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Da hat es der Februar 2020 doch noch geschafft......

Starkschneefall am 27. Februar im Lahntal
Starkschneefall am 27. Februar im Lahntal
Heuchelheim | ........mit einem ordentlichen Schneefall am Monatsende.

Auch der Februar hat seit gut drei Jahrzehnten, wie auch alle anderen Wintermonate, an Winterlichkeit verloren.
Doch ab und zu, mit zunehmend größer werdenden Zeitabständen, schafft es die sogenannte "Kalte Jahreszeit" wenigstens noch für ein paar Stunden mit so etwas, das man landläufig Winter nennt.

Gestern Nachmittag, nach anfänglich Regen, später Schneeregen, setzten ca. nach 16 Uhr in Teilen des Landkreises recht kräftige Schneefälle ein, die kurzzeitig auch mal mit großem Flockenwirbel verbunden waren.
Schnell verwandelten sich Gehsteige und Strassen in Rutschbahnen. Der Schnee konnte sich aufgrund der noch dicken Plusgrade des Erdbodens nicht halten.
Sehr schnell taute die Weisse Pracht dahin und am heutigen Freitag ist nicht mehr viel zu sehen davon.
Selbstverständlich, mit jedem Meter den man höher kommt, ist noch was übrig geblieben.
Aber das wird auch morgen "Schnee von gestern" - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ob es dieses Jahr dann noch für einen kleinen Märzwinter reichen wird, ist fragwürdig.
Selbst in den klassischen Ländern der Strengwinter, wie z.B. Skandinavien oder Russland, sieht es dieses Jahr mau aus.
Wenn dort keine wirkliche Winterkälte vorherrscht; woher sollte sie dann auch zu uns kommen?

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Lange in der Vergangenheit:
Der letzte "Richtige" Februar-Winter ist auf das Jahr 1991 datiert. Damals lag vom 7. bis 21. eine mächtige Schneedecke selbst im Flachland. Am 14. Februar 1991 wuchs die Schneehöhe im Lahntal bei Giessen auf bis zu 20 cm an.
Alles was in den Folgejahren kam, waren meist nur wenige Tage mit winterlichem Wetter.
Nur 2012 gab es vom 1. bis 13. Februar eine sehr harte, aber schneelose Frostperiode.

Geht man noch weiter in die Vergangenheit, gab es tatsächlich sogar Februare mit Winter open end.
Vom 1. bis Monatsschluss und noch bis weit in den März hineinreichend durchgehend Schneemassen und Kälte.
Das war 1963.

Kommentare zum Beitrag

Andrea Mey
10.906
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 28.02.2020 um 13:18 Uhr
Immerhin hatten wir EINEN Tag Winter, jetzt kann der Frühling kommen!
Jutta Skroch
13.656
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 28.02.2020 um 17:07 Uhr
2012 war die Lahn zugefroren und auf dem Schwanenteich wurde Schlittschuh gelaufen. Ich brauche auch keinen Winter mehr.
Bernd Zeun
11.526
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 28.02.2020 um 20:29 Uhr
Ganz schlimm war es ab Silvester 1978. Ich war nachmittags mit dem Rad in Marburg bei völlig freier Straße auf die Lahnberge in die Uni gefahren, um an meiner Examensarbeit zu arbeite. Als ich gegen 22:00 Uhr wieder runter wollte, lagen gut 20cm Schnee. Bus fuhr keiner mehr, da musste ich in Halbschuhen durch den Wald nachhause. Bis März lag dann eine geschlossene Schneedecke. In Norddeutschland war noch zwei Tage früher das totale Schneechaos ausgebrochen. Bis 4m hohe Schneeverwehungen. Autos steckten zu hunderten fest und mussten teilweise mit Panzern rausgezogen werden, etliche Leute sind im Auto erfroren.
Wolfgang Heuser
8.176
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 29.02.2020 um 09:20 Uhr
Bei uns im Gladenbacher Bergland hatte der Mini Winter von Donnerstag auf Freitag noch für Straßenglätte gesorgt. Heute morgen liegt über einer Höhe von etwa 350 Meter noch eine leichte Schneedecke, diese wird aber schnell verschwinden!

Gut mal darüber berichtet und geschrieben, Danke!
Friedel Steinmueller
3.803
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 29.02.2020 um 09:21 Uhr
1978/79 war überhaupt der extremste Wintereinbruch im ganzen 20. Jahrhundert. Vor allem aufgrund des unglaublich krassen Überganges von frühlingshafter Milde bis hin zu arktischer Kälte.
Am 30. Dezember 1978 und auch am Sylvestertag betrug der Temperaturunterschied zwischen Berlin und Freiburg mehr als 30 Grad!
Es gibt keine weiteren Fälle die dem Verfasser bekannt wären,

Mitte Januar 1968 jedoch hatte es den umgekehrten Fall gegeben.
Von arktischer Kälte auf frühlingshafte Wärme innerhalb von zwei Tagen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.359
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 01.03.2020 um 13:34 Uhr
Silvester 1978/79 - wird mir auch stets in Erinnerung bleiben. Die Straßen wurden von den Fußgängern (!) benutzt, um von A nach B zu kommen. Bei mir von Wieseck nach Giessen - und zurück, war eher lustig ;)
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