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Hilfe, wo ist meine Katze?

Schmerzlich vermisst!
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Heuchelheim | Schätzungsweise 100 000!! Katzen verschwinden in Deutschland und werden nie mehr gefunden. Man kann nur Vermutungen anstellen, was mit den Tieren passiert ist. In früheren Jahren wurden von dubiosen Menschen Katzen für Versuchslabore eingefangen. Heute dürfen für Tierversuche "nur" noch für diesen traurigen Zweck gezüchtete Tiere eingesetzt werden. Aber wo sind all die vielen Katzen? Viele werden sicherlich überfahren, sind gleich tot und werden entsorgt, einige der verletzten Katzen verkriechen sich und sterben. Es werden auch Tiere mitgenommen, weil Menschen glauben, es handele sich um ausgesetzte und heimatlose Katzen. Entweder behalten diese Personen die Katzen oder geben sie in einem Tierheim ab. Katzenhasser fangen Katzen, um sie weit entfernt von ihrem Zuhause auszusetzen. Und es werden viele Katzen erschossen, die sich zu weit vom letzten Haus eines Ortes entfernen. Der Abschuss einer Katze muss nicht gemeldet werden. Für die verzweifelten Tierbesitzer ist es oft unerträglich, nicht zu wissen, was mit ihrem Liebling geschehen ist. Tierheime und Tierärzte werden verständigt, Zeitungsanzeigen
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aufgegeben, Zettel verteilt, Strassenmeisterei und Polizei angerufen. Nichts! Wichtig ist, dass Freigängerkatzen einen Chip oder eine Tätowierungsnummer im Ohr haben. Diese muss entweder beim Deutschen Tierschutzbund oder bei der TASSO Haustierzentrale gemeldet werden. Dort werden die Tiere registriert und die Tierbesitzer bekommen einen Haustierausweis. Wird das vermisste Tier bei einer Tierschutzorganisation oder einem Tierarzt abgegeben, liest man diese Nummer mit einem Lesegerät ab und verständigt Tasso sowie den DTB . In kurzer Zeit schon erfährt der Tierbesitzer, wo er sein Tier wieder abholen kann. Das ist der Glücksfall! Die unendlich vielen anderen Katzen bleiben verschwunden, ihr ihr Schicksal wird niemals geklärt. Man sollte seiner Katze auf keinen Fall spät abends oder gar nachts Freigang gewähren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten Tiere um diese Zeit verschwinden. Auch ist es aufgefallen, dass Katzen nicht mehr nach Hause gekommen sind, wenn Körbe vor den Häusern aufgestellt werden, in die man Kleidung oder Schuhe legen soll. Es handelt sich hierbei oft um nicht genehmigte Sammlungen. Tierschützer bitten die Menschen seit Jahren ein wachsames Auge auf Fahrzeuge zu haben, die langsam und suchend durch die Strassen der Ortschaften fahren. Meistens handelt es sich um kleine Transportfahrzeuge. Die Fahrer steigen aus, um in Höfe und Gärten zu schauen. Sprechen Sie die Leute an, fragen, ob sie etwas suchen. Achten Sie auf Miauen aus diesen Autos! Schreiben Sie die Autonummer auf!
Kater Lucky wird auch nach sechs Wochen noch verzweifelt gesucht! Der graue Tabbykater war ein zutrauliches Tier! Trotz aller Suchaktionen bleibt der kastrierte Lucky spurlos verschwunden. Oder hat ihn vielleicht ein GZ Leser gesehen?
www.tieroase-heuchelheim.com, Tel. 0641/65960

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Kommentare zum Beitrag

Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 26.07.2010 um 12:27 Uhr
Hallo Frau Toth,
schon mal an eine Suchanzeige in der GZ-Printausgabe gedacht?
Sabine Mayer
599
Sabine Mayer aus Pohlheim schrieb am 26.07.2010 um 12:33 Uhr
Die Tassomarke kann ich nur empfehlen für Freigänger. Unser Kater war auch mal 3 Tage verschwunden, da war er ca. 6 Monate. Bei einer netten Familie konnten wir ihn wieder abholen. 2 Tage hat der Kater unter dem Auto bei ihnen im Hof verbracht, bis sie es entlich geschafft haben ihn unterm Auto hervorzulocken und die Nummer auf der Tassomarke zu lesen. Wie er da hinkam weiß niemand, er war etwas verschüchtert als wir ihn abholten.
Unser Kater wird nun 11 Jahre alt und war seit diesen Erlebnis nie wieder lang und weit von zuhause weg.
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.07.2010 um 12:37 Uhr
Hallo Frau Glinke, ich werde es der Katenbesitzerin vorschlagen.
Da hat Ihr Kater Glück gehabt, Frau Mayer! Durch Tasso haben schon viele Tiere ihre Familie wieder gefunden.
KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 26.07.2010 um 13:41 Uhr
Leider haben wir unsere Luzi seit über einem Jahr nicht mehr gesehen. Sie war schwanger und am errechneten Tag ihrer Niederkunft verschwand sie. Der Termin für das Chippen war nach der Geburt ihrer Kitten geplant.
Und Tasso sei dank, haben wir mit kostenlosen Aushängen (auch von Tasso) unseren Jim, Luzis Bruder, nach sieben Wochen wiedergefunden. Am anderen Ende von Marburg. Es ist uns bis heute ein Rätsel, wie er dorthin gekommen ist.

Wir haben daraus gelernt und suchen immernoch: So schnell wie möglich tättowieren oder chippen lassen.
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.07.2010 um 13:45 Uhr
Leider steigen Katzen auch immer wieder unbemerkt in Autos und landen irgendwo. Selbst unter der Autohaube sind sie schon als blinde Passagiere mitgefahren! Wie schrecklich, eine hoch schwangere Katze zu verlieren und nichts über ihren Verbleib zu erfahren.
KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 26.07.2010 um 13:46 Uhr
Die Auto-Theorie klingt für uns auch am logischsten. Zumal Sommer war und alle Fenster unten. Und er hat seitdem tierisch Angst vor Autos. Nicht nur vor fahrenden.
KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 26.07.2010 um 13:48 Uhr
Mysteriös ist nur, dass innerhalb des letzten Jahres ungefähr zwanzig Katzen alleine innerhalb dreier Straßen (und die sind nicht lang) verschwunden sind.
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.07.2010 um 13:59 Uhr
Ich habe schon oft erzählt bekommen, dass Katzenhasser die Tiere anlocken und sie weit entfernt von ihrem Zuhause in Feld und Wald aussetzen. Zwar hat eine Katze ein gutes "Heimfindevermögen", trotzdem schaffen viele nicht, ca. 30 km unbeschadet ihr Heim zu finden.
Was Sie erzählen, liebe Frau Pöppler, klingt sehr nach Menschen, die Katzen vernichten wollen. Oft sind es fanatische "Vogelfreunde", die behaupten, dass Katzen Vögel ausrotten. Ich habe vier Katzen und den Garten voller Vögel. Aber bei uns sucht man auch exotische Pflanzen vergebens und der Rasenmäher saust auch nicht wöchtentlich über die Wiesen.
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von:  Ilse Toth

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Ilse Toth
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