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Nach dem Klo und vor dem Essen- Hände waschen nicht vergessen!

Heuchelheim | Jedes Jahrhundert hat seine Epidemie.
Im Vergleich zu unseren Vorfahren haben wir es gut. Wir sind heute in der Lage den Erreger zu erkennen und entsprechend vorzusorgen.
Panikkäufe nutzen nichts!
Überhaupt nutzt Panik nichts! Je mehr man Angst vor einer Krankheit hat, um so schneller wird man Krank. Die Psyche macht es möglich. Wir leben heute in einer Zeit, wo wir sauberes Trinkwasser aus der Leitung direkt ins Haus geliefert bekommen. Beste Qualität. Es gibt den Lieferservice und den Paketdienst, wenn wir ernsthaft erkrankt sind. Wir leben in einer Zeit, in der wir wissen, wie die Krankheit übertragen wird. Unsere Medizin ist so weit entwickelt, dass wir schnell und gut versorgt werden können. Händewaschen mit Seife und das mehrfach am Tag könnte bereits helfen. So das Gesundheitsamt. Desinfektionsmittel nutzen effektiv, wenn die Hände bereits gewaschen wurden. Sie sind kein Ersatzmittel für Seife und gründliches Waschen. Zu viel Desinfektionsmittel macht die Haut der Hände trocken, rissig und anfälliger für Keime.
Schaut man sich die Stadtgeschichte Gießens an, wird es deutlich. Die erste dokumentierte
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Seuche (4)Epidemie (3)Angst (16)
Epidemie in der Stadt war im Jahre 1529. Die Pest raffte 1500 Gießener Bürger dahin. Das war zu dieser Zeit über die Hälfte der Bevölkerung. Es waren so viele, dass man die Toten auf einem Pestacker außerhalb der Stadtmauern verscharrte. Der Pestacker wurde später zum alten Friedhof. Man hatte keine Ahnung wo die Pest herkam, wie sie sich verbreitete und wie man sich schützen kann. Es gab keine Kanalisation, kein sauberes Wasser aus der Leitung. Man rannte in die Kirche um zu beten, dabei hüpften die Flöhe von einem Menschen zum nächsten. Die Stadt brauchte lange um die Folgen der Pest wieder auszugleichen. Waren es doch sehr oft die Kinder, die verstarben. Es dauerte etwas mehr als 100 Jahre, da kam sie wieder, die Pest.
In den Jahren 1634–1635 wurde Gießens Bevölkerung abermals fast halbiert. Hier liefen die Ärzte mit der Pestmaske herum. Sie trugen eine Maske mit einem Schnabel vor der Nase. In diesem Schnabel wurden Gewürze wie die Muskatnuss gesteckt, da man der Meinung war, dass die Pest von der schlechten Luft in der Stadt kommt. Dabei waren es die schlechten hygienischen Bedingungen, die der Pest erneut die Tore der Stadt geöffnet haben. Auch von diesem Schicksalsschlag erholte sich die Stadt. Sie wuchs und platzte aus ihren Mauern. 1892-1894 erlebte die bis dahin im Aufschwung befindliche Stadt die nächste Epidemie. Cholera, Pocken und Typhus breiteten sich in der Stadt aus. In guter Absicht dem Fieber geplagten ein feuchtes Tuch auf die Stirn gelegt konnte tödlich sein. Kein geringerer als Robert Koch forschte an den Krankheiten und besuchte zu dieser Zeit unsere Stadt. Nachdem auch an diesen Krankheiten sehr viele Gießener Bürger gestorben waren, wurde die Kanalisation und das Wasserwerk gebaut. Man hat aus den Krankheiten gelernt wie wichtig die Hygiene und sauberes Trinkwasser für uns Menschen ist. Wir haben gelernt wie wichtig Information ist. Zu viel Information kann aber Panik verursachen. Panik ist kein guter Ratgeber!

