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SPD-Landratskandidatin Anita Schneider und Rüdiger Veit zu Gast bei der Firma Berkenhoff in Kinzenbach

Heuchelheim | Die Firma Berkenhoff mit Sitz in Heuchelheim-Kinzenbach besichtigten dieser Tage die SPD-Landratskandidatin Anita Schneider und der Bundestagsabgeordnete Rüdiger Veit. Geschäftsführer Jürgen Christian Schütz und der Leiter der Produktion, Pascale Papadakis begrüßten die beiden Sozialdemokraten und informierten mit einer Präsentation über Produkte, Anwendungsgebiete und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens.
Berkenhoff, international bekannter unter der Dachmarke bedra, fertigt seit über 100 Jahre an den Standorten in Kinzenbach und Merkenbach (Lahn-Dill-Kreis) Feindrähte, die weltweit große Anerkennung genießen und vielfältige Verwendung finden. 570 Mitarbeiter an beiden Standorten produzieren Drähte in den Geschäftsfeldern Funkenerosion, Elektronik, Schweißtechnik, Medizintechnik und Spezialanfertigungen. Dass bedra in vielen Bereichen dabei auch eine führende Position im Weltmarkt innehat, lobten die Sozialdemokraten. “Es ist beeindruckend zu sehen, wo überall Drähte aus Kinzenbach zum Einsatz kommen, sei es weltweit im Automobilbau beim Schweißen von Karosserien, im Maschinenbau oder auch in Zahnbürsten und Brillen. Die Region kann stolz auf ein so erfolgreiches Unternehmen sein, das mit moderner Technologie seine Produkte in alle Welt exportiert“, so Schneider und Veit.
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Beim anschließenden Rundgang mit Produktionsleiter Pascale Papadakis über das Betriebsgelände konnten sich Anita Schneider und Rüdiger Veit ein Bild von der Produktion der Feindrähte machen. Dabei wurde deutlich, dass die Weltwirtschaftskrise auch vor einem erfolgreichen Unternehmen wie bedra nicht Halt macht. Nur eine einzige der unternehmenseigenen Gießereien war an diesem Werktag in Betrieb. „Die nächsten Jahre werden die schwierigsten Jahre in der über 100jährigen Unternehmensgeschichte“, erklärte Geschäftsführer Jürgen Christian Schütz und verwies auf den Einsatz der Kurzarbeit, die seit November 2008 in Kinzenbach und seit Januar 2009 in Merkenbach für die Beschäftigten angewendet werde.
Für den Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit war es „bedrückend, die Produktionshallen so leer zu sehen.“ Kurzarbeit sei das Instrument der Wirtschaftskrise. „Damit können Entlassungen vermieden und Fachkräfte in den Betrieben gehalten werden, die wir nach der Krise dringend benötigen, um möglichst schnell wieder Wachstum und Beschäftigung zu schaffen. Es ist gut und richtig, dass auf Initiative von Arbeitsminister Olaf Scholz die Dauer der Kurzarbeit auf 24 Monate verlängert worden ist“, so Veit weiter.
Landratskandidatin Anita Schneider betonte die Bedeutung der Vernetzung zwischen Politik und Wirtschaft. „Die Bestandspflege ist wichtiger Teil einer guten kommunalen Wirtschaftsförderung. Politik muss die Probleme der ortsansässigen Unternehmen kennen und ihnen helfen. Insbesondere in schwierigen Zeiten ist ein guter Draht zwischen Politik und örtlichen Unternehmen wichtig, auch um im Interesse der Beschäftigten frühzeitig auf wirtschaftliche Probleme reagieren zu können“, erklärte Schneider.
Abschließend sagten die Sozialdemokraten ihre Unterstützung zu. „Es ist uns wichtig, in Zeiten der Krise möglichst die Beschäftigten in den Betrieben zu halten und sie weiter zu qualifizieren. Politik kann helfen, dass Unternehmen mit zukunftsfähigen Konzepten gestützt, ihre Standorte in der Region gesichert und Entlassungen vermieden werden. Dafür setzen wir uns ein“, so Schneider und Veit.

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