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Pädagogen heben Schatz der Könige - Fortbildung des SuchtHilfeZentrum Gießen

Theorieunterricht direkt im Wald
Theorieunterricht direkt im Wald
Heuchelheim | Am Samstag, den 8. Mai 2010 war eine Gruppe von Erwachsenen im Kinzenbacher Wald unterwegs, um den Schatz der Könige zu finden. Dieses Abenteuer war für Padägogen und Interessierte gedacht, um ihnen Live-Rollenspiel anhand eines vierstündigen Abenteuers näher zu bringen.

Nachdem die Gruppe die Hälfte einer Schatzkarte gefunden hatte, machte sie sich auf die Suche. Mit Hilfe einiger freundlicher Waldbewohner und nach einigen gefährlichen Hindernissen (z. B. das Klettern durch ein Riesenspinnennetz) kamen sie zum Kartografen Seramonk, welcher seinen Kummer in Alkohol ertrank und wenig gesprächig war. Die Teilnehmer wollten jedoch an dessen andere Kartenhälfte gelangen und ließen hierbei nichts unversucht, was schließlich zum Erfolg führte. Nach weiteren Gefahren und einigen Waffenübungen mit einem Ritter kam man seinem Ziel immer näher. Eine Horde Orks lauerte der Gruppe kurz vor dem Schatz auf, wurde aber glorreich zurückgeschlagen. Dem Schatzwächter konnte man schließlich den Schatz mit Hilfe eines befreundeten Kobolds und einem Trick abringen und unter sich aufteilen.

Die Story war sicherlich nicht
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für Erwachsene ausgelegt, doch so war es den beiden Leitern der Fortbildung, Daniel Steinbach (Waldritter e.V.) und Tara Tobias Moritzen (SuchtHilfeZentrum), möglich, das Thema Live-Rollenspiel für Kinder und Jugendliche anschaulich darzustellen. Thematischer Inhalt dieses Abenteuers war nicht der Schatz, sondern der Kartograf mit seinem Alkoholproblem. Jede Gruppe, egal ob Erwachsene oder Jugendliche, geht mit dieser Herausforderung anders um. Doch auch wenn das SuchtHilfeZentrum Gießen Veranstalter dieser Fortbildung war, so sollte nicht die Suchtprävention Hauptthema sein, sondern das Live-Rollenspiel als pädagogisches Konzept vorgestellt werden.

Im Anschluss des Abenteuers gab es noch einen vierstündigen Theorieteil, der mit einer Reflexion des Vormittags und den Erwartungen für den zweiten Teil begann. Nach einer kurzen Vorstellung über den pädagogischen Einsatz in von Live-Rollenspiel in Deutschland, Dänemark (hier gibt es die Østerskov Efterskole, eine Schule für Live-Rollenspiel) und dem europäischen Ausland wurde über die pädagogischen Dimensionen des Live-Rollenspiels referiert. So sind die Kinder heutzutage hohen Anforderungen ausgesetzt und ein Live-Rollenspiel ermöglicht es spannende Abenteuer zu erleben, die heimische Natur zu erkunden, soziale Fertigkeiten spielerisch zu erlernen und sich ganz der eigenen Phantasie hinzugeben.

Auf der Suche nach den richtigen Tierspuren und Bäumen
Auf der Suche nach den richtigen Tierspuren und Bäumen
In den letzten zwei Stunden wurden die Möglichkeiten der Vermittlung von Lerninhalten sowie Vorbereitung und Einsatzmöglichkeiten eines Live-Rollenspiels besprochen. Neben historischen Themen können auch Physik und Mathematik vermittelt werden. Das SuchHilfeZentrum Gießen setzt es aktuell gemeinsam mit den Gemeinden des Kommunalen Konzept (Biebertal, Heuchelheim, Lich, Staufenberg und Wettenberg) für die Suchtprävention ein. Der Waldritter e.V. bemüht sich derzeit um den Aufbau einer Waldritter-Gruppe in Gießen, für die noch weitere Gruppenleiter gesucht werden. Nach der Abschlussrunde bekam jeder Teilnehmer ein schriftliches Handout, Literatur zum Thema und eine Teilnehmerbescheinigung zur Fortbildung.

Insgesamt ein sonniger Tag im Wald mit viel Bewegung und vielen neuen Eindrücken und Informationen. Die nächste Fortbildung dieser Art wird es voraussichtlich im nächsten Jahr geben.

Infos unter:
www.shz-giessen.de
www.waldritter.de

Theorieunterricht direkt im Wald
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Auf der Suche nach den richtigen Tierspuren und Bäumen
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Der Kartograf gibt die zweite Kartenhälfte an die Abenteuergruppe
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Der Schatzwächter war die letzte Hürde
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von:  Stephan Langenbach

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