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Kommentare zum Beitrag

Ulrich Nass
70
Ulrich Nass aus Buseck schrieb am 13.03.2020 um 13:12 Uhr
Sehr gut . . . trotzdem zwei Anmerkungen :
- das Virus kennen wir noch nicht wirklich ! (eine Problem für alle Prognosen)
- gute Information kann niemals Panik erzeugen
Panik entsteht, wenn Menschen nicht verstehen (können)
Nicole Freeman
10.704
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 13.03.2020 um 13:42 Uhr
wenn ich sehe was jetzt über den tv über die krankheit verbreitet wird dann grrr... das ist panikmache. der mensch ist ein herdentier. fängt einer an den supermarkt zu plündern, denkt der nächste er müsse das auch. vorsicht ist gut, keine frage aber...
ja wir müssen noch vieles über den erreger lernen, aber wir haben die möglichkeiten viel schneller zu einem Ergebnis zu kommen. der Technik und den Fachkräften sei dank!
Ilse Toth
38.238
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 13.03.2020 um 14:15 Uhr
Panikmache ist ein schlechter Ratgeber und hilft niemanden.
Unterschätzen darf man allerdings diese Situation nicht! Jeder ist gut beraten, keine Veranstaltungen zu besuchen und sich vor Menschenmengen fern zu halten. Zur Begrüßung Hände geben, sollte man unterlassen. Das beste Desinfektionsmittel ist häufig Hände waschen. Jeder muss selbst entscheiden, ob er verreisen möchte. Wir tun es nicht. Ich fahre auch nicht mehr mit dem Bus. Ein paar Grundnahrungsmittel haben wir gekauft. Panik nein, Vorsichtsmaßnahmen ja! Es gibt sehr gute Berichte im Fernsehen mit qualifizierten Wissenschaftlern, z. B. bei Anne Will.
Stefan Walther
4.774
Stefan Walther aus Linden schrieb am 13.03.2020 um 15:11 Uhr
Sehe ich etwas anders Frau Freeman. Also "alles ist halb so schlimm, es gab schon immer Epidemien, früher war alles noch viel schlimmer, wir haben es doch gut, alles nur Panikmache..."?
Ich denke, so einfach ist die Sache nicht. Herr Nass hat schon festgestellt, dass wir - zumindest die Bevölkerung - so gut wie nichts über das Virus wissen. Die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen sind reine Beruhigungspillen. Klar, Panik führt zu nichts, aber wie hieß es noch vor ein / zwei Wochen seitens "unserer" Experten, Wissenschaftler und Politiker = die Grippe ist doch viel schlimmer, was regt ihr euch auf, wir haben ein super Gesundheitssystem, wascht euch regelmäßig die Hände... wir haben schon alles im Griff... das zeugt nicht gerade von großer Kenntnis und Weitsicht.

Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien, aber warum interessiert es anscheinend kaum jemand warum ausgerechnet in China, in Wuhan, das Zentrum des Ausbruchs gelegen hat? Wenn man diesen Ursachen auf den Grund gehen würde, wenn man es denn tatsächlich wollen würde, dann wäre man vielleicht schon ein ganzes Stück weiter?
Nicole Freeman
10.704
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 13.03.2020 um 17:39 Uhr
ich habe mit absicht das virus nicht mit der grippe sondern mit pest, cholera und typhus verglichen. es ist gefährlich aber ein hamsterkauf nutzt nichts wenn man die einfachsten regeln nicht einhält. jedem ist klar wie man sich gegen tröpfcheninfektionen schützen kann und doch wird geflogen, hände geschüttelt, der einkaufswagen angepackt und das treppengelender von oben bis unten genutzt. das händewaschen wird vergessen dafür hat man ja das desinfektionsmittel. es ist nicht nötig mundschutzmasken zu kaufen ohne sinn und verstand. die sollte man den medizinern und den risikogruppen überlassen. einfach das machen was empfohlen wird und keine panik machen.
Stefan Walther
4.774
Stefan Walther aus Linden schrieb am 13.03.2020 um 19:58 Uhr
Von Hamsterkauf habe ich gar nichts geschrieben... und nicht Sie, sondern die "Experten usw." haben bis vor kurzer Zeit die Auswirkungen des Corona-Virus mit der Grippe verglichen, aber auch das hatte ich so geschrieben... Also nach ihrer Ansicht sind die Menschen selbst Schuld die sich anstecken, sie sollten nur den Empfehlungen der Experten folgen dann wird schon nichts passieren? Wenn die Sache so einfach wäre, stimmt dann bräuchte man sich nicht viele Gedanken machen...
DLRG Kreisgruppe Gießen e.V.
395
DLRG Kreisgruppe Gießen e.V. aus Gießen schrieb am 13.03.2020 um 20:08 Uhr
...
Christian Momberger
11.265
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 13.03.2020 um 20:09 Uhr
Stefan Du hast völlig recht, gerade auch mit dem letzten Absatz.
H. Peter Herold
28.848
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.03.2020 um 21:19 Uhr
Wenn alles so einfach wäre. Ich wasche mir die Hände schon immer. Hoffentlich hilft es.
Nicole Freeman
10.704
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 14.03.2020 um 07:33 Uhr
herr walther haben sie meinen komentar überhaupt gelesen?
es geht darum das viele menschen durch hamsterkäufe, vor allem von medizienischen dingen andere gefährden. das die einfachsten regeln nicht eingehalten werden. was nutzt es die kinder nicht in die schule zu lassen, wenn die betreuung an den großeltern, die unter der risikogruppe sind hängen bleibt. würde man die treppengeländer und einkaufswagen nicht anfassen, würden auch weniger menschen gefährdet. würden die menschen auf ihr feierabendbierchen in der kneipe für eine zeit verzichten, wäre die ansteckungsgefahr weit aus geringer. es ist nicht einfach aber wenn wir uns alle an die einfachen regeln halten ist es einfacher! reisen in dieser zeit sind meiner meinung nach unverantwortlich. seminare abhalten = Unverantwortlich.
es sind die einfachen regeln die man beachten kann und sollte.
dann braucht es auch keinen hamsterklauf von klopapier.
Stefan Walther
4.774
Stefan Walther aus Linden schrieb am 14.03.2020 um 09:26 Uhr
Ich habe Ihren Kommentar sehr wohl gelesen Frau Freeman. Das Problem scheint mir jedoch zu sein, dass Sie sich auf gar nichts anderes einlassen wollen als auf die Dinge die Sie in Ihrem Kommentar benennen. Sie gehen nämlich auf nichts ein, z.B. "warum gibt es keine Ursachenforschung", "sind es wirklich tatsächlich nur die einfachen Dinge die nicht beachtet werden / wurden, die zur massiven Ausbreitung des Virus führ(t)en ( wie z.B. in China, Iran, Italien usw. )"
Man könnte noch mehr anführen, wie etwa "auf einmal sind Millionen und Milliarden Steuergelder vorhanden für die Rettung der Wirtschaft, erinnert irgendwie an die sogenannte
Systemrelevante Bankenrettung...", aber was ist mit dem Schutz von Beschäftigten, die teilweise auf engsten Raum arbeiten? wieso war/ist angeblich kein Geld vorhanden für eine vernünftige Grundrente oder auch für die Einstellung von fehlenden Pflegekräften usw. Wieso kommt jetzt auch bei uns der Bumerang der Politik der Privatisierung des Gesundheitswesens ( Gesundheit ist auch nur noch eine Ware? )...
Gut, man könnte sagen dies ist ein anderes Thema, aber es gehört doch zusammen, oder?
Ich versuche ja Ihre angesprochen Sachen konkret zu beantworten, umgekehrt erwarte ich das dann aber auch. Also zu einem Punkt = die Großeltern sollen also die Kinder von Berufstätigen nicht betreuen? Schön und gut, aber wie soll es denn für viele Betroffene dann funktionieren? Arbeiten sollen sie ja alle gehen, die Wirtschaft soll ja weiter brummen, das scheint wie immer das Wichtigste zu sein... die Beschäftigen können sich ja mit Kurzarbeitergeld begnügen, was das für Auswirkungen für die Betroffenen hat? = nebensächlich...
Was mich hier wieder mal am meisten stört = die Verantwortung, die Probleme, werden wieder der Verantwortung der einzelnen Menschen zugeschoben, "jeder muss sich nur vernünftig verhalten usw... alles wird gut..."
Nicole Freeman
10.704
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 14.03.2020 um 09:52 Uhr
wenn die wirtschaft so im vordergrund wäre wie sie es sagen, würde man die veranstaltungen nicht untersagen, die schulen nicht dicht machen und die besuchszeiten in alten und pflegeheimen nicht einschränken. diese krankheit fordert von jedem! Die angst um den arbeitsplatz und die gesundheit ist berechtigt. Solche epidemien haben folgen für die gesellschaft. Das war damals so und wird heute auch nicht anders sein.
durch die globalisierung werden die folgen nur noch schneller sichtbar. angeschlagene firmen wird das geld, das jetzt plötzlich auftaucht auch nicht retten. da brauchen wir uns nichts vor zu machen. die nachwehen sind meiner meinung nach noch garnicht abzuschätzen. wie viele gastrobetriebe in die pleite gehen, wie viele industriebetriebe still stehen weil die teile aus fern ost fehlen wird man sehen. es wird kein leichter weg. auch hier zählt keine panik und versuchen den überblick zu behalten. vielen betrieben fehlen die arbeitskräfte, da sie bereits durch irgend eine winterkrankheit oder eben weil die schulen geschlossen werden zuhaue bleiben müssen. ohne die hilfe die jetzt gestreut wird werden es noch mehr menschen sein die um ihren arbeitsplatz bangen müssen. nicht jeder kann home office in seinem beruf ermöglichen. das ist nun mal so.
Ilse Toth
38.238
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 14.03.2020 um 10:36 Uhr
Stefan, ich bin enttäuscht über einige Deiner Worte! Wenn man jetzt die Wirtschaft nicht stützt, wird es Hundertausende von Arbeitslosen geben. Die Regierung handelt vernünftig, sehr vernünftig! Nicht nur wir sollten jetzt zusammenhalten, sondern jetzt muss die Welt zusammen halten, um diese Krise, die keiner unterschätzen sollte, zu meistern. Nicht umsonst heißt es: Einigkeit macht starkt. Wenn die Wirtschaft ruiniert ist, sind es die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die auf der Strasse stehen.
Kurt Wirth
2.927
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 14.03.2020 um 15:13 Uhr
zu den Hinweisen betr. "Ursachenforschung" und "Verschwörungstheorien" (Stefan Walther, Christian Momberger):

