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Legendäre Terrakotta-Armee in Weilburg!

Heuchelheim | Wir hatten schon viel von der Ausstellung in Weilburg gelesen und waren neugierig geworden. Im Internet informierten wir uns über die Ausgrabungen dieser archäologischen Sensation- die Entdeckung der Terrakotta-Armee im Jahre 1974 in China aus der Zeit des ersten chinesichen Kaisers Qin Shi Huang Di (259-210 v. Chr.). Inzwischen gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir haben diesen Ausflug nicht bereut und waren fasziniert von den Figuren, die das "achte Weltwunder" präsentiert. Auf einer Fläche von 12.000 qm werden originalgetreue Nachbildungen von über 350 Terrakotta Soldaten, 24 Pferden, vier Streitwagen, zwei bronzenen Kaisergespannen sowie Waffen, Gefäße , Bilder und viele andere Exponate gezeigt. Eindrucksvoll ist das Bild der Macht, des Reichtums und der hohen Kultur aus der Blütezeit des ersten Kaiserreiches. Die 26 m lange Nachbildung der Chinesischen Mauer ist beeindruckend.
Im Internet kann man sich über die imposanten Ausgrabungen in China informieren. 7000 Tonkrieger wurden erstellt , man schaut in Gesichtszüge , wo keines dem anderen gleicht, hat das Gefühl, sich in einer anderen Zeit zu befinden.
700 000 Arbeiter , Künstler und Architekten ließen in 37 Jahren eine atemberaubende ober- und unterirdische Welt entstehen mit Flüssen und Seen- eine eindrucksvolle Grabanlage, in der der chinesische Kaiser sich beschützt wissen wollte. Ein Leben nach dem Tod mit allem, was er zu Lebzeiten hatte: uneingeschränkte Macht im Jenseits. Kaiser QinShi Huang Di starb früh an einer Bleivergiftung. Sein Sohn führte das Reich in den Ruin.


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Terrakotta Armee (1)
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Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
19.808
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.09.2010 um 13:40 Uhr
Letztes Jahr waren wir anläßlich eines Cousinentreffens in Weilburg und hatten eine Führung in diesem Museum. Absolut empfehlenswert!
Ilse Toth
34.660
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.09.2010 um 14:01 Uhr
Ich werde noch einmal mit meinem Enkelkind hinfahren und es mit einem Besuch in der Bubacher Kristallhöhle verbinden.
Hallo Lieber Leser
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Ilse Toth
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