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Das Cardioangiologische Versorgungszentrum Ffm erkundet die Lahnaue mit der Bürgerinitiative Schützt die Lahnaue

Heuchelheim | Am Freitag, 23.08.2019 war es so weit. Der Betriebsausflug des CCB Cardioangiologischen Versorgungszentrums Ffm brachte die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Lahnaue. Einige wollten die Lahn per Boot erkunden. Eine Gruppe von ca. 30 Personen entschlossen sich jedoch die Aue genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Bürgerinitiative Schützt die Lahnaue ermöglichte den Interessierten eine geführte Wanderung. Lieber die Gruppe führen und auf die Besonderheiten der Lahnaue aufmerksam machen dachte man sich. Der Vorstand Ulrike Sarges-Jäger, Otmar Busse und Angelika Körner wanderten mit. Otmar Busse begrüßte die Gruppe am Parkplatz der Firma Roller und stellte den Verein kurz vor während die Informationsflyer zur Wanderung verteilt wurden. Bei der Wanderung erklärte Nicole Freeman die Pflanzen und Tiere die unterwegs zu sehen waren. Das die Bauminseln in den Wiesen der Aue wichtige Rückzugsorte für Rebhuhn und Feldhase sind, wurde genauso erklärt wie die Wichtigkeit der alten Baumbestände in der Streuobstwiese. Einen großen Auftritt hatten die kleinen Frösche, ebenso wie das grüne Heupferd und die Libellen.
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Lahnaue (166)Führung (33)
Graureiher, Bussard und Turmfalken konnten beobachtet werden. Am See bewunderte man die vielen Wasservögel. Nilgans, Graugans, Blässhuhn, Kormoran, Haubentaucher und viele Enten wurden beobachtet. Die Wasserschildkröte war auch zu sehen. Am Wegesrand erblühte die Herbstzeitlose, die wilde Karde, Johanniskraut, Frauenflachs und vieles mehr. Die kleinen Pausen wurden genutzt, um Fragen zu stellen. Als man nach gut zwei Stunden aus der Aue in Richtung Gaststätte Anker kam viel den Wanderern auf, wie viel Lärm wir Menschen verursachen. Wie hektisch unser Leben ist. Die Wanderung hat die Truppe entschleunigt und das Herz-Kreislauf-System der Mitarbeiter des Cardioangiologischen Versorgungszentrums Ffm auf Tour gebracht. Zum Abschluss kann man sagen, dass diese Gruppe bei Ihrer Wanderung keinen Müll in die Aue getragen hat. Man blieb auf den Wegen und achtete auf die kleinen Frösche, Bienen und Wildblumen. Die Natur wurde den Menschen nahe gebracht, Ideen wurden mitgegeben und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

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Kommentare zum Beitrag

Otmar Busse
815
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 24.08.2019 um 10:33 Uhr
Danke Nicole, für die tolle Führung und den sehr zutreffend geschriebenen Artikel.
Unsere anfängliche Sorge ... werden sich denn diese Großstadtmenschen überhaupt für unsere Natur interessieren, war absolut unbegründet. Schnell war die Brücke zum Interesse an der Heilwirkung der gezeigten Pflanzen geschlagen und der Spagat, Schulmedizin und Pflanzenheilkunde geschafft.
Beim Auffinden der ersten kleinen Frösche sagte voller Freude ein Mitglied der Gruppe, ein Arzt chinesischer Herkunft ..."ich habe zum ersten Mal in meinem Leben in der Natur einen Frosch gesehen".
Und ja, tatsächlich waren, was nicht unbedingt von Stadtmenschen zu erwarten war, beinahe alle Teilnehmer*innen sehr an der Natur und unseren Erläuterungen interessiert.
Die Stille der Lahnaue endete abrupt beim Erreichen der asphaltierten, parallel zur B49 verlaufenden Straße und es hatte den Anschein als würden manche der Wanderer sogar darüber ein wenig wie erschrecken. Jedenfalls ... sie haben es wahrgenommen.
Zum Glück konnten wir diese Stelle nach wenigen Metern verlassen um den Gästen aus Mainhatten (FFM) den hör- und spürbaren Unterschied zu Hektik, Trubel und Lärm, abschließend zu vermitteln.
Wir haben uns nicht getäuscht, wenn wir am Ende das Gefühl hatten ... diesen Menschen Denkanstöße für die Notwendigkeit zum Schutz der Natur und unserer Aue mit auf den Weg gegeben zu haben.
Otmar Busse
815
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 24.08.2019 um 10:57 Uhr
Und die Welt ist klein ... während einer kleinen Pause im Schatten sprach mich einer der Teilnehmer, ein älterer Herr an ... "ach da sieht man ja Atzbach, meine Frau ist von da". Beinahe ein bisschen wehmütig ließ er dann den Blick über die vor uns liegende Lahnaue schweifen und blieb bei den am Horizont sichtbaren Burgen (Vetzberg und Gleiberg) hängen ... "ach sehen sie, und da, da auf der Burg Gleiberg haben wir vor 53 Jahren unsere Hochzeitsfeier gemacht".
Er war es auch der mir beim Verabschieden noch einmal ans Herz legte ... "bleiben sie aktiv damit dieser Landschaft nichts passiert".
Nicole Freeman
10.202
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 24.08.2019 um 12:38 Uhr
es war ein echt toller tag. der kleine frosch zauberte den erwachsenen menschen etwas ins gesicht, das man sonnst nur bei kindern findet. glück, zufriedenheit, neugier, überrascht sein. alles auf einmal. das kühle getränk zum schluß und die gespräche waren auch toll.
H. Peter Herold
28.158
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.08.2019 um 17:55 Uhr
Gute Aktion.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Nicole Freeman

von:  Nicole Freeman

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Interessensgebiet: Heuchelheim
Nicole Freeman
10.202
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