Man fand da im Netz schon sehr schnell nach Ausbruch der Epidemie Artikel, die ein Entstehen des Virus im Labor, eine biologische Waffe, ein "Ausbüchsen" bei Forschungsarbeiten vermuteten. Ernsthafte Beweise kenne ich bis dato nicht. Auch der Ansatz Cui bono - wem nützt es - führt hier m.E. nicht weiter. Es nützt niemandem, von Mundschutzproduzenten etc. mal abgesehen. Ein paar wenige können sicher Gewinn daraus ziehen.

Ich gehe davon aus, daß niemand mehr darauf erpicht wäre, "unnatürliche" Ursachen aufzudecken, als die chinesische Führung selbst. Und es ist anzunehmen, daß die das durchaus in diese Richtung abgecheckt hat.
Christian Momberger
11.265
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 14.03.2020 um 16:06 Uhr
Ich weiß es nicht Kurt. Mag sein, dass Du recht hast. Vielleicht wurde das Risiko aber auch überschätzt und dachte sich es wird schon nicht so schlimm, wenn doch ein Fehler passiert. Keine Ahnung, was wirklich ist.

Und ja Ilse, Du magst nicht unrecht haben, s muss jetzt was getan werden, es muss jetzt Geld in die Hand genommen werden. Aber dennoch hat Stefan völlig recht mit dem was er kritisiert. Er sagt ja nicht, dass es falsch ist jetzt Geld in die Hand zu nehmen. Er fragt nur, warum erst/gerade jetzt und nicht auch zu anderen Zeiten? Und in welcher Form und für wen wird Geld locker gemacht?
Christian Momberger
11.265
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 14.03.2020 um 16:06 Uhr
Hier noch ein sehr interessanter Artikel mit vielen Statistiken und Zahlen:
http://perspective-daily.de/article/1181/7UikVAkg
Stefan Walther
4.774
Stefan Walther aus Linden schrieb am 14.03.2020 um 19:45 Uhr
Ilse, enttäuscht bin ich nicht über deine Worte, aber schon ( wieder ) etwas verwundert über die "Teil"-Antwort, das scheint typisch hier in der GZ zu sein, man geht nur auf einiges ein das andere ignoriert man halt!?
Oder ist die Entwicklung des Gesundheitswesens ( massenhaft Privatisierung, Abbau von zig Stellen, Überlastung des Pflege- und Krankenhauspersonals auch ohne Corona-Virus, der Patient lediglich nur noch ein Kostenfaktor usw. usf. ), ist dies alles für dich / für euch in diesem Zusammenhang kein Thema? Wenn Milliarden für die Wirtschaft locker gemacht werden, wieso werden und wurden nicht ein paar Millionen investiert für ausreichend Pflegekräfte usw., diese Frage muss gestattet sein.

