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Der Wolf, die Angst und Panikmache!

von Ilse Totham 14.11.2019702 mal gelesen5 Kommentare
Heuchelheim | Andreas Hoppe, Ex - Tatortkommissar, stellte in einer Lesung sein Buch "Die Hoffung und der Wolf vor"! Viel Gefühl und Herzblut schwangen in jedem Wort mit. Er hat sein Leben dem Schutz des Wolfes gewidmet. Und er sprach mir persönlich aus der Seele.
Warum streiten sich die Geister an dem Wolf? In Märchen, Filmen und Mythen wird er als Bestie abgestempelt! Das ist falsch! Dieses Tier verdient unsere Beachtung und Achtung, sowie unseren Schutz!
In Europa kann man die Zahl der Wölfe nur schätzen-
10 000 bis 20 000 schwanken die Zahlen, ca. 40 000 in Russland und 60 000 in Nordamerika (Deutscher Bundestag W D8-2000-041/18)
In den letzten 50 Jahren gab es vier tödliche Angriffe auf Menschen in Europa, vier in Russland und keine in Nordamerika. In Deutschland starben im Jahre 2018 "3275"!! Menschen im Strassenverkehr.
Wolfsgegner suchen einen "Grund" oder ein Alibi, den Wolf zum Abschuss frei zu geben. Sie verstecken sich hinter den Schäfern und Landwirten. "Wenn der Wolf bleibt, dann gibt es bald keine Nutztiere mehr!"
Jedes beutegreifende Tier sucht sich die Beute, die es am leichtesten erlegen
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kann. Deshalb müssen Schafe geschützt werden! In Russland, und der Türkei schützen die Herdenschutzhunde ihre Familie, die Schafe! Warum tun wir uns immer so schwer in unserem Lande? Hier ist die Politik gefordert! Und zwar nicht mit endlosen Diskussionen, ob der Wolf zum jagdbaren Tier erklärt wird und der Schutzstatus aufgehoben wird. Das Motto muss heißen: Haustiere und den Wolf schützen! Die Schäfer kämpfen um ihre Existens- können sich zusätzliche Ausgaben nicht leisten! Den Schäfern müssen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, Herdenschutzhunde anzuschaffen und zu versorgen. Anhand der Millionen von Steuergeldern, die im Sande versickern, sind diese Ausgaben aus der Portotasche zu bezahlen. Einige Schäfer in Hessen haben diese Hunde schon und haben die besten Erfahrungen gemacht. Angriffe von Hunden, die in eine Herde einfallen, werden ebenso von den Herdis abgewehrt. Und jeder Schafsdieb wird keine Chance haben, Tiere zu stehlen.
Die Jägerschaft natürlich "fürchtet" sich vom Wolf. Dabei sollten die Grünröcke doch froh sein, dass ihnen ein Beutegreifer hilft, die Überpopulation an Wildschweinen und Rehen zu dezimieren! Aber nein, die Jagdpacht muss sich rentieren und der Verkauf von Wildfleisch ist ein lukratives Geschäft. Und das teilt man nicht gerne.
Der Wolf würde regulierend eingreifen! Alte und kranke Tiere sowie Jungtiere wären seine Beute.
Der Wald würde vor zu viel Verbiss durch Schalenwild geschützt!
Fakt ist, dass die Jägerschaft alles daran setzt, Beutegreifer zu vernichten. Jetzt sind es nicht nur die Füchse, denen man den Garaus machen will, jetzt gibt es ja auch noch den bösen Wolf,
Wie ich an dem Abend mit Herrn Hoppe gehört habe, ist die Mehrheit der Bevölkerung für den Wolf. Es ist so wie in vielen Bereichen des Lebens- der Egoismus siegt! Und das Tier ist immer der Verlierer!

 
 

Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
10.321
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 15.11.2019 um 07:57 Uhr
die herdenschutzhunde und hütehunde sind als arbeitstiere steuerfrei. das ist ja schon mal ein vorteil. die herdenschutzhunde sind eine super variante sie herden zu schützen. der esel oder das lama ist ebenfalls eine möglichkeit.
https://www.agrarheute.com/tier/esel-lama-hund-besten-gegen-wolf-hilft-444774
Ilse Toth
37.423
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 15.11.2019 um 10:39 Uhr
Aus welchen Gründen auch immer, Esel und Lama halten Wölfe ab. Danke Nicole! Steuerfrei für Arbeitshunde ist bekannt. Aber Hunde kosten Geld für Futter, Tierarztkosten, Versicherung! Und dies sollte der Staat übernehmen! Schäfer stehen nicht nutzlos in der Gegend herum! Schafherden gehören in die Natur und tun etwas für sie.
Nicole Freeman
10.321
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 15.11.2019 um 14:54 Uhr
so sehe ich das auch ilse. gerade die wanderschäferei hat es in der heutigen zeit schwer. die großen herden werden nicht mehr gerne gesehen. die kleinen herden in koppelhaltung oder stallhaltung sind
wie ein drive in für wölfe. kaum eine herde hat den hütehund mit im stall. die wanderschäferei koppelt nur über nacht ein, und immer an einem anderen ort. dazu kommt das die hunde bei der herde bleiben.
herdenschutz ist tierschutz!
Nicole Freeman
10.321
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 15.11.2019 um 20:53 Uhr
https://www.giessener-allgemeine.de/vogelsbergkreis/alsfeld-ort848781/schutzhunde-gegen-woelfe-kommen-schaefer-teuer-13218041.html
Ilse Toth
37.423
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.11.2019 um 13:44 Uhr
Die Schutzhunde sollen die Schäfer nicht finanziell belasten! Die Herdis tun wertvolle Arbeit! Warum zieht sich der Natur- und Tierschutz wieder einmal aus seiner Verantwortung zurück?
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Ilse Toth

von:  Ilse Toth

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Ilse Toth
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