres drann.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 01.10.2010 um 22:22 Uhr
Herr Stadler, Ihr letzter Satz spricht mir aus der Seele.
Wir werden Tag für Tag von der Politik beschissen. Alle, die gewählt werden wollen, wollen es ja so viel besser machen. Und wenn sie am Ruder sind?
Geht der Mist weiter!
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 01.10.2010 um 23:11 Uhr
Genau, Herr Stadler, die Verurteilung des so genannten "Stammtischgeschwätzes" kommt meist aus einer Ecke von Leuten, die Stammtische nur vom Hörensagen kennen oder als illustre Runde im Fernsehen = und da ist "Geschwätz" schon zutreffend :-)

die Menschen, die sich u.a. an "Stammtischen" nicht nur über Fussball sondern "über Gott und die Welt" unterhalten, haben meist mehr Ahnung von "Politik" und den Sorgen und Bedürfnissen der Menschen, als die, die über sie urteilen! Und das dort Hetze gegen Minderheiten und ähnliche Aussagen getroffen würden, diese Behauptungen kommen aus der gleichen Ecke!
Aber zu Stammtischen trauen sich unsere Politiker nicht, sie geben höchstens ihr Geschwafel in Bierzelten als "Stammtischniveau" aus = und da sind wir wieder am Anfang, von Stammtischgesprächen haben sie "null Ahnung"!
Christian Momberger
10.830
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 02.10.2010 um 00:44 Uhr
Stimmt, die Politiker trauen sich ja nicht mal, hier bei der GZ auf Fragen und Kommentare zu ihren Verlautbarungen und ihrem Wahlkampf bla bla einzugehen. ;-)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Nicole Freeman

von:  Nicole Freeman

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