Das hören wir schon immer, und es war schon immer falsch = wenn es der Wirtschaft gut geht dann geht es auch den Beschäftigten gut. Sie reden von kleinen Läden und vom Mittelstand, und wer das Geld in den Hintern geschoben kriegt, das waren immer ( und werden immer sein ) die Großkonzerne, die oft noch nicht mal Steuern zahlen... man könnte ja noch ggf. Sympathie für diese Maßnahmen aufbringen wenn gleichzeitig ein Versprechen ( ein Zwang? ) damit verbunden wäre, so nach dem Motto "wenn ihr wieder ordentlich Gewinn macht, dann habt ihr dementsprechend so und so viel z.B. an das Gesundheitswesen abzuführen" ( ja, illusionär, aber warum eigentlich ). Was haben denn die selben Konzerne bisher gemacht wenn sie jährlich Millionen oder Milliarden Gewinne erzielt haben? Haben sie diese Gewinne etwa an ihre Beschäftigten oder allgemein an den Steuerzahler abgeführt?
Stefan Walther
4.774
Stefan Walther aus Linden schrieb am 14.03.2020 um 19:51 Uhr
@ Kurt

ich zitiere dich mal:
"Ich gehe davon aus, daß niemand mehr darauf erpicht wäre, "unnatürliche" Ursachen aufzudecken, als die chinesische Führung selbst. Und es ist anzunehmen, daß die das durchaus in diese Richtung abgecheckt hat."

Das meinst du ernst Kurt? Es gibt einige Beispiele der Vergangenheit wo sogenannte "Unfälle" in Forschungslabors zu verheerenden Folgen geführt haben ( z.B. Aids als bekanntestes Beispiel ). Und was haben die Regierungen dieser Länder getan? Geleugnet und vertuscht so lange es nur ging! Warum sollte dies dann in China anders sein?
Du hast natürlich vollkommen Recht, Beweise hierfür gibt es keine, aber merkwürdig ist u.a. dass kritische Stimmen in China sofort mundtod gemacht wurden z.B. durch Löschung ihrer Veröffentlichungen im Internet. Wie gesagt, keinerlei Sympathie für Verschwörungstheorien, aber "vom Himmel gefallen" ist dieses Virus ja auch nicht....
Kurt Wirth
2.927
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 14.03.2020 um 21:38 Uhr
Wie gesagt, alles Spekulation. Viren scheinen das so an sich zu haben, daß sie sich auch ohne menschliches Zutun ständig verändern. Das Corona-Virus ist nur ein weiteres Kind in der SARS-Familie.

Daß Aids ein Forschungsunfall war, ist mir neu. Hast Du Quellen?.

Auf einen anderen Aspekt der Corona-Epidemie möchte ich noch hinweisen: viele Menschen - auch in meinem persönlichen Umfeld - erkennen jetzt erst so richtig, wie vernetzt und verflochten inzwischen die globale, neoimperialistische Wirtschaft und Produktion ist. Angefangen hat das ja schon vor dem Ausbruch der Epidemie mit der Verknappung von allen möglichen Medikamenten durch Produktionsverlagerung nach China und Indien und andere Billiglohnländer. Die Medikamente wurden hierzulande damit ja nicht billiger, der Profit der Pharmakonzerne wurde größer. Dieser Prozeß wurde in den Medien kaum thematisiert, plötzlich wurden alle davon überrascht.

"Das meinst Du ernst...". Ja ich meinte es ernst. Zugegeben, manchmal versteht man ansonsten meine Ironie, Sarkasmus etc. nicht immer.
H. Peter Herold
28.848
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.03.2020 um 22:02 Uhr
Durch die Globale Vernetzung Fliegen Reisen wird die Verbreitung von Epidemien unterstützt.
Warum mussten Deutsche nach Südtirol zum Skifahren wo doch bereits in Norditalien die ersten Erkrankungen bekannt waren.
Stefan Walther
4.774
Stefan Walther aus Linden schrieb am 14.03.2020 um 22:15 Uhr
Die Quelle wirst auch du ernst nehmen Kurt :-) - auch wenn "natürlich" sofort "Verschwörungstheoretiker" gerufen wurde bzw. dann der Mantel des Schweigens in den bürgerlichen Medien ausgebreitet wurde...

https:/www.neues-deutschland.de/artikel/293017.aids-virus-aus-dem-pentagon.html/

Hm, kaum den Link eingestellt schon funktioniert es nicht? Liegt wahrscheinlich an mir, einfach mal unter Prof. Dr. Jacob Segal googeln.

