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» Wetter und Klima im Wandel « Ein Vortrag im HENEF

Heuchelheim | Der Vortrag findet statt am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 19:00 Uhr

Ort: Mehrzweck-Gebäude der Gemeinde Heuchelheim, BLUMENRING 9A, Heuchelheim OT Kinzenbach.

Referentin ist Frau Dr. Saskia Buchholz, Deutscher Wetterdienst Abteilung Klima- und Umweltberatung, Offenbach.

- Ursachen, Auswirkungen und Einflussmöglichkeiten – vorgetragen aus Sicht der Expertin.

Die Themenschwerpunkte:
o Analyse der Klima- und Wetteränderungen in unserer Region, Deutschland, Global
o Blick auf das Klima in der Zukunft
o Welche Auswirkungen sind wahrscheinlich bei 1,5 °C bzw. 2 °C - Erwärmung?
o Wie können sich Städte und Gemeinden an die Folgen des Klimawandels anpassen?


Mit der fortschreitenden Industrialisierung sind Emissionen von Treibhausgasen verbunden und weltweit markante Veränderungen des Klimas zu beobachten.

Derzeit liegt die globale Durchschnittstemperatur etwa 1°C über dem vorindustriellen Niveau. Dabei ist ein Großteil der Erwärmung in den letzten 35 Jahren und besonders in den letzten 5 Jahren aufgetreten. In Deutschland ist der Trend der Temperaturerhöhung deutlich stärker ausgeprägt als im globalen Mittel.

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Bei den derzeitigen Erwärmungsraten werden wir bereits zur Mitte des Jahrhunderts einen globalen Temperaturanstieg von 1,5 °C erreichen. Dieses würde die Grenzen der Anpassungsfähigkeit einer Reihe von natürlichen und menschlichen Systemen übersteigen. Wir alle bekommen die Konsequenzen des Klimawandels spüren.

Das » Paris-Abkommen « von 2015 - ein Meilenstein der internationalen Anstrengungen gegen den Klimawandel – umfasst einen globalen Aktionsplan, der die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzen soll. Doch reichen die derzeitigen staatlichen Verbindlichkeiten, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren, dazu bei Weitem nicht aus.

Klimawandelfolgen treten auf, an die wir uns anpassen müssen wobei deren Gefahren nur schwer vorhersagbar sind. Dennoch macht Abwarten gerade aus kommunaler Sicht keinen Sinn, denn die Auswirkungen des Klimawandels werden zunehmend spürbarer.

Im Anschluss ist genügend Zeit zur Diskussion gegeben.
Der Eintritt ist frei!

Das Energieeffizienz-Forum (HENEF) ist eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe der Energie- und Umwelt- Kommission der Gemeinde Heuchelheim-Kinzenbach und bietet allen Interessenten neutrale Fachinformationen über energiesparende Maßnahmen an.

HENEF ist Partner des Energieberater- Netzwerks von Stadt und Landkreis Gießen

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Kommentare zum Beitrag

Friedel Steinmueller
4.031
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 17.02.2020 um 00:29 Uhr
Das sollte ein interessanter Vortrag werden.
Ja: Es bestehen Unterschiede, was die Klimaveränderungen, respektive Klimawarmphase angeht.
Das Jahr 1987 war der Markstein, als es nach einem extremen Winter 1986/87 und einer der kältesten je registrierten ersten Jahreshälften; plötzlich dramatisch und nachhaltig mit den Temperaturen nach oben ging.
Es gab nochmal eine klimatologische Kaltphase. Sie fand in der Zeit zwischen ca. Spätsommer 1995 bis Anfang 1997 statt.
Nach dem sehr kalten Januar 1997 nahm die Erwärmung einen weiteren dramatischen Anlauf. Und seit 1998 hören wir fast jedes Jahr von neuen Wärmerekorden.
Die Klimaerwärmung ist Fakt! Daran gibt es nichts mehr zu rütteln.
Was die Ursachen angeht, da laufen die Meinungen noch auseinander.
ist ja auch gut so. Sonst würde sich ja jegliche Diskussion entbehren, wenn irgend Jemand die "Wahrheit" wüßte, woran es liegt.
Selbstverständlich ist der Mensch mit seinen Emissionen besonders stark in den Fokus gerückt. Und hausgemachte Klimaänderungen sind ja eigentlich von Jedem nachvollziehbar. Dazu braucht man nicht mal Messgeräte; sondern nur die Beobachtung der Vorgänge in der Natur.
So haben u.a. Ballungsräume und Großstädte ihr eigenes hausgemachtes Klima. Das kommt besonders in den Winter - und Sommermonaten zum Ausdruck, wenn je nach Tageszeit die Temperaturen oft mehr als 10 K in den Aussenbezirken niedriger liegen als in den Stadtzentren.

Die sogenannte Vegetationsruhe, die einst etwa von Mitte November bis oft Mitte März bestand, existiert praktisch nicht mehr.
Die Wiesen sind seit einigen Jahrzehnten schon selbst im Januar und Februar bereits grün und die Belaubung der Bäume hat sich in hiesiger Region um fast einen Monat schon verfrüht.
Das ist also kein Einzelfall; sondern seit dem magischen Jahr 1987 mehrmals vorgekommen - in einer Zeit wo die Winter immer stärker auf dem Rückzug sind und brutale Hitzeperioden in dramatischer Weise zunehmen.
Hitzewellen immer früher, immer stärker, immer länger und immer weiter in die Herbstmonate reichend.

Mir graut schon jetzt vor dem Sommer!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Jürgen Engelhardt

von:  Jürgen Engelhardt

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