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Ein herzhaftes Früchtchen!

Eine Apfelsine? Nein!
Eine Apfelsine? Nein!
Heuchelheim | Beim Einkaufen viel mir eine Frucht auf, die aussah wie eine verrunzelte Orange. Dann sah ich den Preis für ein Stück - meine Vermutung konnte nicht stimmen. Ich nahm das schrumpelige und höckerige "Ding" in die Hand und las: UGLI.
War das nun ein Schreibfehler und sollte ugly heißen? Denn häßlich sah es wahrlich aus. Meine Neugierde siegte und ich kaufte ein Stück. Sofort schaute ich im Internet , was ich da erworben hatte. Eine Zitrusfrucht- das war klar, eine Kreuzung zwischen Grapefruit, Orange und Tangerine , Anbaugebiet in der Hauptsache Jamaica. Der Geschmack war natürlich eine Mixtur der drei Obstsorten. Was auch sonst? Mir drängt sich nun die Frage auf, müssen wir bei der Vielfalt der Früchte, die uns die Natur schenkt, wirklich solche Kreuzungen kreieren? Wie reagiert die Natur darauf? Mich würde Eure Meinung interessieren.

Eine Apfelsine? Nein!
Eine Apfelsine? Nein! 
Und immer noch keine Apfelsine!
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Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
19.359
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 03.02.2010 um 16:29 Uhr
Ich habe kürzlich eine Sweetie gekauft, wie ich mir dann ergoogelt habe, eine Kreuzung zwischen Grapefruit und Pampelmuse. Ich muß keine mehr haben. Grapefruits esse ich sehr gerne, Pampelmusen kenne ich weniger. Aber Sweetie ist m.E. unnötig.
Ilse Toth
34.031
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 03.02.2010 um 18:52 Uhr
Wenn Menschen Früchte oder Gemüse verändern, geht es immer auf Kosten des Aussehens oder des Geschmacks.
Gestern habe ich gelesen, dass es Tomaten geben soll, die 3 Monate haltbar sind. Na, dann guten Appetit!
Regina Appel
4.738
Regina Appel aus Gießen schrieb am 03.02.2010 um 19:34 Uhr
Wer weiss, wie wir anschließend aussehen oder werden, wenn wir solche Sachen oft essen.
Ilse Toth
34.031
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 03.02.2010 um 20:19 Uhr
Wer doch nicht schlecht! Wir essen "Antimatschtomaten" und sind bis ins hohe Alter faltenlos und haben einen knackigen Po!!
Marion Wallenfels
2.049
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 04.02.2010 um 00:03 Uhr
Liebe Frau Toth, probieren geht über Studieren, aber im Ernst - ich möchte so eine Mixtur nicht und ich bevorzuge auch Essen ohne Gentechnik, allerdings wissen wir es nicht immer, denn es besteht leider noch keine Deklarationspflicht.
Heute hatte ich beim Einkaufen ein Rapsöl in der Hand mit der Aufschrift: Ohne Gentechnik hergestellt. Ich glaube fast, dass bald die Lebensmittel "OHNE" die Ausnahmen sein werden.
Ilse Toth
34.031
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.02.2010 um 10:50 Uhr
Da von Menschen gemacht wird, was machbar ist, stimme ich Ihnen zu, liebe Frau Wallenfels. Wenn ich daran denke, dass wir schon Babys wunschgemäß herstellen können, dann werden sich ungeahnte Möglichkeiten für "Lebensmittelherstellung" auftun.
Die Welt muss satt werden- so das Argument. Es soll sich jeder die Frage beantworten, ob sich hungernde Menschen auf unserer Erde diese Lebensmittel leisten können?
Die Zerstörung der Lebensräume erzeugt Hungersnöte, die Gentechnik wird die Menschen nicht satt machen.
Die Frucht Ugli ist aber kein solches Produkt.
Marion Wallenfels
2.049
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 04.02.2010 um 19:10 Uhr
Die Antimatschtomate ist aber so ein Produkt, liebe Frau Toth, und so ein Produkt ist reiner Luxus und überflüssig, aber leider werden wir es vorläufig nicht erfahren welche Tomaten usw. gentechnisch behandelt sind oder nicht, aber man arbeitet daran, dass auf diesem Gebiet Deklarationspflicht eingeführt wird.
Ich denke, die Gentechnik wird nur benutzt, um die Hersteller noch satter zu machen, aber die hungernde Weltbevölkerung hat davon am allerwenigsten etwas, die können sich ja noch nicht einmal ganz normale Lebensmittel leisten, leider.
Ilse Toth
34.031
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.02.2010 um 23:12 Uhr
Ja, mit jedem Wort sprechen Sie mir aus der Seele.
Eigentlich hätte die Erde genug für uns alle. Aber nicht genug für unsere unersättliche Gier. Und diese Gier hat die Armut in die sog. 3. Welt gebracht.
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Ilse Toth
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