Ja auch da sind wir einer Meinung = auch diese Krise zeigt klar, auf welch tönernen Füßen das ganze imperialistische System steht...
Christian Momberger
11.265
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 15.03.2020 um 01:29 Uhr
Diesen Post habe ich gerade in Facebook auf der Seite der DKP-Kasse gefunden und poste ihn mal hier, da ich ihn mehr als gut finde, zu mindestens was die Analysen des Systems, des Kapitalismus betrifft.

"Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Genossinnen und Genossen,

die Demonstrationen gegen Defender2020 sind abgesagt, die weiteren Aktionen stehen in den Sternen. Ob die Ostermärsche stattfinden, bleibt abzuwarten. Die Gewerkschaften haben bereits jetzt angekündigt, in den Tarifrunden keine Kampfaktionen durchzuführen.

Merkel, Merz, Spahn und andere, bei uns OB Geselle mahnen zur Ruhe und Einigkeit. Gleichzeitig sind sie es aber, die das Gesundheitssystem kaputtgespart haben und nun Millionen an Geschenken an die großen Banken und Konzerne heraushauen. Sie verbreiten - medial gestützt - Nachrichten, wonach "wir" nun zusammenstehen müssen.

In Zeiten des Rechtsrucks ist dieses "Wir" eine gefährliche Sache. Gibt es ein "Wir" zwischen denen, die auf das öffentliche Gesundheitssystem angewiesen sind und denen, die es kaputtsparen? Gibt es ein "Wir" zwischen denen, die die Klinik in Wolfhagen erst aus der demokratischen Kontrolle entfernen und nun schließen oder privatisieren und denen, die auf die Klinik angewiesen sind oder in ihr arbeiten? Dieses "Wir" wäre die Unterordnung der Interessen der Arbeiter unter die der Regierung. Wir - die Kommunisten bleiben dabei: Es gibt kein Wir im Klassenstaat!

Es gibt also auch keine Solidarität mit Geselle und Co, es gibt keine Ruhe für die, die Millionen an die Wirtschaft verschenken und das Gesundheitssystem verkaufen, privatisieren, kaputtsparen.

Wir sollten also die erzwungene Pause nutzen: Gehen wir in die Stadtviertel und die Nachbarschaften, organisieren wir Solidarität miteinander. Wir werden sie brauchen. Und wenn die Panik wieder vorbei ist, dann gehen wir aus diesen Atempausen gestärkt hervor. Und nutzen wir die Krise für Sozialismuspropaganda: Kuba hat das Virus bereits unter Kontrolle, kubanische Ärzte helfen in Norditalien aus.

In diesem Sinne: Geselle in Charantäne, Viva Kuba Socialista!
Eure DKP Kassel
"

(Quelle: https://www.facebook.com/DKPKassel/)
H. Peter Herold
28.848
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 15.03.2020 um 07:54 Uhr
Die Kanzlerin sagt: "Sozialkontakte vermeiden"
lieber Christian :-(
Kurt Wirth
2.927
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.03.2020 um 09:23 Uhr
Vielleicht klappt der aids-link so:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/293017.aids-virus-aus-dem-pentagon.html

Ich weiß nicht, ob ich den ganzen Artikel lesen kann, oder erst nach Bezahlung von 2,50 Euro. Viel gibt er für mich nicht her.
Kurt Wirth
2.927
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.03.2020 um 09:31 Uhr
Der von Christian zitierte artikel ist gut, noch besser, wenn auch relativ lang, finde ich den von der DKP-Saarland:
http://www.sozialismuss.de/dkp/download/2020-03-14_dkp_saarland_corona.pdf
Stefan Walther
4.774
Stefan Walther aus Linden schrieb am 15.03.2020 um 13:04 Uhr
Ein bisschen Mühe muss man sich schon machen Kurt, einfach ein wenig selbst googeln, zum Beispiel:

http://www.amazon.de/AIDS-Spur-f%C3%BChrt-Pentagon-Biokrieg/dp/388021199X/
Kurt Wirth
2.927
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.03.2020 um 16:47 Uhr
An anderer Stelle habe ich schon mal geäußert, daß meine statistisch verbleibende Lebenszeit begrenzt ist und ich mir überlegen muß, was ich noch unbedingt lesen muß, und was nicht.

Nachstehende Meldung, die andeutet, daß das Virus aus den USA nach China gebracht wurde, und zwar mit einer Militärdelegation, die im vergangenen Oktober in Wuhan war, habe ich nicht gesucht. Ist mir von einem Bekannten zugeflogen. Ich glaubs trotzdem nicht:

https://deutsch.rt.com/asien/99190-china-vermutet-usa-haetten-wuhan-mit-corona-infiziert/
Kurt Wirth
2.927
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.03.2020 um 17:40 Uhr
Christine Stapf
8.063
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 15.03.2020 um 18:29 Uhr
Weiter wird davon ausgegangen, dass die Quelle des derzeitigen Ausbruchs von einem Fischmarkt der chinesischen Stadt Wuhan stammt, auf dem auch Wildtiere illegal verkauft wurden. Viele von uns haben ein Déjà-vu: 2003 brach in China das SARS-Coronavirus aus und tötete fast 800 Menschen. Der Ursprungsort war auch damals ein chinesischer Markt, der Überträger eine Schleichkatzenart. 17 Jahre später wird in China wieder wegen eines Coronavirus zunächst ein Markt geschlossen, das Land riegelt Millionenstädte ab. Inzwischen ist auch der Handel mit Wildtieren komplett untersagt.

http://blog.wwf.de/corona-virus-tiere/

Das Virus soll genauso wenig in einem Labor hergestellt worden sein, wie Ibuprofen alleine die Krankheit eindämmt.
Was man im Netz nicht alles liest.
Christian Momberger
11.265
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 15.03.2020 um 21:44 Uhr
Stefan Walther
4.774
Stefan Walther aus Linden schrieb am 15.03.2020 um 22:49 Uhr
@ Kurt
Richtig, jede(r) muss sich überlegen, unabhängig vom Alter, was er/sie so liest. Da hat halt jede(r) so seine / ihre Schwerpunkte was wichtig ist und was nicht. Wikipedia z.B. ( kennst mich ja zwischenzeitlich, kleiner Scherz muss ab und zu sein ) gehört mit Sicherheit nicht zu den wichtigen Lektüren :-))
Nein, die Version dass das Virus aus den USA nach China gebracht wurde, die glaube ich auch nicht, halte ich für reine Zweckpropaganda.
Aber mit dem Fischmarkt ( und mit dem Link von Christian ), das klingt für mich schon wesentlich plausibler. Warum gehört das zusammen? = weil in unmittelbarer Nähe des Fischmarktes ein Bio-Forschungslabor ist, nur das wird meist nicht weiter erwähnt - wie schreibt Christian, das würde auch die Menschheit erschaudern lassen wenn es so wäre... Nur eine von vielen Verschwörungstheorien? Es bleibt dabei, es gibt keine Beweise, aber drüber nachdenken sollte man schon...
Christian Momberger
11.265
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 15.03.2020 um 22:56 Uhr
So ist es Stefan und ich zweifele, dass es jemals wirklich zweifelsfrei geklärt wird und ans Licht kommt.
Ilse Toth
38.238
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.03.2020 um 14:07 Uhr
Viren beherrschen die Welt und sind unbezwingbar! Man kann viele Theorien aufstellen. Aber wozu? In China werden Fledermäuse als Delikatesse gegessen. Diese Tiere leben friedlich mit ihren Coronaviren! Doch Viren sind "schlau" und anpassungsfähig! Schnell haben die kleinen "Bösewichte" erkannt, dass es sich im Menschen doch gut leben läßt und ein toller Überträger über die Welt ist. Der Virus wird ausgelöscht werden. Aber keine Bange, es kommt ein Neuer! Der Mensch, der Zerstörer der Natur, bekommt, was er verdient. Wie hießt es: die Natur schlägt zurück! Sorry, das musste ich einmal los werden.
Christine Stapf
8.063
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 18.03.2020 um 09:58 Uhr
Ilse deinen Kommentar kann ich nur unterstreichen.
Die Menschen haben bisher für Seuchen gesorgt, und das alles ohne Reagenzgläser.
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Herzlichst, Ihr(e) Nicole Freeman

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Nicole Freeman
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